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Das Mysterium von Angkor DOKUMENTATION, D 2009
600 Jahre lang wuchs Angkor, bis das Reich an seiner eigenen Größe zugrunde ging. Der Film zeigt atemberaubende Entdeckungen, die unsere Sicht auf das Reich der Khmer komplett verändern. Luftaufnahmen zeigen eine Metropole, umrahmt von einem alles umspannenden Kanalsystem. Eine gigantische Infrastruktur für fast eine Million Menschen. Es ist die größte Stadt jener Zeit - auf einer Fläche, größer als das heutige New York. Es ist ein seltsamer Ort, um eine Stadt zu errichten. Eine Stadt, geprägt von Hunderten Tempeln und meterlangen steinernen Reliefs. Mitten im Dschungel von Kambodscha. Um das Jahr 1200 beginnt der Aufstieg Angkor Wats zur größten Stadt der Welt jener Zeit. Während London gerade einmal 40 000 Einwohner hatte, lebten hier schätzungsweise bis zu einer Million Menschen. Als sich im Jahr 1863 der deutsche Forscher Adolf Bastian auf den weiten Weg in den Dschungel Kambodschas machte, ahnte er nichts von den wirklichen Ausmaßen der Stadt. Bastian sah in ihr vor allem ein großes Heiligtum des Khmer-Volkes, das davon überzeugt war, dass Riesen einst die Tempel errichtet hätten. Denn wer sonst hätte die großen Steine so zielsicher platzieren können, fragte sich der verdutzte Wissenschaftler. Bastian erkannte bei genauer Ansicht der steinernen Reliefs schnell, dass die mythologischen Wurzeln Angkors nicht im Buddhismus zu finden sind, sondern im Hinduismus. Daher vermutete der Deutsche auch einen Zusammenhang zwischen dem Untergang Angkors und den Auseinandersetzungen um die religiöse Vormachtstellung zwischen Buddhisten und Hinduisten am Hof Angkors. War es möglich, dass ein Streit um den richtigen Glauben den Niedergang der Stadt eingeleitet hatte? Für die vielen Wasserkanäle und riesigen Wasserreservoirs interessierte sich Bastian kaum. Für ihn waren sie nur die Verkörperung des Ur-Ozeans in der hinduistischen Lehre von der Entstehung der Welt. Dass sie mit dem Untergang der Stadt zu tun haben könnten, kam ihm nicht in den Sinn. Diese These jedoch vertreten heutige Wissenschaftler, die auf den Spuren Bastians nach Angkor Wat zurückkehren. Dank neuartiger Hightech-Forschungsmethoden, wozu auch wärmesensible Infrarot-Kameras gehören, die aus dem Space Shuttle der NASA Luftaufnahmen machen, ist es einem Team um den australischen Wissenschaftler Roland Fletcher gelungen, die wahren Ausmaße Angkors aufzuzeigen. Sie sind um ein Vielfaches größer, als frühere Forscher wie Bastian ahnen konnten. "Es war diese stetig wachsende Infrastruktur, die Angkor irgendwann zum Verhängnis wurde", sagt Wissenschaftler Fletcher. War die Metropole Opfer eines Klimawandels? Alle Zeichen deuten darauf hin. Der Wasserspiegel sank, das immer fragilere System brach zusammen. Fletcher und sein Team vermitteln die Erkenntnis, dass auch das ausgeklügeltste Versorgungssystem den Untergang nicht verhindert, wenn eine Zivilisation das Maß verliert.
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Troja ist überall - Der Siegeszug der Archäologie ARCHÄOLOGIE Das Rätsel von Machu Picchu, D 2008
Der Morgen des 24. Juli 1911: Nebel verschlechtert die Sicht, und nur wenig Licht scheint durch das dichte Gebüsch. Ein junger Amerikaner kämpft sich einen unwegsamen Andenpass hinauf. Immer wieder rutscht der Mann ab, Blattwerk peitscht ihm ins Gesicht. Seine Gesichtszüge sind verzerrt vor Anstrengung und Schmerz. Als er endlich oben ankommt, macht er die spektakulärste Entdeckung in der Geschichte der Inkaforschung. Vergessen im nahezu unzugänglichen Gebirge Perus und dem dichten Nebel des Regenwaldes thront die atemberaubende Festung Machu Picchu auf einem Felssporn hoch über dem Urubambatal. Es soll der wichtigste Tag im Leben des amerikanischen Forschers Hiram Bingham werden. Er selbst misst dem Fund zunächst allerdings nur wenig Bedeutung bei, da er in den Schriften spanischer Chronisten keinen Hinweis auf den Ort findet. Der junge Wissenschaftler läutete mit der Yale Peruvian Expedition im Jahr 1911 eine neue Ära in der Geschichte der Archäologie ein. Zum ersten Mal bricht ein interdisziplinäres und mit modernster Technik ausgestattetes Team auf, um eine bisher unbekannte Region Perus zu erkunden. Für seine Expedition hat sich Bingham das größte und in vielen Teilen unzugänglichste Reich in der Geschichte Amerikas ausgesucht. Die Inka selbst nannten es Tahuantinsuyu, Land der vier Teile. Ihre Herrschaft schwankte zwischen perfekter Ordnung und grausamer Despotie. Die Ordnung des Reiches spiegelt sich in seiner planvollen Architektur wider, einem mehr als 20 000 Kilometer umfassenden, fantastisch ausgebauten Straßensystem und einer wirtschaftlichen Verwaltung, die die Versorgung der Bevölkerung auch bei Katastrophen und in Dürrejahren sicherte. 1532 eroberten 168 spanische Soldaten unter dem Kommando von Francisco Pizarro, einem ehemaligen Schweinehirten, das heutige Peru. Ein Teil der Inka floh an einen Ort namens Vilcabamba und leistete von dort aus noch bis 1572 Widerstand. Der Rückzugsort wurde in der Folgezeit zu einem Mythos. Das Wissen um seine Lage ging verloren, nicht aber die Gerüchte über sagenhafte Gold- und Silberschätze, die in Vilcabamba vor den Konquistadoren versteckt worden sein sollen. Unzählige Abenteurer und Archäologen durchstreiften seither die peruanischen Anden, auf den Spuren der letzten Inka. Hiram Binghams erste Expedition war überaus erfolgreich. Seinem Team gelangen zahlreiche Funde, und die Mitglieder der Yale Peruvian Expedition konnten wertvolle wissenschaftliche Arbeiten veröffentlichen. Sie lieferten der Welt mit ihrer ausführlichen Fotodokumentation ein konkretes Bild von der untergegangenen Kultur der Inka. Doch ein Rätsel blieb bis heute bestehen: Machu Picchu sicherte Hiram Bingham zwar einen Platz in den Annalen der großen Entdecker, doch eine schlüssige Erklärung für die mysteriöse Stadt in den Wolken konnte er nicht liefern, obwohl er beharrlich nach dem Sinn der verborgenen Festung in den Anden suchte, wie sein Sohn Alfred in seiner Biografie des Vaters berichtet. "Obwohl er auf den ersten Blick die Bedeutung von Machu Picchu unterschätzt hatte, hat ihr Reiz ihn schließlich ergriffen, und als ihr Ruhm wuchs, versuchte er verzweifelt, ihr eine historische Bedeutung zu geben." Bingham hinterließ ein wissenschaftliches Erbe, das die Forscher noch immer beschäftigt. Fast 100 Jahre nach der Entdeckung ist der ursprüngliche Zweck Machu Picchus, dieser archäologischen Stätte der Superlative, noch immer nicht geklärt. Im Jahr 2007 wurde der Ort, den die Quechua-Indianer "Alter Gipfel" nannten, zu einem der sieben neuen Weltwunder gekürt. Die "Gralsburg der Inka" gilt als ein Symbol der Macht. Auf einer künstlich angelegten Plattform in 2360 Metern Höhe, nur über beschwerliche Dschungelpfade zu erreichen, errichteten die Inka aus schweren Granitsteinen eine Vielzahl von Gebäuden. Mosaikartig tragen Wissenschaftler aus aller Welt jedes Jahr neue Erkenntnisse zusammen, die das Rätsel von Machu Picchu allmählich lüften. Der Anthropologe John Verano untersuchte vor wenigen Jahren erneut Skelette, die bereits während Binghams Expedition im Jahr 1911 ausgegraben wurden. Er kommt zu sensationellen Resultaten. Der Archäologe Alfredo Valencia Zegarra und der Ingenieur Kenneth Wright versuchen, die letzten Geheimnisse der einzigartigen Architektur der Stadt zu lüften. Richard Burger von der Yale Universität hat sich jahrelang mit seinem wissenschaftlichen Vorgänger Hiram Bingham beschäftigt. Er gibt Aufschluss über die facettenreiche Persönlichkeit des ehrgeizigen Amerikaners. Es ist die Geschichte eines Mannes, der den Traum eines jeden Abenteurers und Forschers lebte. Denn ob Wissenschaftler von 1911 oder Archäologen von heute, eines haben sie alle gemeinsam: de
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Topfgeldjäger KOCHSHOW Das Duell am Herd mit Steffen Henssler, D 2011
In der ungewöhnlichen Kombination aus Koch- und Quizshow entscheidet ein Sternekoch am Ende der Sendung, wer das Duell und damit das Geld gewinnt.
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Lafer!Lichter!Lecker! ESSEN UND TRINKEN Die etwas andere Promi-Kochschule, D 2012
Johann Lafer und Horst Lichter warten mit immer neuen Gaumenfreuden auf. Zu jeder Sendung sind prominente Gäste geladen, mit denen die Gerichte gemeinsam zubereitet werden.
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Bares für Rares UNTERHALTUNG, D 2019
Wertvoll oder wertlos? Ob alter Krimskrams oder edle Rarität: In Horst Lichters Trödel-Show kann jeder seltene Fundstücke aus Keller oder Garage schätzen lassen. Die Geschichte der Kuriositäten, viele Schätze und noch mehr Raritäten, hammerhartes Verhandeln mit Lachen, Tränen und manchen Überraschungen - das alles bietet Horst Lichter in "Bares für Rares".
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Bares für Rares UNTERHALTUNG, D 2017
Wertvoll oder wertlos? Ob alter Krimskrams oder edle Rarität: In Horst Lichters Trödel-Show kann jeder seltene Fundstücke aus Keller oder Garage schätzen lassen. Die Geschichte der Kuriositäten, viele Schätze und noch mehr Raritäten, hammerhartes Verhandeln mit Lachen, Tränen und manchen Überraschungen - das alles bietet Horst Lichter in "Bares für Rares".
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Bares für Rares UNTERHALTUNG Lieblingsstücke, D 2017
Horst Lichter und seine Experten präsentieren und kommentieren ihre "Lieblingsstücke" aus den vergangenen Sendungen. Ob antikes Rollsiegel oder skurriler Sperrmüllfund: Die Experten und Händler von "Bares für Rares" bewerten alle Objekte mit Sachverstand und Liebe zum Detail. Die schönsten und skurrilsten Exponate werden jetzt noch einmal vorgestellt.
ZDFneo Serien
Monk KRIMISERIE Mr. Monk, sein Bruder und drei Kuchen (Staffel: 2 Folge: 11), USA 2004
Trotz jeder Menge Phobien und Macken, ist Detektiv Adrian Monk ein guter Berater der Polizei. Diese versteht zwar seine Vorgehensweisen nicht, profitiert jedoch von seinem guten Spürsinn.
ZDFneo Serien
Monk KRIMISERIE Mr. Monk und der Fernsehstar (Staffel: 2 Folge: 12), USA 2004
Trotz jeder Menge Phobien und Macken, ist Detektiv Adrian Monk ein guter Berater der Polizei. Diese versteht zwar seine Vorgehensweisen nicht, profitiert jedoch von seinem guten Spürsinn.
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Psych (Wh.) KRIMISERIE Pferdefüße beim Pferderennen (Staffel: 2 Folge: 5), USA 2006
Shawn und Gus bekommen Besuch von einem alten Schulkameraden. Als erfolgreicher Jockey im Pferde-Rennsport scheint Jimmy in letzter Zeit einige Probleme zu haben. Doch wie schwerwiegend diese zum Zeitpunkt des Besuchs sind, ist ihm selbst noch nicht bewusst. Denn beim nächsten Rennen sackt sein Konkurrent kurz vor dem Ziel in sich zusammen. Alle Indizien sprechen für Jimmys Schuld. Doch Shawn ist vom Gegenteil überzeugt und setzt seine Ermittlungen in dem schon abgeschlossenen Fall fort.
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Psych (Wh.) KRIMISERIE Schlecht sind die Pilze und die Hellseher kaum besser (Staffel: 2 Folge: 6), USA 2006
Der gefürchtete Restaurant-Kritiker Vince Wagner ist tot. Und ein Chefkoch steht unter dem dringenden Verdacht, seine Finger im Spiel gehabt zu haben. Für Shawn und Gus ist das zu einfach. Der Koch Antonio ist der Hauptverdächtige in den Ermittlungen zum Tod von Vince Wagner. Diesem wurde nämlich durch giftige Pilze im Essen der Garaus gemacht. Antonio erhielt nicht nur schlechte Kritiken von Wagner, sondern hat auch als Letzter für ihn gekocht.
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Monk KRIMISERIE Mr. Monk, sein Bruder und drei Kuchen (Staffel: 2 Folge: 11), USA 2004
Trotz jeder Menge Phobien und Macken, ist Detektiv Adrian Monk ein guter Berater der Polizei. Diese versteht zwar seine Vorgehensweisen nicht, profitiert jedoch von seinem guten Spürsinn.
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Monk KRIMISERIE Mr. Monk und der Fernsehstar (Staffel: 2 Folge: 12), USA 2004
Trotz jeder Menge Phobien und Macken, ist Detektiv Adrian Monk ein guter Berater der Polizei. Diese versteht zwar seine Vorgehensweisen nicht, profitiert jedoch von seinem guten Spürsinn.
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Psych KRIMISERIE Pferdefüße beim Pferderennen (Staffel: 2 Folge: 5), USA 2006
Shawn und Gus bekommen Besuch von einem alten Schulkameraden. Als erfolgreicher Jockey im Pferde-Rennsport scheint Jimmy in letzter Zeit einige Probleme zu haben. Doch wie schwerwiegend diese zum Zeitpunkt des Besuchs sind, ist ihm selbst noch nicht bewusst. Denn beim nächsten Rennen sackt sein Konkurrent kurz vor dem Ziel in sich zusammen. Alle Indizien sprechen für Jimmys Schuld. Doch Shawn ist vom Gegenteil überzeugt und setzt seine Ermittlungen in dem schon abgeschlossenen Fall fort.
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Psych KRIMISERIE Schlecht sind die Pilze und die Hellseher kaum besser (Staffel: 2 Folge: 6), USA 2006
Der gefürchtete Restaurant-Kritiker Vince Wagner ist tot. Und ein Chefkoch steht unter dem dringenden Verdacht, seine Finger im Spiel gehabt zu haben. Für Shawn und Gus ist das zu einfach. Der Koch Antonio ist der Hauptverdächtige in den Ermittlungen zum Tod von Vince Wagner. Diesem wurde nämlich durch giftige Pilze im Essen der Garaus gemacht. Antonio erhielt nicht nur schlechte Kritiken von Wagner, sondern hat auch als Letzter für ihn gekocht.
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Bares für Rares UNTERHALTUNG, D 2019
Wertvoll oder wertlos? Ob alter Krimskrams oder edle Rarität: In Horst Lichters Trödel-Show kann jeder seltene Fundstücke aus Keller oder Garage schätzen lassen. Die Geschichte der Kuriositäten, viele Schätze und noch mehr Raritäten, hammerhartes Verhandeln mit Lachen, Tränen und manchen Überraschungen - das alles bietet Horst Lichter in "Bares für Rares".
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Bares für Rares UNTERHALTUNG Lieblingsstücke, D 2017
Horst Lichter und seine Experten präsentieren und kommentieren ihre "Lieblingsstücke" aus den vergangenen Sendungen. Ob antikes Rollsiegel oder skurriler Sperrmüllfund: Die Experten und Händler von "Bares für Rares" bewerten alle Objekte mit Sachverstand und Liebe zum Detail. Die schönsten und skurrilsten Exponate werden jetzt noch einmal vorgestellt.
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Bares für Rares UNTERHALTUNG, D 2017
Wertvoll oder wertlos? Ob alter Krimskrams oder edle Rarität: In Horst Lichters Trödel-Show kann jeder seltene Fundstücke aus Keller oder Garage schätzen lassen. Die Geschichte der Kuriositäten, viele Schätze und noch mehr Raritäten, hammerhartes Verhandeln mit Lachen, Tränen und manchen Überraschungen - das alles bietet Horst Lichter in "Bares für Rares".
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Wilsberg KRIMIREIHE Gegen den Strom (Folge: 39), D 2013
Ekki hat das Haus seiner Tante und den dazugehörigen Acker geerbt. Doch das bringt ihm jede Menge Probleme ein. Die Leiche, die er und Wilsberg im Haus finden, ist nur eins davon. Das Opfer, Bauer Habich, führte einen Kampf gegen die Stadtwerke. Seine Biogasanlage hätte das ganze Dorf mit Strom versorgen können. Doch die Stadtwerke, denen das Stromnetz gehört, hatten etwas dagegen. Auch deren Regionalmanager Oliver Brandstetter. Dieser zieht aus Habichs Tod einen handfesten Vorteil. Wilsberg findet zudem heraus, dass Oliver anscheinend ein Verhältnis mit der jungen Witwe des reichen Bauern hat. Aber das ist nur ein kleiner Teil der Schwierigkeiten, in die Wilsberg und Ekki geraten. Ekkis Nachbarin in diesem kleinen Dorf ist Ulla. Sie ist verärgert darüber, dass ausgerechnet Ekki das Haus erbt. Ulla glaubt, einen moralischen Anspruch darauf zu haben, da sie die alte Tante bis zum Tod gepflegt hat. Ekki steckt in einem doppelten Dilemma. Ist der staubige Acker vielleicht doch mehr wert, als es auf den ersten Blick scheint?
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Ein starkes Team KRIMIREIHE Eine Tote zu viel (Staffel: 1 Folge: 52), D 2012
Eine Frau wird vom Dach eines Hochhauses gestoßen. Als die Kommissare Verena Berthold und Otto Garber den Angehörigen die Nachricht überbringen wollen, stellen sie fest, dass die Tote lebt. Stattdessen ist Lisa Markovich gestorben. Eine Weißrussin, die ohne Aufenthaltsgenehmigung und mit gefälschten Papieren illegal in Berlin lebte. Bis zu ihrer Kündigung arbeitete sie bei der Helmes Gebäudereinigung. Verena heuert dort als "Schwarzarbeiterin" an. Sie findet heraus, dass Lisa gefeuert wurde, weil sie ihre Arbeitskollegen wegen Rechtlosigkeit und schlechter Bezahlung aufgewiegelt hat. Ins Visier der Kommissare gerät neben Geschäftsführer Helmes und Schichtleiterin Emmerling auch der Türke Ergün Gözdal, der Lisa den gefälschten Personalausweis verkauft und Streit mit ihr hatte. Daneben war aber auch der syrische Arzt Husam Abid eng mit Lisa befreundet. Er verrät dem "starken Team", dass Lisas Anwalt Dr. Michael Reimann ein Auge auf sie geworfen hatte - und die Not von Migrantinnen für sich schamlos auszunutzen wusste, was auch seiner Frau Stefanie nicht verborgen blieb. Als Reddemann, der Chef des Teams, Tatjana, die beste Freundin des Opfers, kennenlernt, verliebt er sich Hals über Kopf in sie. Doch dann wird nicht nur die Wohnung von Lisa durchsucht, sondern zudem Tatjana überfallen - und das Team ahnt, dass Lisa offenbar etwas besaß, an dem der Täter sehr interessiert ist.
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Aktenzeichen XY... ungelöst RECHT UND KRIMINALITÄT Die Kriminalpolizei bittet um Mithilfe, D 2019
Im Mittelpunkt der seit 1967 produzierten Fernsehreihe steht die Aufklärung von Verbrechen. Zuschauerhinweise sollen dabei helfen, die von Schauspielern nachgestellten realen Fälle zu lösen und Täter zu ermitteln.
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Wilsberg KRIMIREIHE Gegen den Strom (Folge: 39), D 2013
Ekki hat das Haus seiner Tante und den dazugehörigen Acker geerbt. Doch das bringt ihm jede Menge Probleme ein. Die Leiche, die er und Wilsberg im Haus finden, ist nur eins davon. Das Opfer, Bauer Habich, führte einen Kampf gegen die Stadtwerke. Seine Biogasanlage hätte das ganze Dorf mit Strom versorgen können. Doch die Stadtwerke, denen das Stromnetz gehört, hatten etwas dagegen. Auch deren Regionalmanager Oliver Brandstetter. Dieser zieht aus Habichs Tod einen handfesten Vorteil. Wilsberg findet zudem heraus, dass Oliver anscheinend ein Verhältnis mit der jungen Witwe des reichen Bauern hat. Aber das ist nur ein kleiner Teil der Schwierigkeiten, in die Wilsberg und Ekki geraten. Ekkis Nachbarin in diesem kleinen Dorf ist Ulla. Sie ist verärgert darüber, dass ausgerechnet Ekki das Haus erbt. Ulla glaubt, einen moralischen Anspruch darauf zu haben, da sie die alte Tante bis zum Tod gepflegt hat. Ekki steckt in einem doppelten Dilemma. Ist der staubige Acker vielleicht doch mehr wert, als es auf den ersten Blick scheint?
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Gätjens großes Kino (Wh.) KINOMAGAZIN, D 2019
Steven Gätjen präsentiert monatlich mit "Gätjens großes Kino" aktuelle Filmstarts - spannende Blicke hinter die Kulissen und exklusive Interviews mit den ganz großen Stars. Das Kinomagazin im ZDF beleuchtet ausgewählte Filme, die in den nächsten vier Wochen die Kinoleinwand erhellen. Steven Gätjen nimmt die Zuschauer mit hinter die Kulissen, zu den Machern und Stars und auf die roten Teppiche der großen Festivals. Steven Gätjen ist der Mann fürs Kino. Für die Liebe zum Film. Er kennt die Stars - und die Stars kennen ihn - vom roten Teppich der Oscars und von vielen internationalen und nationalen Filmpremieren. In jeder Ausgabe präsentiert der leidenschaftliche Film-Fan Gätjen den Zuschauern die Kinotipps für die jeweils nächsten vier Wochen und liefert spannende Hintergrundgeschichten. Dabei hat jede Sendung einen roten Faden, der das thematische Rückgrat bildet: Das kann der Filmstart des Monats sein oder der Star des Monats. Das Festival, der Award, das Filmset oder das Genre des Monats.
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Alexander der Große GESCHICHTE Auf dem Weg zur Macht, D 2014
Alexander der Große gilt als der Vorzeige-Weltherrscher der Geschichte. In nur elf Jahren erobert er ein Gebiet, das sich von Griechenland über den Orient hinaus bis nach Indien erstreckt. Kein Superlativ scheint dem jungen Makedonenkönig gerecht zu werden, wenn es darum geht, seine charismatische Persönlichkeit, seine Kunst in der Kriegsführung oder seine Vision von einem friedlichen, multikulturellen Imperium zu beschreiben. 19 Staaten, drei Kontinente und unzählige Volksgruppen unterwirft er in einem einzigen gigantischen Feldzug. Als todesmutiger Kriegsherr ist Alexander schon zu Lebzeiten eine Legende, dafür hat er höchstpersönlich gesorgt. Zum Mythos aber erhebt ihn erst die Nachwelt. Kurz nach Alexanders Tod setzt eine Verklärung ein, hinter der die historische Figur über die Jahrhunderte fast vollständig verschwunden ist. In der zweiteiligen Reihe stehen Schlüsselereignisse im Leben Alexanders im Vordergrund, die deutlich machen, wie der 20-jährige Königssohn aus dem entlegenen Norden Griechenlands zum ersten europäischen Weltherrscher wurde. Die erste Folge beschäftigt sich mit den frühen Jahren des Welteroberers. Auf der Basis moderner Geschichtsforschung beleuchtet der Film "Auf dem Weg zur Macht" die Verhältnisse am makedonischen Hof und in Griechenland, stellt die wichtigsten Ereignisse und Menschen im Leben von Alexander vor und erzählt, welchen Einfluss sie auf seine weitere Entwicklung genommen haben. Als Alexander im Juli 356 vor Christus geboren wird, gilt Makedonien nicht gerade als zukunftsweisendes Königreich. Während die Griechen im Mutterland schon längst die Demokratie ausgerufen haben, spielt Alexanders Vater Philipp noch immer den Alleinherrscher. Die Makedonen gelten als Außenseiter, werden angefeindet und als Barbaren beschimpft. Doch Philipp hat entscheidende Vorteile: Er ist der reichste Grieche seiner Zeit und besitzt das stärkste Heer im Land. Seit Jahren kämpft er an allen Fronten, um seine Macht auszubauen. Philipp plant in die Zukunft. Dafür braucht er einen geeigneten Thronfolger. Die Rolle soll Alexander übernehmen. Zwar wächst der Junge wohlbehütet und sorgenfrei auf, doch die Erwartungen an ihn sind hoch. Vor allem vom Vater, der ihn mit strenger Hand zum Krieger erziehen will. Alexander kann ihm nichts recht machen. Auf der anderen Seite steht seine Mutter Olympias - eine "Helikopter-Mutter", die all ihr Tun auf den Sohn ausrichtet. Nicht ganz selbstlos, wie es aussieht. Denn nur solange Alexander als Kronprinz gehandelt wird, ist auch ihre eigene Stellung am Hof gesichert. Sie ist es, die Alexander in dem Glauben erzieht, er stamme nicht von den Halbgöttern Herakles oder Perseus ab, wie Philipp behauptet, sondern von Göttervater Zeus persönlich. Stammbaumfiktion ist in der Antike nichts Besonderes. Auch Alexander verinnerlicht seine gottgleiche Abstammung, sein Vorbild aber ist und bleibt bis zum Lebensende der mythische Achill aus der "Ilias". Der Philosoph und Universalgelehrte Aristoteles - bei seiner Berufung nach Makedonien eher umstritten als berühmt - bringt ihm die dramatische Geschichte über den Kriegshelden im Kampf um Troja nahe. Aristoteles ist Lehrer und enger Vertrauter des wissbegierigen Jungen. Er erklärt ihm, was die Demokratie der Athener bedeutet, fördert Alexanders naturwissenschaftliches Interesse ebenso wie seine Gabe, strategisch zu denken und Mut von Leichtsinn zu unterscheiden. Die vielleicht wichtigste Person in Alexanders Leben aber ist Hephaistion, sein treuer Weggefährte aus Kindertagen. Die beiden gehen durch dick und dünn, kämpfen Seite an Seite, träumen vom Heldentod auf dem Schlachtfeld. Ihre Freundschaft hält lebenslang. Und dann gibt es noch Bukephalos, das berühmteste Pferd der Antike und Alexanders heiß geliebtes Streitross. Die Zähmung des wilden Hengstes ist vermutlich nicht mehr als eine Legende. Sie enthält aber eine wichtige Botschaft an die Nachwelt: Schon mit 13 Jahren ist der junge Makedone bereit, zu herrschen. Der erste Schritt ist getan, um aus dem Schatten des Vaters herauszutreten. Fünf Jahre später beweist Alexander, inzwischen zum Mitregenten erhoben, seine Entschlossenheit als Feldherr im Kampf gegen Athen und Theben. Er führt den entscheidenden Angriff an und beendet ihn mit dem Sieg. Den Makedonen beschert er damit die Vormachtstellung über das Mutterland und festigt seine Schlüsselposition in der königlichen Reiterei. Von da an scheint seiner Karriere nichts mehr im Weg zu stehen. Auch der nächste Gegner steht schon fest. Der persische Erzfeind soll endgültig in die Schranken gewiesen werden. Doch zuvor kommt es zum Bruch zwischen Alexander und seinem Vater, der Königssohn flieht ins Exil. Als Philipp von einem A
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Alexander der Große GESCHICHTE Bis ans Ende der Welt, D 2014
Im Zentrum der zweiten Folge steht Alexanders gigantischer Eroberungszug. Er führt ihn durch Kleinasien, Ägypten, Persien und Pakistan bis nach Indien - ans Ende der damals bekannten Welt. Scheinbar mühelos hat der Makedone innerhalb von elf Jahren das größte Imperium der Antike geschaffen. Nach seinem frühen Tod im Jahr 323 vor Christus zerfällt das Alexanderreich binnen kürzester Zeit. Die imperiale Idee aber prägt die weitere Geschichte Europas. Der Rachefeldzug gegen die Perser beginnt mit einem symbolischen Akt. Noch bevor Alexander seinen Fuß auf kleinasiatischen Boden setzt, schleudert er vom Boot aus einen Speer ans Ufer. Jeder, der ihn dabei beobachtet, soll sehen, dass er nicht vorhat, den Gegner zu schonen. Alexander ist ein Meister der Selbstinszenierung und Propaganda, wie zahlreiche Geschichten über ihn belegen. Sein Kriegsvorhaben macht er zur "heiligen Mission", als er am Grab des mythischen Helden Achill einen Kranz niederlegt und seine Rüstung im Tempel der Kriegsgöttin Athene weihen lässt. Die Zerschlagung des Gordischen Knotens mit dem Schwert verweist auf Alexanders Entschlossenheit, König des riesigen Perserreichs zu werden. Seine Besuche in ägyptischen Tempeln berichten von einem wichtigen Karriereschritt, der ihn schon früh vom Stammeskönig zum gottgleichen Pharao erhebt. Die Gründung von mindestens 20 "Alexander-Städten" an unterschiedlichsten Orten zeugt vom Ehrgeiz des Makedonen, seinen Namen und die griechische Kultur in die ganze Welt hinauszutragen. Und nicht zuletzt erzählt die Massenhochzeit in Susa von Alexanders Vision, aus unterschiedlichen Völkern einen einheitlichen, multikulturellen Staat zu erschaffen. Damit ist er seiner Zeit weit voraus. Alexanders Charisma ist legendär. Er besitzt die Gabe, zu begeistern und Menschen zu Höchstleistungen anzuspornen. Auch als Politstratege beweist er Fingerspitzengefühl. Auf seinem Eroberungszug durch die persisch besetzten Gebiete präsentiert er sich stets als Befreier, indem er demokratische Verhältnisse einführt und vor allem die Tributzahlungen an die Perser für beendet erklärt. Im Lauf der Jahre wächst die Zahl seiner loyalen Anhänger stetig, auch wenn es immer mal wieder zu kleineren Aufständen kommt. Alexanders Kriegsgefährten, darunter auch sein engster Freundeskreis, schätzen seinen Kameradschaftsgeist, die Fürsorge, seinen Weitblick. Die meiste Zeit sind sie ihm treu ergeben. Erst als Alexanders unberechenbare Seite zum Vorschein kommt, fürchten sie ihn. Völlig überraschend brennt der frisch gekürte Perserkönig den Palast von Dareios in Persepolis nieder, fordert von seinen eigenen Leuten plötzlich Unterwerfungsgesten nach persischer Sitte und ermordet drei seiner Gefährten wegen vermeintlichen Hochverrats und Majestätsbeleidigung. Die vielen Kämpfe, die schnellen Siege und die neue Rolle als Großkönig haben Alexander verändert. Er handelt wie ein Despot. Hinzu kommt, dass er vom Ehrgeiz und der unstillbaren Sehnsucht besessen ist, ruhmreicher als der Ruhmreichste und besser als der Beste zu sein. In die Geschichte aber geht Alexander in erster Linie als Feldherr und Kriegsheld ein. Die meiste Zeit sitzt er kämpfend auf dem Rücken seines Pferdes Bukephalos oder zieht mit seinem riesigen Tross von rund 40 000 Mann von einer Schlacht zur nächsten. Zweiundzwanzig Mal wird der Feldherr verwundet, zum Teil schwer. Zum ersten Kontakt mit dem persischen Gegner kommt es am Fluss Granikos, die Schlacht kostet ihn fast das Leben. Das feindliche Heer ist den Makedonen zahlenmäßig haushoch überlegen, doch Alexanders Soldaten sind nicht nur besser ausgerüstet, sondern auch die besseren Krieger. Sein Markenzeichen wird der von ihm persönlich angeführte Angriff mit der Reiterei, sie ist seine erfolgreichste Waffe. Dagegen ist Dareios machtlos, der sich seinem Kontrahenten in Issos und Gaugamela stellt. Beide Male flieht der Perserkönig, schickt Alexander aber Friedensangebote. Dareios bietet ihm sogar Teile des Perserreiches und hohe Lösegeldsummen an, doch Alexander lehnt die Offerten selbstbewusst ab. Er will Dareios' Platz einnehmen. Nach der Befreiung der vom Feind besetzten Gebiete stürmt er ins Kernland der Perser, erobert Babylon, Susa, Persepolis und Ektabana. Der Rachefeldzug ist eigentlich abgeschlossen, doch Alexander will bis nach Indien vordringen. Denn dort, so weiß er von Aristoteles, liegt das Ende der Welt. Die Strapazen bis dahin sind unbeschreiblich, die erschöpfte Truppe meutert immer wieder, aber Alexander will nicht umkehren. Er plant sogar noch, Arabien zu erobern. Als nach einer erfolgreichen Schlacht gegen den indischen König sein geliebtes Pferd Bukephalos stirbt und seine Soldate
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Frag den Lesch WISSENSCHAFT Unerfüllte Träume: Reisen durch Raum und Zeit, D 2013
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
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Große Völker GESCHICHTE Die Griechen
Die moderne Welt hat den alten Griechen eine Menge zu verdanken: die tragischsten Dramen und unterhaltsamsten Komödien, leider aber auch den Mathematikunterricht. Auch dass wir joggen oder Marathon laufen, ist den Griechen geschuldet. Und nicht zuletzt ist die Demokratie das Erbe berühmter Vordenker aus Athen. Vielleicht haben es die meisten schon vergessen, aber Griechenland gilt als die Wiege Europas. Der Blick zurück in die Geschichte der Griechen beginnt nach den "dunklen Jahrhunderten" um etwa 750 vor Christus. Damals entstehen an den zerklüfteten Küsten des östlichen Mittelmeers unabhängige Stadtstaaten, die untereinander im Dauerclinch liegen. Nur die Vorstellung von einer illustren wie ebenso intriganten Götterwelt, die vom Olymp aus alle Bereiche des irdischen Lebens beherrscht, verbindet sie. Kein Krieg, keine Hochzeit, keine sonstigen Handlungen werden geplant, ohne den Rat der himmlischen Helden einzuholen. Während die einen einer Welt aus Mythen und Mysterien nachhängen, wagen sich ein paar wenige Universalgelehrte an andere Modelle der Welterklärung. Die Philosophen beobachten die Natur, suchen nach Zusammenhängen zwischen Ursache und Wirkung und glauben fest an Erkenntnisgewinne durch logisches Denken. Sie sind die Begründer der Wissenschaft und bahnbrechender Errungenschaften - angefangen von der ersten Dampfmaschine über die Entdeckung der Erde als Kugel bis hin zum schusssicheren Brustpanzer. Eine der revolutionärsten Ideen der Griechen aber ist die Demokratie. Kaum zu glauben, aber sie ist ein Produkt der ständigen Kriege untereinander, vor allem aber gegen die übermächtigen Perser. Jeder Mann im Staat wird im Kampf gegen den Feind von außen gebraucht, im Gegenzug fordert das Volk umfassende Mitspracherechte. In Athen erkennen die Verantwortlichen früh, dass sie Zugeständnisse an die Bürger machen müssen. Nach und nach führen sie Reformen ein, bis eine völlig neue Verfassung entsteht. Sie soll den Griechen eine Herrschaftsform garantieren, die maßgeblich vom Volk ausgeht. Politisches Stimmrecht besitzen alle männlichen Griechen über 18 Jahre. Sklaven, Frauen und Kinder sind von der Meinungsbildung ausgeschlossen. Grundsätzlich fallen die Entscheidungen nach dem Mehrheitsprinzip. In der Praxis sieht es aber so aus, dass zumeist die Reichen die große Linie vorgeben, denn sie sind die Einzigen, die mit ihrem Privatvermögen haften können. Und das ist damals für jeden Spitzenpolitiker Pflicht. In späteren Zeiten wird die Volksherrschaft über Jahrhunderte erfolgreich vermieden. Erst mit der Französischen Revolution ändert sich das wieder. Inzwischen existieren weltweit 115 freiheitlich geführte Regierungen, die mehr oder weniger die Rechte des Einzelnen in ihrem Staatsvertrag verankert haben. Auch die Europäische Union beruft sich in ihrem Gründungspapier auf das politische Konzept aus dem alten Griechenland. Neben Politik und Wissenschaft haben noch zwei weitere Errungenschaften ihren Anfang in der Antike genommen. Zum einen ist das die Entstehung des Theaters, das damals vor allem dazu dient, den Bürgern über das Spiel auf der Bühne ihre Welt zu erklären. Der Zeit weit voraus ist dabei die Vorstellung, dass bei der Vorführung der Tragödien und Komödien die Seele des Menschen eine Wandlung vollzieht, wenn nicht sogar einen Heilungsprozess durchläuft. Jedes dramatische Werk folgt seither denselben Gestaltungsmustern, die damals von den großen Autoren Griechenlands entwickelt wurden. Die Einführung der Olympischen Spiele ist die zweite herausragende Pionierleistung. Das Ereignis findet alle vier Jahre statt. Eine Woche lang messen sich Freund und Feind in unterschiedlichen sportlichen Disziplinen. Während der Dauer des Spektakels, so verlangen es die Regeln, herrscht Frieden. Im 5. Jahrhundert nach Christus wird das Praktizieren des "heidnischen Kultes" auf Erlass des christlichen Kaisers Theodosios verboten. Erst 1896 finden in Athen - nach 1500 Jahren Unterbrechung - die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit statt. Wie bei den alten Griechen stehen sie ganz im Zeichen der Völkerverständigung. Das ist bis heute so geblieben.
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Große Völker GESCHICHTE Die Germanen, D 2016
In dieser Folge der "Terra X"-Reihe "Große Völker" wird die Geschichte der Germanen erzählt. Es gibt kaum ein europäisches Land, das nicht auf germanische Ahnen zurückblicken kann. Als einheitliches Volk hat es die Germanen nie gegeben. Hinter der Bezeichnung verbergen sich zahlreiche Stämme und Sippen, die ab Mitte des 6. Jahrhunderts vor Christus in Mittel- und Nordeuropa gelebt haben und die unterschiedlicher nicht sein können. "Wild blickende blaue Augen, rötliches Haar und große Gestalten, die allerdings nur zum Angriff taugen." So abfällig beschreiben die Römer die Barbaren östlich des Rheins. Gemeint sind die Germanen, die selbst ihren Namen einem Römer zu verdanken haben. Julius Cäsar soll sie in seiner Abhandlung über den Gallischen Krieg so genannt haben. Auch an ihrer Heimat lassen die Herrscher vom Tiber kein gutes Haar. Tacitus beschreibt sie als grauenerregendes, durch Wälder und Sümpfe durchsetztes, grässliches Gebiet. Fast alles, was über die Germanen bekannt ist, überliefern die Römer. Beide verbindet eine jahrhundertelange, meist kriegerische Geschichte. Die germanische Art zu kämpfen geht bei den Feinden in die Geschichte ein - als Furor Teutonicus, die teutonische Raserei. Nach vielen Schlachten gipfelt der Machtkampf beider Völker in der berühmten Varusschlacht. Die Germanen bringen den Römern im Jahr 9 nach Christus ihre traumatischste Niederlage bei. Am Ende können sich die Germanen gegen das Imperium Romanum durchsetzen und den Feind immer weiter zurückdrängen. Dabei waren die Germanen keine tumben Urwald-Barbaren, keine heroischen Wagner-Gestalten und erst recht nicht die Vorläufer einer rassistischen Weltanschauung. So unterschiedlich die einzelnen Stämme auch waren, die Germanen stehen für eine reiche Kultur. Ihnen verdanken wir viele Brauchtümer, die aus ihrer heidnischen Glaubensvorstellung entstanden sind. Auch zahlreiche Sagengestalten, die heute noch in Fantasy-Romanen, Kinoproduktionen und Computerspielen Millionen begeistern, haben einst Germanen erfunden. Und nicht zuletzt sind noch immer viele germanische Sprachelemente in deutschen Dialekten und im hochdeutschen Alltagsvokabular wiederzufinden. Heute sprechen rund 500 Millionen Menschen Sprachen, die auf germanische Wurzeln zurückgehen. Legendär ist der Frankenkönig Chlodwig I., der mit der Lex Salica eine bedeutende Gesetzessammlung hinterlässt, sich vom heidnischen Glauben abwendet und zum Christentum bekennt. Mit Wort und Waffe beginnt er einen Kampf gegen die germanischen Stämme und für ein geeintes Reich. Dieser frühe und mit fragwürdigen Mitteln erkämpfte Europagedanke erreicht seinen Höhepunkt mit dem bekanntesten Franken: Karl der Große. So waren es die Germanen Chlodwig und Karl der Große, die schon vor Jahrhunderten den Grundstein für ein gemeinsames Deutschland und Europa gelegt haben. In den deutschen Bundesländern leben die germanischen Sippen, wie die der Sachsen, Bajuwaren, Sueben oder Chatten bis heute weiter. Und viele europäische Staaten sind aus germanischen Königreichen hervorgekommen. Infolge der Völkerwanderung gründen unterschiedliche Stämme ab dem 4. Jahrhundert nach Christus Reiche in Frankreich, England, Spanien, Deutschland, Italien, Skandinavien und sogar in Nordafrika. Wie die Griechen und Römer gehören auch die Germanen zu den Ahnen Europas.
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Brot und Spiele - Wagenrennen im alten Rom GESCHICHTE, GB 2019
Er war eine Sportarena der Superlative, 600 Meter lang, 140 Meter breit und konnte bis zu 250 000 Zuschauer fassen: der Circus Maximus in Rom, eines der größten Stadien, die je gebaut wurden. Spektakuläre Kulisse für die mit Abstand beliebteste Unterhaltung im alten Rom: die Wagenrennen. Die Männer, die mit ihren Vierspännern halsbrecherisch über die Sandbahn jagten, hatten den Status von Superstars, deren Namen, und selbst die ihrer Pferde, jeder kannte. Ausgehend von den Ruinen des Circus Maximus in Rom taucht die Dokumentation in die Welt des 1. Jahrhunderts nach Christus ein und wirft einen Blick hinter die Kulissen des größten Spektakels der antiken Welt. Die Formel 1-Piloten der römischen Kaiserzeit kassierten bereits astronomische Preisgelder und fuhren für einflussreiche Rennställe, die ein millionenschweres Business kontrollierten, das weit über den Circus hinaus Kultur und Alltag der Römer prägte. In aufwendigen szenischen Rekonstruktionen begegnen die Zuschauer Scorpus, einem der erfolgreichsten Wagenlenker der Zeit. Mithilfe von antiken Dokumenten rekonstruiert der Film seine Biografie, die zugleich stellvertretend ist für die meisten damaligen Helden der Rennbahn: die Geschichte eines jungen Sklaven, der von einem besseren Leben träumt. Durch Ehrgeiz, hartes Training und Talent schafft er einen kometenhaften Aufstieg. In wenigen Jahren fährt er über 2000 Siege ein, erlangt Ruhm, Reichtum und schließlich die Freiheit. Die sagenhafte Karriere des jungen Scorpus vom rechtlosen Sklaven zum Lorbeer-gekrönten Superstar begleitet die Dokumentation durch Ausflüge zu einer Vielzahl von unterschiedlichen Aspekten der antiken Wagenrennen und ihrer Protagonisten. Mithilfe von Dokumenten, archäologischen Entdeckungen und Experten wird die zentrale Bedeutung der Wettkämpfe für die römische Alltagskultur deutlich. Denn Wagenrennen waren damals mindestens so populär wie Fußball oder die Formel 1 heute. An über 100 Tagen im Jahr hallte der Circus Maximus von den Anfeuerungsrufen der Fans wider. Zwei-, Vier- ja sogar Zehnspänner traten gegeneinander an. Bis zu 700 Rennpferde hielten sich an einem Wettkampftag in Rom auf. Die Rennsaison war ein riesiges Volksfest. Vier Rennställe, benannt nach Farben, konkurrierten im alten Rom miteinander: Die Roten, die Grünen, die Weißen und die Blauen - jeder mit treuen Fans und einem Patron an der Spitze, der Millionen umsetzte und den Menschen der Metropole die vielbeschworene Unterhaltung bot. Aber die Wagenrennen waren mehr als nur Sport und Entertainment, sie waren der Kitt einer Gesellschaft, der nicht nur die Gesellschaftsklassen Roms miteinander verband. Sie waren auch das Band, das den Kaiser mit der Welt des einfachen Volkes verknüpfte. Als Schirmherr und Sponsor der Spiele konnte er Sympathien gewinnen - und sein Auftritt im Circus war jedes Mal ein Gradmesser seiner Beliebtheit. Neben den gesellschaftlichen und politischen Implikationen der antiken Wettkämpfe untersucht die Dokumentation auch die nicht minder interessanten technischen Aspekte der Wagenrennen: Wie sahen die damals verwendeten Wagen aus, und welche Pferde kamen zum Einsatz? Mithilfe experimenteller Archäologie entsteht in England ein exakter Nachbau eines antiken Rennwagens und wird anschließend umfangreichen Praxistests unterzogen. Dabei zeigt sich: Die berühmten Vierspänner, auf denen die Wagenlenker mit bis zu 70 Stundenkilometern über die Rennbahn rasten, dienten vor allem dem Show-Effekt. Gezogen wurden die Wagen lediglich von den beiden Tieren in der Mitte. Einen weiteren überraschenden Aspekt der Circus-Kultur bildeten die Fluch-Tafeln, auf denen die Wagenlenker und die Pferde des konkurrierenden Reitstalls verwünscht werden und die an vielen Orten des römischen Reiches ausgegraben wurden. Szenische Rekonstruktionen der Rennen bilden das Herzstück des Films und erlauben zusammen mit den dokumentarischen Entdeckungen neue Einblicke in eine Kultur und Gesellschaft, die für die Moderne Pate gestanden hat.
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