Wie in alten Zeiten

Wie in alten Zeiten

ZDFneo
Wie in alten Zeiten

Wie in alten Zeiten

Komödie

Ein geschiedenes Ehepaar, das von einem französischen Finanzhai um seine Pension geprellt wurde, beschließt, den Betrüger zum Ausgleich um einen wertvollen Diamanten zu erleichtern. Ihr kühner Plan hat nur einen Haken: Sie müssen allen alten Groll vergessen und reibungslos zusammenarbeiten. Mit Unterstützung guter Freunde stürzen sie sich in ein verwegenes Abenteuer an der Côte d'Azur. Nicht unbedingt legal, aber mit den ehrenwertesten Absichten. Kinder aus dem Haus, Ehe geschieden, Firma verkauft. Doch statt ein gemütliches Pensionärs-Dasein auf dem Golfplatz zu führen, sieht sich der englische Frührentner Richard Jones plötzlich mit den Härten der Globalisierung konfrontiert. Seine Firma wurde von ihrem neuen Besitzer, dem französischen Hedgefonds-Manager Vincent Kruger , absichtlich in den Bankrott gesteuert und zerschlagen. Dass damit nicht nur seine eigene Altersversorgung, sondern auch die seiner Ex-Frau Kate und aller Angestellten seines früheren Unternehmens zum Teufel geht, kann er nicht auf sich sitzen lassen. Als Kate, die nach seinen vielen Seitensprüngen kein gutes Haar an Richard zu lassen pflegt, von dem Desaster hört, reagiert sie zwar zuerst entsetzt, dann aber praktisch: Richard und sie werden gemeinsam nach Paris fahren, um den Finanz-Unhold von Angesicht zu Angesicht mit seinem Betrug zu konfrontieren. Da der Plan erwartungsgemäß nicht funktioniert und die beiden in Paris einfach nur rausgeworfen werden, müssen sie zu härteren Maßnahmen greifen. Kate, die in der Klatschpresse gerade gelesen hat, dass Kruger seiner Braut Manon zur bevorstehenden Hochzeit an der französischen Riviera einen Diamanten im Wert von über zehn Millionen Euro schenken wird, kommt die rettende Idee. Was hindert sie daran, ebenfalls an die Côte d'Azur aufzubrechen und den Dieb zu bestehlen, um sich mit seinem Riesenklunker ihre Altersversorgung zurückzuholen? Eine ganze Menge, wie sich bald herausstellt. Denn die beiden Streithähne sind weder aus dem Stand ein Gangster-Traumpaar noch ihr ausgekochtes "Opfer" leichte Beute. Doch mit Selbstironie, ausgefallenen Ideen und der äußerst tatkräftigen Hilfe ihrer spontan anreisenden besten Freunde Pen und Jerry wachsen in dieser "Best Ager"-Viererbande Mr. und Mrs. Jones nicht nur über sich hinaus, sondern zu ihrem ungläubigen Erstaunen auch wieder zusammen. Diebstahl scheint als Aphrodisiakum zu funktionieren. Regisseur Joel Hopkins hat schon in seinem Vorgängerfilm "Liebe auf den zweiten Blick" (2008) mit Emma Thompson bewiesen, dass er Romanzen für mittlere Altersklassen inszenieren kann. Für die ausgelassene Screwball-Komödie "Wie in alten Zeiten" hat er die perfekte Besetzung gefunden. Denn die Chemie zwischen der schlagfertigen Ex-"Zauberhaften Nanny" Emma Thompson und dem aus allen Poren Charme versprühenden Ex-"007" Pierce Brosnan stimmt in jeder Beziehung. Und da man ihnen das amüsant kabbelnde Ex-Ehepaar spielend abnimmt, folgt man ihnen gern durch den selbstironisch-turbulenten Plot. Mit von der Partie sind auch die britischen Allzweck-Schauspiel-Waffen Timothy Spall ("Harry Potter und die Heiligtümer des Todes", "Mr. Turner - Meister des Lichts") und Celia Imrie ("Best Exotic Marigold Hotel", "Bridget Jones"-Filme). Zusammen mit ihnen und den französischen Stars Louise Bourgoin ("Das verflixte dritte Jahr") und Laurent Lafitte ("Mama gegen Papa - Wer hier verliert, gewinnt", "Elle") macht das Gespann Thompson/Brosnan als Gangster-Dilettanten-Duo zuerst Paris und dann die französische Riviera unsicher. Und das an spektakulären Schauplätzen. Ein filmischer Abenteuer-Urlaub mit Witz und Charme.
ZDFneo
Topfgeldjäger

Topfgeldjäger - Das Duell am Herd mit Steffen Henssler

ZDFneo
Cop Land

Cop Land

ZDFneo

ZDFneo heute

DMAX ONE
Sender Zeit Zeit Titel Start Titel
ZDFneo Doku
Spione im Tierreich TIERE Große Gefühle, D 2018
Ultrarealistische Tierroboter spähen das Privatleben von Affen, Elefanten und vielen anderen aus. Sie zeigen extrem nah Liebe, Freundschaft und Familiensinn bei wilden Tieren. Mehr als 30 verschiedene Roboter mischen sich mit Mini-Kameras unter die Tiere. Die Zuschauer sehen sich mitten in Rudeln, Herden oder Familien. Die Undercover-Agenten finden Erstaunliches aus dem Privatleben unserer wilden Zeitgenossen heraus. Die technischen Wunderwerke imitieren Aussehen, Duft und Verhalten so genau, dass sie von den meisten Tieren nicht behelligt, von vielen sogar akzeptiert werden. Dadurch bekommen die Kameras tatsächlich Hautkontakt. Näher geht es nicht. Bei den afrikanischen Wildhunden erlebt ein "Undercover-Welpe" liebevolle Schmusestunden der großen Kinderschar mit deren Eltern, aber auch bedrohliche Momente bei Angriffen von Löwen. Zwischen den Zähnen hindurch nach draußen schauen künstliche Krokodilbabys einer Panzerechse aus dem Maul, die als fürsorgliche Mutter den vermeintlichen Nachwuchs ins Wasser trägt. Lebendig scheinende Reiher- und Schildkröten-Imitate beobachten zwischen den Beinen einer Elefantenherde hingebungsvolle Zuwendung von Mutter, Tanten und Cousinen zu einem neugeborenen Elefanten. Ob Babysitten, Mutterliebe und Trauer bei Languren, Sinn für Behaglichkeit und Hygiene bei Flusspferden und Warzenschweinen, zärtliches Küssen oder Freudentänze bei Präriehunden und viele andere nahezu unbekannte Verhaltensweisen bei Tieren - die Kameras der Spionage-Roboter sind stets direkt dabei und interagieren sogar mit ihrem lebendigen Gegenüber. Ausgewählte Beispiele offenbaren die innere Anatomie der Roboter und erklären, wie diese genialen Apparate Bilder liefern, die uns zeigen: Bei vielen Tieren geht es privat nicht viel anders zu als bei uns Menschen.
ZDFneo Doku
Der sechste Sinn der Tiere TIERE, D 2015
Naturkatastrophen bedrohen die Menschheit. Die Auswirkungen sind verheerend - die Vorwarnzeiten meist zu kurz, trotz aller Hightech-Installationen und des Internets. Weltweit arbeiten Forscher deshalb an anderen Lösungen - und sie haben eine heiße Spur: Tiere sollen uns dabei helfen, frühzeitig Naturkatastrophen zu erkennen. Denn über Jahrmillionen haben sie gelernt, sich auf die launischen Schwankungen der Erde einzustellen. Der Mensch muss sich nur einklinken und die gelieferten Informationen richtig interpretieren. "Terra X - Der sechste Sinn der Tiere" begleitet führende Wissenschaftler auf eine spannende Expedition rund um den Globus in extreme Gebiete dieser Erde. Martin Wikelski, Direktor des Max-Planck-Instituts für Ornithologie, ist einer der weltweit führenden Forscher auf diesem Gebiet. Seine Vision: in naher Zukunft ein ganzes Netz aus tierischen Frühwarnindikatoren zu entwickeln, immer am Puls der Erde, um bei extremen Naturereignissen Menschenleben zu retten. In den Dschungeln Indonesiens ist er dabei, mit wilden Elefanten ein Tsunamifrühwarnsystem aufzubauen. In den Südausläufern der Rocky Mountains beobachtet er den majestätischen Kondor, und an den Hängen des aktivsten und gefährlichsten Vulkans Europas, dem Ätna, untersucht er das Verhalten von Ziegen kurz vor einem Vulkanausbruch. Die genaue Beobachtung tierischen Verhaltens kann Aufschluss über bevorstehende, große Umwälzungen in der Natur liefern - Katastrophen vorhersagbarer machen, Menschenleben retten. Helmut Schmitz von der Universität Bonn hat ein Faible für den Australischen Feuerkäfer. Denn er spürt über Hunderte von Kilometern Waldbrände auf, lange bevor irgendeine Feuerwehr davon erfährt - und das in einem Land, das jährlich von großen Feuerstürmen heimgesucht wird. Schmitz beobachtet diese Tiere und versucht, die Wahrnehmung des Käfers zu enträtseln, der bei der Feuerbekämpfung in der Zukunft eine Schlüsselrolle spielen könnte. Er denkt über eine großflächige Überwachung der Krisenregionen mit Drohnen nach - Drohnen mit Feuerkäfersensoren. Der Australier Graham Jones von der Southern Cross University mag es eine Spur dicker: Mit der Steinkoralle Acropora hofft er ein Tier zu enträtseln, das eines der dringendsten Probleme der Menschheit lösen könnte, den Klimawandel. Denn die Koralle versteht es, sich wie kein anderes Lebewesen auf diesem Planeten selbst zu schützen: Wenn es ihr zu heiß wird, entlässt sie einen speziellen Stoff ins Wasser und in die Luft, der nicht nur zur Wolkenbildung und damit zur Beschattung, sondern sogar zu Regen führt. Jones stellt sich daher die Frage, ob der Mensch mit angelegten "Korallengärten" - weltweit - das Klima beeinflussen könnte. Weitere Geschichten werden in Form einer spannenden Spurensuche erzählt. An der Seite der Wissenschaftler entdeckt "Terra X" eine neue und ungewöhnliche Seite der Tierwelt. Es könnten visionäre Schritte in eine Zukunft sein, in der Mensch und Natur Seite an Seite existieren - mit gegenseitigem Nutzen. So spannt der Film einen großen Bogen und erzählt eine Geschichte in atemberaubenden Bildern - unterstützt durch spannende Grafiken, die uns die sechsten Sinne der Tiere ein Stück näherbringen.
ZDFneo Doku
Der geheime Kontinent GESCHICHTE Was geschah vor Kolumbus? (Folge: 1), D 2010
"Der geheime Kontinent" erzählt eine legendäre Geschichte aus einem neuen Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas - und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte. Es ist die Geschichte des "Columbian Exchange", des größten Kulturaustauschs der Weltgeschichte durch den Transport von Pflanzen, Tieren, Bakterien, Genen von und nach Amerika. Der erste Teil erzählt von der Kultur und dem Reichtum des amerikanischen Kontinents vor Kolumbus. 100 Millionen "Indianer" lebten hier - in komplex organisierten Gemeinschaften. Zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. "Terra X" rekonstruiert die Lebenswelt dieser Ureinwohner: An Originalschauplätzen begibt sich das Team auf die Suche nach ihrer Zivilisation, mit modernster Computergrafik wird ihre Architektur animiert. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuten sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln. Europa sieht zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebt hier auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder sind abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wachsen, das Land wird knapp - Europa gerät an seine Grenzen. Als Kolumbus 1492 mit einer Schar von Desperados den Hafen von Sevilla verlässt, ahnt er noch nicht, dass er Amerika entdecken wird. Der Reichtum dieses Kontinents wird das Überleben Europas sichern. "Der geheime Kontinent" entstand unter Mitarbeit namhafter deutscher und amerikanischer Umwelthistoriker. Mit großartigen Naturaufnahmen und realistischen Inszenierungen beschreibt der Film die Natur- und Bio-Geschichte von Amerika und Europa aus der erhellenden Sicht der Ökowissenschaften.
ZDFneo Doku
Der geheime Kontinent GESCHICHTE Sie kamen über das Meer (Folge: 2), D 2010
Der Film erzählt, wie sich die Natur und das Leben in Amerika durch die Ankunft der Weißen verändern - und wie auch Europa davon profitiert. Die Spanier bringen das Pferd - und bald bevölkern Millionen von Mustangs die nordamerikanischen Prärien. Dann kommt das europäische Hausschwein - es wird die Nahrungsgewohnheiten der Menschen komplett verändern. Die Wälder verschwinden, Getreide, Apfel- und Kirschbaum aus Europa kommen - und die europäische Honigbiene, ein fleißiger Bestäuber. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts hat sich so der wilde Kontinent Amerika in ein zweites Europa verwandelt. Dabei wurden die Ureinwohner verdrängt - nicht durch Kriege, sondern durch lautlose Eroberer: die Krankheitserreger von Pocken und Pest. Amerikanische Seuchen kommen nach Europa: Die Syphilis wird einen Millionentribut fordern. Doch amerikanische Pflanzen werden hier das Überleben von Millionen sichern: Die südamerikanische Kartoffel ernährt Arbeiter und Proletariat, Tomaten und Paprika bereichern den Esstisch, der Truthahn wird Festtagsgericht. Die Nahrungsmittel aus der Neuen Welt werden die europäische Landwirtschaft revolutionieren und zu einer Bevölkerungsexplosion führen.
ZDFneo Doku
Pyramiden in Amerika GESCHICHTE Die Kultbauten der Indianer, D 2005
Bis ins 19. Jahrhundert rankten sich wilde Spekulationen um die über 100 000 gewaltigen Erdhügel, die einst auf dem Boden der heutigen USA die Landschaft prägten. Die Suche nach den Erbauern der legendären Erdwälle beginnt beim Volk der Adena, das schon vor mehr als drei Jahrtausenden bis zu 30 Meter hohe Mounds schuf. Um die Zeitenwende setzten die Hopewell-Indianer die Tradition fort. Nahe der heutigen Stadt Newark in Ohio errichteten sie eines der weltweit größten Erdwerke: Über elf Quadratkilometer erstreckte sich der monumentale Komplex aus geometrischen Formen und wallbegrenzten Straßen. Ein Kultplatz mit riesigem Kalendarium, zu dem ein 100 Kilometer langer, schnurgerader Prozessionsweg führte. Der Film folgt dem Siedlungszug der "Mound Builder" vom Nordosten der USA bis zum Mississippi. Brillante Dokumentaraufnahmen und Inszenierungen illustrieren die verschiedenen Epochen der Hügel-Kultur und erzählen vom Leben der Indianer rund um längst vergessene Siedlungen und Zeremonialplätze. Vor allem aber heben spezielle Ausleuchtungen der oft kaum noch sichtbaren Erhebungen die Kunstwerke wieder plastisch aus der Landschaft hervor. Die einzigartigen Bilder lassen den Zuschauer die verschlüsselten Botschaften der Mounds erkennen. Botschaften, die uraltes Wissen über die Erde und das Universum vermitteln.
ZDFneo Doku
Ein Tag in Paris 1775 GESCHICHTE, D 2019
Der "Terra X"-Film "Ein Tag in Paris 1775" schildert den Alltag des jungen Perückenmachers Léonard Minet, der gegen das starre Klassendenken rebelliert und heimlich Damenfrisuren kreiert. Zur Zeit des Ancien Régime gilt es selbst in der Modestadt Paris für einen Friseur als unschicklich, einer Frau die Haare zu machen. Den talentierten Léonard Minet kümmert das nicht. Der Film erzählt, wie es ihm gelingt, Hoffriseur von Versailles zu werden. Die Dokumentation "Ein Tag in Paris 1775" entführt die Zuschauer in die Zeit von Ludwig XVI., dem letzten Vertreter der französischen Sonnenkönige. 14 Jahre vor der Revolution steckt Frankreich finanziell und politisch in der Krise. Während ein Großteil der Bevölkerung arm ist und unter der Willkür ihres Herrschers ebenso leidet wie unter seiner Verschwendungssucht, wird das Bürgertum von Paris zur treibenden Wirtschaftskraft. Die Seine-Metropole entwickelt sich wie keine zweite Stadt in Europa zum Mode-Hotspot. Nicht nur der Adel gibt sich der Prunksucht hin, sondern auch immer mehr Bürger eifern mit Modeschmuck und Second-Hand-Kleidung ihren modischen Vorbildern am Versailler Hof nach. Das Tragen einer Perücke ist das modische i-Tüpfelchen des gepflegten Kleidungsstils, aber vor allem das Erkennungszeichen für den sozialen Status eines Franzosen. Jeder Stand entwickelt seine eigene Form. 1775 aber ändert sich die Modewelt. Das Tragen des eigenen Haars wird zum Symbol der Aufklärung. Verfechter wie Diderot, Montesquieu oder Rousseau zeigen öffentlich ihr eigenes Haar als Zeichen für ihr unabhängiges Denken. Auch Léonard schwört auf den neuen Zeitgeist. Wie die meisten Pariser sehnt er sich nach individueller Freiheit und will den starren Strukturen der Ständegesellschaft entfliehen. Eigentlich soll er das Geschäft seiner Familie übernehmen, die seit Generationen dem Perückenmacher-Handwerk nachgeht. Doch die Geschäfte gehen immer schlechter, und Léonard träumt vom Beruf des Damenfriseurs. Ein Beruf, der gerade erst entsteht und noch nicht durch strenge Vorgaben einer Zunft reguliert ist. Um seine extravaganten Kreationen auszuprobieren, trifft er sich mit der jungen Schauspielerin Lucille, dem aufsteigenden Stern an der Comédie Française. Mit Lucille als Model hofft Léonard, die Aufmerksamkeit der Reichen und Schönen auf sich und seine Frisur-Ideen zu lenken. Als Léonard in die väterliche Werkstatt zurückkehrt, sieht er, wie sein Vater verhaftet wird. Eine unachtsame Bemerkung über den König wurde ihm zum Verhängnis. Ein ausgeklügeltes Spitzelsystem, das an moderne Überwachungsstaaten erinnert, soll jede Kritik am König im Keim ersticken. Damit gerät nicht nur das Leben seines Vaters, sondern auch seine eigene Zukunft in Gefahr. Doch der Zufall will es, dass Léonard am Hof von Versailles seine Künste beweisen darf. Aus der Perspektive der fiktiven Figur Léonard Minet wird ein Tag im Leben eines jungen Perückenmachers erzählt, der in schwierigen Zeiten sein Schicksal in die Hand nimmt und alles dransetzt, um seinen Traum wahr zu machen. Seine Biografie, die anhand von zeitgenössischen Quellen rekonstruiert wurde, basiert auf realer Alltagsgeschichte.
ZDFneo Doku
Ein Tag in Köln 1629 DOKUMENTATION, D 2019
Der Alltag der Hebamme Anna Stein steckt voller Herausforderungen. Wie es ihr in Köln im Jahr 1629 ergangen ist, erzählt die erste Folge des "Terra X"-Dreiteilers "Ein Tag in..." "Ein Tag in Köln 1629" führt in die damals freie Reichsstadt zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges, in der die Hebamme Anna Stein arbeitet. Für ihre Frauen ist sie 24 Stunden im Einsatz. Der Film zeigt ihr Leben zwischen Glaube, Aberglaube und Wissenschaft. 1629 ist das Heilige Römische Reich Deutscher Nation ein Flickenteppich aus über 300 Territorien. Der Dreißigjährige Krieg verwandelt es in ein Schlachtfeld. Weite Landstriche werden verwüstet und entvölkert. Köln ist für alle Kriegsparteien ein wichtiger Handelspartner und bleibt deshalb von direkten Kampfhandlungen verschont. Dennoch schlägt der Krieg auch in Köln tiefe Wunden. Mangelernährung und Krankheiten sind an der Tagesordnung und treiben die Kindersterblichkeit in die Höhe. Die Hebammen, die sich um das Wohl von Müttern und Kindern kümmern, sind rund um die Uhr im Einsatz. Schon am Morgen ist Anna mit den Problemen der Zeit konfrontiert. Als Witwe lebt sie im Haushalt ihres Bruders. Die Verhältnisse sind beengt, und die Grippe ihrer Schwägerin kann damals den schnellen Tod bedeuten. Doch als Hebamme hat Anna ein beachtliches Wissen über Heilkräuter, und ihre Mixturen stehen in ihrer Wirksamkeit modernen Präparaten in nichts nach. Auch in der Chirurgie kennt sich Anna aus. Bei einer schwierigen Geburt führt sie sogar selbstständig kleinere Eingriffe durch. Die Wundärzte verstehen noch zu wenig von der weiblichen Anatomie und schrecken zudem davor zurück, eine gebärende Frau am Unterleib zu berühren. Anna vertraut aber nicht allein auf ihr Können, sondern setzt ebenso auf magische Praktiken. Der Aberglaube ist in der Bevölkerung tief verankert und bietet den Nährboden für den Glauben an Hexen und Dämonen. Beim Marktbesuch mit ihrer Lehrmagd Katarina wird schnell deutlich, welche Themen die Menschen umtreiben. Die dort ausgehängten Flugblätter - Vorläufer der modernen Zeitung - setzen vor allem auf Schrecken und Sensationen. Das sorgt auch schon in der Frühen Neuzeit für Auflage, und die Schreiber überbieten sich mit kruden Geschichten über Wunderwesen und Hexen als Hilfstruppen des Teufels. Fake News, politische Propaganda und Meinungsmache sind keine Erfindungen der Moderne. Speziell die Berichte über Hexen sorgen für gute Verkaufszahlen und verhelfen dem Thema zur medialen Dauerpräsenz. Die Folgen werden Anna prompt vor Augen geführt, denn eine ihrer Kolleginnen soll noch am selben Tag auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden. Der Hexenwahn, dem in der Frühen Neuzeit etwa 25 000 Menschen in Deutschland zum Opfer fallen, hat auch das bis dahin ruhige Köln erreicht. Und gerade Hebammen stehen unter dem Verdacht, mit dem Teufel im Bunde zu stehen. Anna und ihre Lehrmagd haben keine Zeit, sich Gedanken zu machen. Ein Notfall führt sie in das Haus eines Webers. Die Hebamme muss ihr gesamtes Können und viel Geschick aufbieten, um das Leben von Mutter und Kind zu retten. Sie ist sich bewusst, dass der kleinste Fehler zu einer Anklage gegen sie führen kann. Obwohl ihr die Geburt gelingt, gerät Anna in den Strudel des Hexenwahns. Die Frau, die das Leben der Schwächsten retten soll, muss plötzlich für ihr eigenes kämpfen. Eine Hebamme namens Anna Stein hat es nie gegeben, aber ihre Geschichte ist dennoch wahr - recherchiert und verdichtet aus historisch verbrieften Biografien und neuesten Erkenntnissen der Forschung.
ZDFneo Doku
Ein Tag in Berlin 1926 DOKUMENTATION, D 2019
Ende der 1920er-Jahre gilt Berlin als Hauptstadt des Verbrechens. "Ein Tag in Berlin 1926" illustriert die Geschichte von Fritz Kiehl und seiner Arbeit in der ersten Mordinspektion der Welt. Drei Morde pro Woche und kriminelle Banden, die viele Viertel der Stadt kontrollieren: Die Polizei steckt in der Krise. Fritz Kiehl muss einen Raubmörder dingfest machen, den er nur mithilfe neu entwickelter Methoden der Mordinspektion fassen kann. "Ein Tag in Berlin 1926" dokumentiert 24 Stunden in der Stadt der Sünde. Mit vier Millionen Einwohnern ist die Spreemetropole zur Weltstadt herangewachsen. Im kurzen goldenen Zeitalter zwischen Hyperinflation und Weltwirtschaftskrise prallen dort Gegensätze aufeinander wie nirgendwo sonst in der Weimarer Republik. In den teuren Restaurants auf den prunkvollen Boulevards und den verruchten Vergnügungslokalen der Stadt stürzt sich die Hautevolee in einen ausschweifenden Lebensstil. Die Abgehängten der Bevölkerung wie Kriegsversehrte und Zuwanderer hingegen leiden unter Hunger und Elend. Die sogenannten Ringvereine kontrollieren die Unterwelt, und die Kriminalitätsrate ist auf Rekordniveau. Die Polizei steht in der öffentlichen Kritik. Nicht umsonst wird Berlin Spree-Chicago genannt. An der Seite von Kriminalkommissar Fritz Kiehl entdecken die Zuschauer den Sündenpfuhl Berlin. Kiehls Tag beginnt am frühen Morgen mit einem Anruf aus dem Polizeipräsidium am Alexanderplatz. Der verheiratete Beamte arbeitet in der weltweit ersten Mordinspektion - eine Elitetruppe der Kriminalpolizei, die sich auf das schlimmste Kapitalverbrechen spezialisiert hat: Mord. Jeden zweiten Tag findet die Polizei eine Leiche. Sein Chef und Begründer der Inspektion, Ernst Gennat, ist ein Star unter den Kriminalern. Aus der ganzen Welt reisen Kollegen an und wollen von ihm lernen. Er ist der Erste, der feste Ermittlungsverfahren etabliert und seine Kommissare intensiv schult. Vorbei sind die Zeiten, in denen eine Leiche aus Gründen der Pietät umgebettet und der Tatort aufgeräumt wurde, bevor ein Ermittler eintrifft. Für Kiehl ist seine Zugehörigkeit zur Mordinspektion ein Glücksfall, denn er hat ein sicheres Auskommen. Doch die Belastung ist hoch und eine 70-Stunden-Woche keine Seltenheit. Der Mord an einem Kinodirektor ist der aktuelle Fall von Kiehl und lässt ihm keine Zeit zum Durchatmen. Zusätzlich bereitet dem Kommissar eine alte Kriegsverletzung Probleme. Den Tag kann er nur mit starken Schmerzmitteln überstehen. Zusammen mit seinem Kollegen stürzt sich der Beamte in die Ermittlungen, die zunächst ins Leere laufen. Um den kniffligen Fall zu lösen, greift Kiehl zu unorthodoxen Mitteln: Er vertraut auf die Hilfe der Berliner Unterwelt. Die mächtigen Ringvereine sind mafiöse Verbrecherbanden, die ganze Stadtviertel unter ihrer Kontrolle haben. Doch Mord ist selbst bei ihnen verpönt, denn ihre illegalen Geschäfte wie Hehlerei und Prostitution sollen ungestört weiterlaufen. Mit ihrer Hilfe gelingt es Kiehl, den Mörder zu verhaften. Der Rest ist professionelle Polizeiarbeit mit Laboranalysen, Fahndungsaufrufen und geschickter Verhörtaktik - Methoden, die bis heute noch nichts an ihrer Gültigkeit verloren haben. Der Film erzählt nicht nur die fiktive Biografie von Fritz Kiehl, sondern auch, wie die Mordinspektion am Alexanderplatz im Detail gearbeitet hat, wie die Ringvereine organisiert waren und wie die Menschen ihren Alltag im Berlin 1926 erlebt haben.
ZDFneo Doku
Ungelöste Fälle der Archäologie ARCHÄOLOGIE Verlorenes Wissen, D 2018
Forscher weltweit stoßen immer wieder auf rätselhafte Funde. In dem Zweiteiler "Terra X - Ungelöste Fälle der Archäologie" sucht Harald Lesch nach neuen Antworten auf alte Fragen. Menschen haben in der Vergangenheit Unglaubliches geschaffen. Mit einfachsten Mitteln schufen sie Bauwerke und Artefakte, die bis heute Fragen aufwerfen. Wie konnten solche Leistungen ohne das heutige technische Wissen gelingen? Vor allem Kunstwerke schriftloser Kulturen geben uns oft Rätsel auf. In Göbekli Tepe entstanden die ersten Tempelbauten bereits vor 12 000 Jahren. Am Indus verfügten ganze Städte bereits im 3. Jahrtausend vor Christus über eine aufwendige Wasserversorgung und Kanalisation. Zur gleichen Zeit bewegte man in England tonnenschwere Steine über Hunderte Kilometer, um den Steinkreis von Stonehenge zu errichten. Goldschmiede trieben das kostbare Metall vor 3000 Jahren zu fast einem Meter hohen Goldhüten, Steinmetze fertigten in Costa Rica riesige, fast perfekte Steinkugeln, und in Griechenland baute ein genialer Wissenschaftler lange vor der Zeitenwende eine Maschine, mit der die Bewegungen der Gestirne vorausberechnet werden konnten, und lieferte selbst eine Gebrauchsanweisung dazu.
ZDFneo Doku
Ungelöste Fälle der Archäologie ARCHÄOLOGIE Brisante Funde, D 2018
Forscher weltweit stoßen immer wieder auf rätselhafte Funde. In dem Zweiteiler "Terra X - Ungelöste Fälle der Archäologie" sucht Harald Lesch nach neuen Antworten auf alte Fragen. Es gibt Menschen, die glauben, dass es Spuren Außerirdischer auf unserem Planeten gibt. Als Beweis gelten ihnen Funde aus Ägypten, Felszeichnungen in Italien und Darstellungen mittelamerikanischer Völker, die angeblich Erinnerungen an diese Besuche sind. Anhänger der Prä-Astronautik sind davon überzeugt, dass intelligente außerirdische Wesen die Erde in der Frühzeit besuchten und die Entwicklung der Menschheit maßgeblich beeinflussten. Bestimmte Darstellungen oder Artefakte, für die es keine eindeutige Erklärung gibt oder deren Verwendung bis heute unbekannt ist, erklären sie als Erinnerung an den Besuch dieser Außerirdischen. So wurden etwa einige der sogenannten Nasca-Linien in Peru oder die prähistorischen Schleifrillen auf der Insel Malta als Relikte alter Landebahnen gedeutet und Darstellungen von Gestalten mit einer Art Helm bei den Maya oder auf Felszeichnungen in Italien als Astronauten. Eine Steinscheibe aus einem mehr als 4000 Jahre alten Grab in Ägypten wurde sogar als möglicher Raumschiffantrieb identifiziert. Für "Terra X" untersucht Harald Lesch diese angeblich brisanten Funde.
ZDFneo Doku
Tatort Peru DOKUMENTATION Im Bann der Nasca-Linien, D 2009
Die Nasca-Linien in Peru sind die berühmtesten Hinterlassenschaften der Vorzeit. Das Ensemble aus mythischen Figuren und geometrischen Bodenbildern bietet Anlass zu wilden Spekulationen. Die Dokumentation stellt jüngste Forschungsergebnisse vor und verfolgt die Entschlüsselung des größten Bilderrätsels der Menschheit. Das Leben der Nasca-Indianer wird gezeigt - von Rekonstruktion der Ritualhandlungen bis zu ihrem Untergang. Erst vor Kurzem gelang es Wissenschaftlern des Deutschen Archäologischen Instituts, die wahre Bedeutung der Chiffren im Wüstensand zu entschlüsseln. Das Team um Dr. Markus Reindel rückt den Erbauern der Linien erstmals mit forensischen Hightech-Methoden zu Leibe. Analyseverfahren von Zähnen, Haaren und Knochen geborgener Mumien liefern dem Archäologen Indizien, um die vergangene Epoche der Nasca zu rekonstruieren und dem Zweck der Bodenbilder auf die Spur zu kommen. Seiner Ansicht nach dienten die gigantischen Gravuren als heiliger Ritualparcours - ein Geflecht aus Pilgerwegen, das von Hunderten von Menschen begangen wurde. Dabei können die Wissenschaftler nachweisen, dass die ersten Scharrbilder früher angelegt wurden, als bislang angenommen. Molekulargenetische Untersuchungen verraten auch, woher die Vorfahren der Relief-Künstler kamen. Sie immigrierten mit den ersten Einwanderern Amerikas aus dem eisigen Sibirien nach Peru. Den Siedlern muss das Nasca-Plateau einst wie ein Garten Eden vorgekommen sein. Üppige Flussoasen boten Nahrung im Überfluss und damit ideale Voraussetzungen für die Herausbildung einer Hochkultur. Die Nasca errichteten ein Wirtschaftsimperium, dessen Handelsbeziehungen sogar bis ins ferne Ecuador reichten. Die Welt der Indianer war scheinbar in Ordnung, doch eines war für die Menschen am Wüstenrand immer ein unsicherer Faktor: Regen. Seit Langem vermutet Dr. Reindel, dass die geheimnisvollen Graffitis Botschaften an die Wettergötter darstellen. Die Schamanen der Nasca wollten mit ihnen die überirdischen Mächte gnädig stimmen, das Gleichgewicht der Natur zu bewahren. Naturwissenschaftler konnten jüngst beweisen, dass ein Zusammenhang zwischen der Entwicklung der Nasca-Linien und der Lebensumwelt der Indianer besteht. Immer wieder wurde das sensible Ökosystem am Wüstenrand von Dürreperioden heimgesucht. Je trockener es wurde, desto monumentaler gestalteten die Nasca ihre Scharrbilder. Alle Menschen sollten auf den heiligen Bühnen Platz finden, um in einem gemeinsamen Kraftakt den Göttern Opfer darzubringen. Der Hilferuf der verzweifelten Bevölkerung wurde nicht erhört. Anhaltender Wassermangel führte zum Kollaps der Landwirtschaft und besiegelte schließlich das Schicksal der Gemeinschaft. Von ihren Göttern verlassen, wählten die Menschen den Exodus. Tausende von Klima-Flüchtlingen trieb es auf der Suche nach einer neuen Heimat die Anden hinauf. Zurück ließen sie nur ihre Scharrbilder. Die Nasca-Linien dokumentieren den schleichenden Klimawandel, der die einst blühende Region in eine Wüste verwandelte. Damit sind die Gravuren der Atacama-Wüste mehr als gigantische Kultanlagen. Sie sind eine ewige Botschaft an die Nachwelt.
ZDFneo Doku
Sensationsfund in Brasilien DOKUMENTATION Die ersten Amerikaner, D 2017
Die Besiedelungsgeschichte Amerikas muss neu geschrieben werden. Sensationelle Funde in Brasilien zeigen, dass auf dem Doppelkontinent viel früher Menschen lebten, als bisher angenommen. Lange ging die Forschung davon aus, dass vor 12 000 Jahren eiszeitliche Jäger aus Asien über eine Landbrücke zu Fuß auf den amerikanischen Kontinent eingewandert waren. In der brasilianischen Serra da Capivara lebten allerdings schon vor 30 000 Jahren Menschen. Brasilianische, französische und deutsche Archäologen erforschen gemeinsam die weit verstreut liegenden Fundstellen in den heute fast menschenleeren geheimnisvollen Weiten Ostbrasiliens und versuchen, mehr über die ersten Amerikaner herauszufinden. Der Hauptfundort Pedra Furada liegt in der Serra da Capivara im brasilianischen Bundesstaat Piaui. Markus Reindel vom Deutschen Archäologischen Institut ist begeistert: "Das ist eine der bedeutendsten, ältesten und prächtigsten archäologischen Fundstellen des amerikanischen Kontinents." Niède Guidon war die Erste, die sich mit der Erforschung der mit über 50 000 Felszeichnungen einzigartigen Fundstellenkonzentration beschäftigte und ihre Bedeutung erkannte. Die verlässliche Datierung der Malereien und der im Umfeld gefundenen Siedlungsreste stellte ein großes Problem dar. Schließlich bekam Guidon Unterstützung von Wissenschaftlern aus Europa. Der Franzose Eric Boëda gräbt hier seit 15 Jahren. Zum ersten Mal setzte er 2016 auch die sogenannte "Thermolumineszenz-Analyse" zur Datierung ein. Bei diesem Verfahren werden Proben bei völliger Dunkelheit aus einer Schicht entnommen, und später wird im Labor die Strahlung gemessen. Daraus lässt sich das Alter einer Fundschicht genau bestimmen und damit auch das Alter der Funde, die aus dieser Schicht geborgen wurden. Die gesamte Wissenschaftsgemeinde wartete gespannt auf die Resultate von Eric Boëda, denn vor allem US-amerikanische Forscher hofften, dass Niède Guidon dadurch widerlegt werden könnte. Doch es kam anders. Die ältesten Fundschichten sind mindestens 30 000 Jahre alt, also 18 000 Jahre älter als die Funde in Clovis/USA, auf die sich die bisher favorisierte Theorie stützte. Südamerika ist also nicht von Nordamerika aus besiedelt worden. "Ein großer Erfolg für die Brasilianer und ihre jahrelange wissenschaftliche Arbeit", meint Markus Reindel. Im Sommer 2016 begann Markus Reindel seine eigenen Forschungen in der Serra da Capivara. Er will die Umweltbedingungen in der Gegend untersuchen, um zu erfahren, warum die ersten Amerikaner sich gerade hier niedergelassen hatten. Und vor allem: warum sie offenbar ohne Nachkommen wieder von der Bildfläche verschwunden sind. Die Vielzahl der Felsbilder und Bodenfunde deutet auf eine große Bevölkerung hin, die über einen relativ langen Zeitraum im Norden und Osten Brasiliens lebte. 800 Kilometer von der Serra da Capivara entfernt liegt ein weiterer Fundort, die Chapada Diamantina. Die Größe des einst besiedelten Raumes ist noch lange nicht abschließend erforscht. Doch auch andere Fragen drängen sich auf: Woher kamen die ersten Amerikaner? Wie und warum haben sie sich auf den Weg gemacht? Und warum sind sie fast spurlos wieder verschwunden?
ZDFneo Doku
Herman, der Apache DOKUMENTATION Ein Deutscher unter Indianern, D 2016
Ob Geschichts-, Natur-, Tier- oder Wissenschaftsbeiträge - die Doku-Reihe nimmt sich eines breiten Themenspektrums an und erstaunt mit verblüffenden und eindrucksvollen Beobachtungen rund um den Globus.
ZDFneo Doku
Ein Prinz unter Indianern DOKUDRAMA Die Reisen des Maximilian zu Wied, D 2017
Juli 1832: Zwei Männer brechen auf zu einer Expedition in den Westen der USA. Ihr Leiter ist der deutsche Prinz Maximilian zu Wied. "Terra X" hat ein aufwendiges Doku-Drama an Originalschauplätzen in Amerika gedreht. Denn Wieds Berichte und die Gemälde seines Expeditionsmalers Karl Bodmer sind grandiose Dokumente indianischer Kultur, bevor Siedler zu Millionen den Westen erobern. Wied lebte in einer Zeit voller Aufbruchstimmung, Wissensdurst und Interesse an allem Neuen. Fasziniert von der Amerikareise Alexander von Humboldts, gelingt dem jungen Wied 1815 eine Entdeckungsfahrt entlang der Ostküste Brasiliens. Als Erster berichtet er einem faszinierten Publikum vom artenreichsten Dschungel der Welt. Auf den Spuren Wieds hat "Terra X" diese Gegend besucht: Experten berichten, wie Wieds Aufzeichnungen heute dazu dienen, diese damals so reiche Tier- und Pflanzenwelt zu rekonstruieren. Übrigens: Wieds Sammlung von Flora und Fauna ist so vielfältig, dass sie noch heute nicht umfassend ausgewertet ist. Wieds zweite große Reise führt in den Westen Nordamerikas: Er will die Kultur der Indianer nördlich des Missouri erkunden. Im Kielboot reist er in das Gebiet der letzten freien Stämme, wird Zeuge mythischer Jagdrituale, hört uralte Legenden von der Schöpfung der Welt und erlebt hautnah eine Schlacht verfeindeter Stämme. Von schwerer Krankheit heilen ihn indianische Wundermittel. Karl Bodmer, sein Maler und Begleiter auf dieser Expedition, hat das alles in großartig detailreichen Gemälden festgehalten: Rituale, Schmuck, Kleidung, Jagdszenen und Gemeinschaftsleben der Ureinwohner. "Terra X" ist dem Weg der beiden gefolgt, hat die großen Begegnungen rekonstruiert und mit heutigen Vertretern des Stammes der Mandan in North Dakota gesprochen. Voller Stolz sprechen sie über das Erbe Wieds und Bodmers: Denn es hilft ihnen heute, an ihre einst so prachtvolle Kultur zu erinnern. "Ein Prinz unter Indianern - Die Reisen des Maximilian zu Wied" beschreibt jenen dramatischen Moment, den Historiker heute "Clash of Civilizations" nennen: das Verschwinden der Wildnis, die Ankunft der weißen Zivilisation.
ZDFneo Doku
Die glorreichen 10 DOKUMENTATION Die größten Verschwörungen der Geschichte, D 2016
Die Amerikaner sind gar nicht auf dem Mond gelandet, die weltberühmten Bilder wurden in einem Studio gedreht. Vermuten Geheimniskrämer - und von denen gibt es viele. Die Welt ist voll von Verschwörungstheorien, wir scheinen sie zu lieben. Je absurder, desto besser. Grund genug, sich einige der Theorien, die der Menschheit offensichtlich keine Ruhe lassen, mal genauer anzuschauen. Mit dabei im Ranking: Klassiker wie das Attentat auf JFK - die Tat eines verstörten Einzelgängers oder eine groß angelegte Verschwörung? Auch immer wieder im Fokus: Mutmaßungen über die Freimaurer - eine Truppe Superschurken, die die Weltherrschaft an sich reißen und in sämtlichen Kriegen und Revolutionen der vergangenen Jahrhunderte die Finger im Spiel hatten, oder nur eine leicht verschrobene Bruderschaft, aus deren Reihen rein zufällig mehrere Gründungsväter und Präsidenten der USA stammen? Interessante Hypothesen existieren natürlich auch zum 11. September 2001. Und wenn es mal kein Ereignis ist, über das sich spekulieren lässt, gibt es ja noch allerhand Geheimbotschaften, mit denen man sich beschäftigen kann: In der Bibel lassen sich zum Beispiel haufenweise rätselhafte Zahlencodes entdecken, Hildegard von Bingen benutzte eigene Schriftzeichen, und Nostradamus schrieb in eigentümlichen Versen. Das kann doch alles kein Zufall sein! In jüngerer Vergangenheit machen dagegen immer wieder Songtexte von sich reden. Paul McCartney sei seit 50 Jahren tot, behaupten einige Verschwörungstheoretiker, das würden die Lyrics von "Revolution No. 9" beweisen, die rückwärts abgehört folgendes offenbaren: "Turn me on, dead man." Aha! Häufig liefern Verschwörungstheorien Erklärungen für Phänomene, die sich schlecht oder gar nicht erklären lassen. Zwar sind die meisten an den Haaren herbeigezogen, aber nicht alle können widerlegt werden. Ein Großteil ist dazu noch überaus unterhaltsam. Überzeugen Sie sich selbst in den "Glorreichen 10" - "Die größten Verschwörungen der Geschichte". Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, und ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
ZDFneo Doku
Die glorreichen 10 DOKUMENTATION Die miesesten Orte der Geschichte, D 2016
Die Welt ist voller Orte, an denen man lieber nicht abhängen möchte. Dummerweise sind diese "places not to be" häufig unzureichend gekennzeichnet. Oder es stellt sich erst später heraus, dass man zu einer bestimmten Zeit besser an einem anderen Ort gewesen wäre. Prominentes Beispiel: die "Titanic". Deren Jungfernfahrt endet nicht in New York, sondern an einem Eisberg, rund 1500 Menschen verlieren ihr Leben. Da hat das Schicksal eiskalt zugeschlagen. Genauso kalt erwischt hat es vor etwa 2500 Jahren die Kelten im Gebiet des heutigen Chiemgau. Hübsche Gegend, keine Frage - nur dumm, wenn man von einem Kometen getroffen wird. Vermutlich hat ein solcher alles Leben im Umkreis von mehreren Hundert Kilometern auf einen Schlag ausgelöscht. Beim Teutates! Arme Kelten. Ähnlich hinterhältig wurde das malerische Rungholt ausradiert. Die Bewohner des Städtchens an der Nordsee ahnten wohl nicht, dass sie sich einen der miesesten Orte zum Leben ausgesucht hatten: 1362 wird Rungholt von einer schlimmen Sturmflut verschluckt. Mann und Maus ertrinken. Andere Orte des Schreckens können einfacher gemieden werden. Öffentliche Toiletten beispielsweise oder die Wüste. Schwieriger verhält es sich mit der Hölle, der wahrlich mieseste aller miesen Orte. Nicht nur, dass man hier malträtiert wird, nein, gemäß dem Motto "einmal hin, immer drin", schmort man dort auch für den Rest der Ewigkeit. Also lieber mal der Omi im Bus unseren Platz anbieten. Vielleicht klappt's ja dann mit dem Paradies. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, und ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
ZDFneo Show
Sketch History COMEDYSHOW Neues von gestern, D 2017
Die "Sketch History" zeigt opulent und bildgewaltig die großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte aus völlig neuer Perspektive. Satirisch, humorvoll und richtig schön absurd. Die Weltgeschichte ist eine verlässliche Aneinanderreihung von peinlichen Missverständnissen, diplomatischen Fehlentscheidungen und grotesken Szenen sinnlosen Blutvergießens. Genügend Stoff als Steilvorlagen für die zweite Staffel. Diesmal erfahren die Zuschauer, wie die von der Geschichtsschreibung verzerrten Ereignisse wirklich abgelaufen sind. Mit brandheißen Enthüllungen rund um die Keilschrift der Pharaonen, TV-Perlen aus der DDR und vieles mehr - und natürlich weiteren cholerischen Vorfahren Klaus Kinskis. Wie schon in der ersten Staffel entstehen opulente Sketche in beeindruckenden Kulissen mit unglaublich detailreicher und liebevoller Ausstattung, verbunden durch aufwendige, äußerst lustige Animationen. Max Giermann, Matthias Matschke, Valerie Niehaus, Isabell Polak, Judith Richter, Alexander Schubert, Paul Sedlmeir, Holger Stockhaus und Carsten Strauch bilden das hochkarätige Ensemble. Darüber hinaus wird der wunderbare Geschichtenerzähler Bastian Pastewka mit seinen bissigen Kommentaren aus dem Off auch diesmal zu sehen sein. Die zweite Staffel wurde im Sommer 2016 in Budapest gedreht. Regie führten Tobi Baumann ("Gespensterjäger", "Vollidiot", "Zwei Weihnachtsmänner") und Erik Haffner ("Pastewka", "Ladykracher", "Hubert und Staller"). Produzent ist HPR Bild & Ton zusammen mit Warner Bros. Deutschland, ausführender Producer und Headwriter ist Chris Geletneky ("Pastewka", "Ladykracher", "Midlife Cowboy").
ZDFneo Show
Topfgeldjäger KOCHSHOW Das Duell am Herd mit Steffen Henssler, D 2010
In der ungewöhnlichen Kombination aus Koch- und Quizshow entscheidet ein Sternekoch am Ende der Sendung, wer das Duell und damit das Geld gewinnt.
ZDFneo Show
Topfgeldjäger KOCHSHOW Das Duell am Herd mit Steffen Henssler, D 2010
In der ungewöhnlichen Kombination aus Koch- und Quizshow entscheidet ein Sternekoch am Ende der Sendung, wer das Duell und damit das Geld gewinnt.
ZDFneo Film
Wie in alten Zeiten KOMÖDIE, F 2013
Ein geschiedenes Ehepaar, das von einem französischen Finanzhai um seine Pension geprellt wurde, beschließt, den Betrüger zum Ausgleich um einen wertvollen Diamanten zu erleichtern. Ihr kühner Plan hat nur einen Haken: Sie müssen allen alten Groll vergessen und reibungslos zusammenarbeiten. Mit Unterstützung guter Freunde stürzen sie sich in ein verwegenes Abenteuer an der Côte d'Azur. Nicht unbedingt legal, aber mit den ehrenwertesten Absichten. Kinder aus dem Haus, Ehe geschieden, Firma verkauft. Doch statt ein gemütliches Pensionärs-Dasein auf dem Golfplatz zu führen, sieht sich der englische Frührentner Richard Jones plötzlich mit den Härten der Globalisierung konfrontiert. Seine Firma wurde von ihrem neuen Besitzer, dem französischen Hedgefonds-Manager Vincent Kruger , absichtlich in den Bankrott gesteuert und zerschlagen. Dass damit nicht nur seine eigene Altersversorgung, sondern auch die seiner Ex-Frau Kate und aller Angestellten seines früheren Unternehmens zum Teufel geht, kann er nicht auf sich sitzen lassen. Als Kate, die nach seinen vielen Seitensprüngen kein gutes Haar an Richard zu lassen pflegt, von dem Desaster hört, reagiert sie zwar zuerst entsetzt, dann aber praktisch: Richard und sie werden gemeinsam nach Paris fahren, um den Finanz-Unhold von Angesicht zu Angesicht mit seinem Betrug zu konfrontieren. Da der Plan erwartungsgemäß nicht funktioniert und die beiden in Paris einfach nur rausgeworfen werden, müssen sie zu härteren Maßnahmen greifen. Kate, die in der Klatschpresse gerade gelesen hat, dass Kruger seiner Braut Manon zur bevorstehenden Hochzeit an der französischen Riviera einen Diamanten im Wert von über zehn Millionen Euro schenken wird, kommt die rettende Idee. Was hindert sie daran, ebenfalls an die Côte d'Azur aufzubrechen und den Dieb zu bestehlen, um sich mit seinem Riesenklunker ihre Altersversorgung zurückzuholen? Eine ganze Menge, wie sich bald herausstellt. Denn die beiden Streithähne sind weder aus dem Stand ein Gangster-Traumpaar noch ihr ausgekochtes "Opfer" leichte Beute. Doch mit Selbstironie, ausgefallenen Ideen und der äußerst tatkräftigen Hilfe ihrer spontan anreisenden besten Freunde Pen und Jerry wachsen in dieser "Best Ager"-Viererbande Mr. und Mrs. Jones nicht nur über sich hinaus, sondern zu ihrem ungläubigen Erstaunen auch wieder zusammen. Diebstahl scheint als Aphrodisiakum zu funktionieren. Regisseur Joel Hopkins hat schon in seinem Vorgängerfilm "Liebe auf den zweiten Blick" (2008) mit Emma Thompson bewiesen, dass er Romanzen für mittlere Altersklassen inszenieren kann. Für die ausgelassene Screwball-Komödie "Wie in alten Zeiten" hat er die perfekte Besetzung gefunden. Denn die Chemie zwischen der schlagfertigen Ex-"Zauberhaften Nanny" Emma Thompson und dem aus allen Poren Charme versprühenden Ex-"007" Pierce Brosnan stimmt in jeder Beziehung. Und da man ihnen das amüsant kabbelnde Ex-Ehepaar spielend abnimmt, folgt man ihnen gern durch den selbstironisch-turbulenten Plot. Mit von der Partie sind auch die britischen Allzweck-Schauspiel-Waffen Timothy Spall ("Harry Potter und die Heiligtümer des Todes", "Mr. Turner - Meister des Lichts") und Celia Imrie ("Best Exotic Marigold Hotel", "Bridget Jones"-Filme). Zusammen mit ihnen und den französischen Stars Louise Bourgoin ("Das verflixte dritte Jahr") und Laurent Lafitte ("Mama gegen Papa - Wer hier verliert, gewinnt", "Elle") macht das Gespann Thompson/Brosnan als Gangster-Dilettanten-Duo zuerst Paris und dann die französische Riviera unsicher. Und das an spektakulären Schauplätzen. Ein filmischer Abenteuer-Urlaub mit Witz und Charme.
ZDFneo Film
Cop Land THRILLER, USA 1997
Freddy Heflin ist Sheriff im beschaulichen Städtchen Garrison in New Jersey. Er ahnt nicht, dass seine Cop-Kollegen ihr angenehmes Leben mit dem Geld der lokalen Mafia finanzieren. Niemand nimmt Freddy ernst. Der wiederum bewundert den Großstadt-Cop Ray, der alle Fäden in der Hand hält. Eines Tages kommt es zu einem folgenreichen Zwischenfall, und Freddy wird zur Zielscheibe seiner korrupten Kollegen. Der Spielfilm "Cop Land" war für den Actionstar Sylvester Stallone die langersehnte Chance, sein Talent als Charakterdarsteller in der Rolle eines behäbigen Kleinstadtpolizisten fernab aller Heldenklischees unter Beweis zu stellen. An seiner Seite ist Harvey Keitel als abgebrühter Großstadt-Polizist zu sehen.
ZDFneo Film
The Call - Leg nicht auf! THRILLER, USA 2012
Eine Mitarbeiterin der Notrufzentrale erhält den Anruf eines verzweifelten Teenagers. Das Mädchen wurde entführt und befindet sich nun im Kofferraum eines unbekannten Autos. Jetzt liegt alles an der Telefonistin, die den Kontakt zum Opfer hält, während die Polizei verzweifelt den wenigen Spuren folgt. Der packende Thriller von Brad Anderson präsentiert Oscarpreisträgerin Halle Berry in einem atemlosen Kampf gegen die Zeit. Jordan Turner arbeitet in der Telefonzentrale des Notrufdienstes von Los Angeles. Mit ihren Kollegen nimmt sie unter der Nummer 911 Hilferufe aller Art entgegen und versucht, selbst behilflich zu sein oder aber die zuständigen Dienste und Behörden zu verständigen. Meistens geht es um eher belanglose Dinge, jedoch bekommt es Jordan auch immer wieder mit ernsten Fällen zu tun. Eines Tages führt ein fataler Fehler von ihr dazu, dass ein Mädchen während eines Notrufs von einem Einbrecher getötet wird. Obwohl sie den Vorfall noch nicht gänzlich verarbeitet hat, ist Jordan sechs Monate später wieder im Dienst. Und erneut erreicht sie der Anruf eines Mädchens. Die junge Casey wurde von einem Unbekannten entführt und befindet sich im Kofferraum eines Autos. Während die Polizei, bei der auch Jordans Freund Paul Phillips arbeitet, die Suche nach dem Wagen startet, versucht Jordan den Teenager zu beruhigen und hilfreiche Informationen zu sammeln. Für Casey zählt jetzt jede Minute, doch es fehlen noch immer die konkreten Spuren. Da sie nicht wieder den Tod eines jungen Menschen verantworten will, trifft Jordan eine folgenschwere Entscheidung: Sie verlässt die Notrufzentrale, um auf eigene Faust zu ermitteln. Die Inspiration zu der Geschichte erhielt Richard D'Ovidio von seiner Ehefrau, die im Radio einen Bericht über Notrufzentralen gehört hatte. Daraufhin recherchierte der Drehbuchautor selbst in einem Call Center. An der Seite der Mitarbeiter wurde D'Ovidio somit Zeuge von zahlreichen Schicksalsgeschichten, aus denen er die Story für den packenden Thriller ersann. Dabei verarbeitete er auch seine ganz persönliche Angst - er leidet nämlich unter Klaustrophobie. "Mir schwebte ein kompakter Thriller vor, und für mich ist nichts spannender, als jemanden in einen Kofferraum zu sperren und von da an die Schrauben immer weiter anzuziehen." Ohne Zweifel gehört Abigail Breslin zu den talentiertesten und vielversprechendsten Jungschauspielerinnen in Hollywood. Ihren ersten großen Auftritt hatte sie bereits im Alter von fünf Jahren. An der Seite von Mel Gibson und Joaquin Phoenix war sie in "Signs - Zeichen" von M. Night Shyamalan zu sehen. Seitdem stellt Breslin ihr Talent in den unterschiedlichsten Rollen regelmäßig unter Beweis. Einen absoluten Höhepunkt markierte ihre unvergessliche Darstellung als Olive in "Little Miss Sunshine". Die Hauptrolle in der preisgekrönten Tragikomödie bescherte der gebürtigen New Yorkerin unter anderem eine Oscar-Nominierung als Beste Nebendarstellerin. Auf der Kinoleinwand war sie zuletzt im Horrordrama "Maggie" zu bewundern, wobei ihr Partner und Filmvater kein Geringerer als Arnold Schwarzenegger war.
ZDFneo Serien
Parfum DRAMA Ambra (Staffel: 1 Folge: 1), D 2018
Niederrhein, 2018. Die Ermittlungen zum brutalen Mord an der Sängerin "K" führen Nadja Simon zu fünf ehemaligen Internatsschülern. "K" war damals der umschwärmte Mittelpunkt ihrer Clique. Als die fünf sich nach 20 Jahren als Mordverdächtige wieder begegnen, droht ein altes Geheimnis ans Tageslicht zu gelangen. Angeregt durch Patrick Süskinds "Das Parfum. Die Geschichte eines Mörders", experimentierten die Teenies mit menschlichem Duft. Doch gehören die bizarren Praktiken, die im Roman beschrieben werden, tatsächlich der Vergangenheit an?
ZDFneo Serien
Parfum DRAMA Skatol (Staffel: 1 Folge: 2), D 2018
Das Zusammentreffen der Clique lässt alte Konflikte aufleben. Nadja erfährt, dass die fünf damals in einer Ruine ihren Geruchssinn trainierten, und findet prompt in der Nähe eine Leiche. Gemeinsam mit Kommissar Köhler ermittelt Nadja im Umfeld des Internats, wo damals alle - auch der Internatsdirektor - in "K" verliebt waren. Die Methoden der Ermittlerin führen zum Streit mit Staatsanwalt Grünberg, mit dem Nadja eine heimliche Affäre hat.
ZDFneo Serien
Parfum DRAMA Synthese (Staffel: 1 Folge: 3), D 2018
Eine Entdeckung an der Ruine verstärkt Nadjas Verdacht, dass zwischen "K" und Merten ein Zusammenhang besteht. Im Verhör berichten die Verdächtigen von ihrer Faszination fürs Riechen. Mit Mertens Verschwinden wollen die fünf nichts zu tun gehabt haben. Doch dann wird seine Leiche gefunden: Sie ist auf dieselbe Weise entstellt wie die von "K". Unterdessen will Grünberg die Affäre mit Nadja beenden - die erfährt, dass sie schwanger ist.
ZDFneo Serien
Parfum DRAMA Die dritte Substanz (Staffel: 1 Folge: 4), D 2018
Die Prostituierte Perle wird ermordet. Die Leiche weist Verletzungen wie die von "K" auf. Zwischen den Verdächtigen ebenso wie zwischen Nadja und Grünberg drohen die Konflikte zu eskalieren. Konfrontiert mit der Schwangerschaft, will Grünberg Nadja zur Abtreibung überreden. Elena hat Angst vor ihrem gewalttätigen Mann Roman und bittet "Zahnlos" um Hilfe. Moritz erklärt Nadja, wie er den Geruch von Frauen konserviert. Doch es geht ihm um mehr.
ZDFneo Serien
Parfum DRAMA Herzakkord (Staffel: 1 Folge: 5), D 2018
Während "Zahnlos" auf der Flucht ist, sucht Elena Schutz im Internat, wo die Vergangenheit sie einholt. Als Nadja die Mutter des toten Merten trifft, wird ihr klar, was Elena bewegt hat. Nadja setzt Grünberg unter Druck, er beendet daraufhin das Verhältnis. Soll sie ihr Kind allein aufziehen? Nadja verbeißt sich in die Ermittlungen. Bei der Recherche des "Parfum"-Romans wird ihr klar, was die Motivation des Täters ausmacht: die Sehnsucht nach Liebe.
ZDFneo
Neu im Kino KINOMAGAZIN "All My Loving" von Edward Berger, D 2019
Drei Geschwister, drei Leben: Zwei Brüder und ihre Schwester in der Mitte ihres Lebens suchen nach Auswegen aus einer Krise oder Lösungen akuter Probleme - eine Familie muss neue Wege finden. Mit Lars Eidinger, Nele Mueller-Stöfen und Hans Löw in den Hauptrollen schickt Regisseur Edward Berger seine Figuren in Situationen, in denen jeder etwas aus seinem eigenen Leben wiedererkennen dürfte: Man muss dringend etwas ändern, weiß aber noch nicht genau, wie.
ZDFneo Doku
Der Dino-Planet DOKUMENTATION T-Rex und seine Brüder
"T-Rex und seine Brüder" besucht den Dino-Planeten vor etwa 150 Millionen Jahren während der Jura-Zeit. Im Ozean toben grausame Kämpfe zwischen gewaltigen Meeressauriern. Während sechs Meter lange Kimmerosaurier Jagd auf Haie machen, stellt ihnen das größte bekannte marine Reptil nach: Predator X, ein 45 Tonnen schwerer, 15 Meter langer Räuber der Extraklasse. Fünf Meter pro Sekunde schnell, erwischt er fast jedes Beutetier. An Land geht es nicht friedlicher zu. In Nordamerika schließen sich zwei Pflanzenfresser zusammen, um gegen Angriffe von Raubsauriern besser gewappnet zu sein. Der etwas träge, aber gut bewaffnete Stegosaurus und der sehr wachsame, aber gänzlich harmlose Camptosaurus bilden gemischte Herden. Zwischen den Stegosauriern suchen die Camptosaurier Schutz. Dafür warnen sie frühzeitig vor Lauerjägern wie Allosaurus. Der Jäger muss Einzeltiere überraschen, wenn er eine Chance haben will. Doch so mancher Allosaurus wird von Stegosaurus und dessen mit Schlagdornen besetztem Schwanz ausgeknockt. Aus der Jurazeit macht die Dokumentation einen Sprung in die späte Kreidezeit. Vor 75 Millionen Jahren leben in vielen Teilen der Welt verschiedene Tyrannosaurier. Sie stellen den neuesten Killertyp dar, gegen den fast alle anderen Dinos machtlos sind. Wo sie auftauchen, stehen sie am Ende der Nahrungskette. Ihre muskelbepackten Hälse tragen gewaltige Köpfe. Ihr Biss ist knochenbrechend, ihr Geruchssinn phänomenal. Ihre Augen sind nach vorne gerichtet. In Nordamerika geht der zu dieser Sauriergruppe zählende neun Meter lange Daspletosaurus auf die Jagd nach Chasmosaurus. Größer als ein Nashorn, mit Nackenschild und drei Kopfhörnern bewaffnet, ist der Pflanzenfresser keine leichte Beute. Daher greifen ihn Chasmosaurier im Rudel an - dennoch eine schwierige Jagd. Ganz im Norden Nordamerikas jedoch, im heutigen Alaska, leben damals keine Tyrannosaurier, dafür aber die sonderbaren Troodons. Diese Dinos sind schlau. Sie besitzen das im Verhältnis zur Körpermasse größte Hirn aller Saurier. Dank seiner großen leistungsfähigen Augen kann das schnelle, wendige, vier Meter große Troodon tags wie nachts jagen, und zwar am liebsten den zahnlosen, fast vier Tonnen schweren Edmontosaurus. Gelegentlich geben sich die sprintstarken Räuber aber auch mit Pflanzlichem zufrieden. "T-Rex und seine Brüder" schildert in packenden Geschichten das atemberaubende Jagdverhalten der mit den Dinosauriern verwandten Meeresechsen der Jura-Zeit, stellt die T-Rex-Sippe als Erfolgsmodell der Dino-Evolution vor und porträtiert das seltsame Troodon als effizienten Räuber des kalten Nordens - wie in allen Folgen der Reihe komplett animiert und durch paläontologische Befunde belegt.
Mehr laden
Sender auswählen

Jetzt in der Senderleiste auf klicken.

Gelesen
Seite merken

Lesezeichen für tvheute.at erstellen:
Jetzt in der Symbolleiste auf klicken.

Gelesen
Sender navigieren
links | rechts
WISCHEN