Krieg der Bunker - Westwall gegen Maginot-Linie

Krieg der Bunker - Westwall gegen Maginot-Linie

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Krieg der Bunker - Westwall gegen Maginot-Linie

Krieg der Bunker - Westwall gegen Maginot-Linie

Geschichte

Die Maginot-Linie und der Westwall - beide Verteidigungslinien werden zwischen den Weltkriegen errichtet. Sie weisen große Unterschiede auf. In Bauweise und Funktionalität, vor allem aber in der Kriegsphilosophie, die dahintersteckt. Die Franzosen wollen mit der "Ligne Maginot" bereit sein für den Verteidigungsfall, die Anlage entlang der Ostgrenze des Landes ist modern und technisch auf höchstem Niveau. Hitlers Wall, 630 Kilometer entlang der Westgrenze des Deutschen Reiches, hat neben dem militärischen vor allem auch propagandistischen Wert. Warum setzen Frankreich und Deutschland auf solche Anlagen in einer Zeit, in der Kriege doch in der Luft und mit Panzeroffensiven entschieden werden? Wie unterscheiden sich die beiden Verteidigungslinien? Welchen Nutzen haben sie? Und halten sie, was man sich von ihnen erhofft? Nach Kriegsende weiß man: Beide Befestigungswälle, die Maginot-Linie und der Westwall, waren im Grunde schon im Moment ihrer Planung überholt.
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Geheime Unterwelten der SS - Wunderwaffen und Verstecke

Dokumentation Kein anderes Bundesland wird mehr mit Geheimnissen des "Dritten Reiches" in Verbindung gebracht als Thüringen - im Zweiten Weltkrieg ein Zentrum der unterirdischen Rüstungsindustrie. Unter Tage wurden modernste Waffen produziert. Die bekannteste Anlage ist Mittelbau-Dora, dort wurden V2-Raketen gefertigt. Auch Hitlers letztes Führerhauptquartier sollte im Jonastal errichtet werden. Zehntausende KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter waren beim Bau der unterirdischen Anlagen und in der V-Waffen-Produktion zu Tode geschunden worden. Den Amerikanern bot sich ein schreckliches Bild, als sie das Konzentrationslager Ohrdruf befreiten. Auf dem naheliegenden Truppenübungsplatz der SS sollen in den letzten Monaten vor der Befreiung angeblich noch Versuche mit nuklearen Sprengkörpern stattgefunden haben, wie aus russischen Militärakten hervorgeht. Unter der Erde sollen zahlreiche Anlagen in dieser durch Karsthöhlen durchzogenen Gegend existieren. Was die Amerikaner tatsächlich in der Region um Ohrdruf vorgefunden haben, unterliegt bis heute der Geheimhaltung. Auch in der russischen Besatzungszeit drangen kaum Informationen über das wahre Ausmaß der geheimen Aktivitäten der SS ans Tageslicht. Das Ausmaß dessen, was nach der Befreiung im Raum des Jonastales an Waffen oder wertvollen Gütern gefunden wurde, ist bis heute nicht bekannt. Zahlreiche Kunstschätze sollen noch in den Untertageanlagen und Bergwerken versteckt liegen. Auch über den Verwendungszweck dieser Unterwelten streiten sich seit Jahrzehnten die Historiker. Eine zu DDR-Zeiten ins Leben gerufene Kommission der Stasi suchte an mehr als 30 Orten, auch nach dem Bernsteinzimmer. Laut Behörden existieren im Raum Ohrdruf keine weiteren Anlagen, bis auf das nie fertig gestellte angebliche Führerhauptquartier und das von den Amerikanern demontierte Amt 10. Doch locken diverse Spekulationen immer noch Schatzsucher aus aller Welt nach Thüringen. Auch im brandenburgischen Ludwigsfelde, wo bereits von der Gemeinde veranlasste Bohrungen vom ZDF gefilmt und die dabei entdeckte Anlage besichtigt wurden, gab es Erkundungen. Auch hier stellt sich die Frage, welche Rolle die SS in den Unterwelten vor Ort spielte.
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Geheime Unterwelten der SS - Das Geheimnis von Stechovice

Dokumentation Das zur Zeit der NS-Herrschaft "Protektorat Böhmen und Mähren" genannte Gebiet mit seiner weitläufigen, dünn besiedelten hügeligen Landschaft ist heute ein Teil von Tschechien. Jedes Jahr kommen zahlreiche Forscher und Schatzsucher hierher. Auch in dieser Region ist immer wieder von verborgenen Einlagerungen aus der NS-Zeit und geheimsten Entwicklungen deutscher "Wunderwaffen" die Rede. Unterirdische Gewölbe einiger Schlösser, erweiterte ehemalige Bergwerke und ausgebaute Höhlen geben noch immer Rätsel auf. Tausende Häftlinge arbeiteten beim Bau von riesigen Untertageanlagen und in der Produktion für V-Waffen. Die Areale "Richard I, II, III" bei Leitmeritz sind nur ein Beispiel für den Größenwahn der Nazis. Amerikanische und sowjetische Einheiten transportierten dort kurz nach dem Krieg modernste Waffentechnologie ab. Rätsel gibt auch der ehemalige SS-Truppenübungsplatz Beneschau auf, einst eine mehrere Quadratkilometer umfassende Sperrzone. Auch noch in der Nachkriegszeit suchten hier US-Geheimkommandos - unter Bruch des Völkerrechts - nach NS-Hinterlassenschaften. Tatsächlich wurden sie bei Stechovice fündig, zahlreiche Kisten und Geheimdokumente wurden entdeckt. Darin befanden sich Dokumente und verschlüsselte Hinweise über weitere unterirdische Depots beim nahe gelegenen Staudamm der Moldau. Seit Jahrzehnten versuchen Geheimdienste, Behörden und Schatzsucher, das Rätsel von Stechovice zu entschlüsseln. Die Meldung ging um den Globus: Im polnischen Walbrzych sei ein Panzerzug aus den letzten Tagen des "Dritten Reiches" unterirdisch geortet worden, womöglich beladen mit Gold. Das entpuppte sich schließlich als Irrtum. Doch befinden sich mehrere Untertageanlagen in der Region. Es sind verschiedene Teile einer Unterwelt, die ihrem Namen gerecht wird: "Riese". Geheime Kommandos der SS des nahe gelegenen Konzentrationslagers "Groß-Rosen" bauten mit Tausenden Häftlingen bereits ab 1943 zahlreiche unterirdische Produktionsstätten in den Hügeln des Eulengebirges. Wissenschaftler rätseln, wofür die zum Teil domartigen Hallen unter Tage errichtet wurden. Sowjetische Elitetruppen sperrten die Areale nach dem Krieg ab. Hochrangige Wissenschaftler inspizierten die Anlagen. Dokumente deuten darauf hin, dass es offenbar Pläne der SS gab, den Widerstand nach dem Krieg aus unterirdischen Stellungen heraus fortzusetzen.
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ZDFinfo heute

ONE PHOENIX
Sender Zeit Zeit Titel Start Titel
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Die Hausbesetzer HAUS/BAUEN/WOHNEN Randale gegen Leerstand, D 2016
Die Auseinandersetzungen um das Frankfurter Westend liefen schon in der ersten Hälfte der 70er-Jahre und haben keine direkte Verbindung zu den späteren Besetzungen. Aber sie markieren das erste Auftreten der Spontis, und seitdem war die Idee der Hausbesetzungen in den Köpfen. Die Frankfurter waren noch in der Nachfolge der 68er, es stand ein politisches Konzept hinter den Aktionen. Letztlich konnten sie viele der Häuser im Westend retten, doch heute werden sie von reichen Leuten oder für Büros genutzt. Die Auseinandersetzungen in Berlin ab 1980 waren die heftigsten in der Besetzer-Bewegung. Zeitweise waren über 150 Häuser besetzt, und die Berliner Ereignisse regten eine Welle von Nachahmungen bis in die deutsche Provinz an. Neben eher oberflächlichen politischen Parolen war die Lust an der Konfrontation mit der Staatsmacht wichtiges Motiv - und der Wunsch, Freiräume für ein selbstbestimmtes, freies Leben zu erobern. Das ist teilweise gelungen, auch wenn viele Illusionen begraben werden mussten. Gleichzeitig haben Lehren aus den Besetzungen für viele Jahre die Berliner Bau- und Wohnungspolitik geprägt. Dritter Komplex ist die Geschichte der Besetzungen in Hamburg. Sie beschränkten sich auf wenige Häuser in einem kleinen, aber für die Stadt wichtigen Bereich. Die Besetzer waren sehr militant, ihr Ziel war jedoch von Anfang an die Legalisierung ihres Status. Die Auseinandersetzung darum wurde vor allem im Senat ausgetragen und beeinflusste viele Jahre die Landespolitik. Die Besetzungen in Zürich und Amsterdam sowie in Göttingen und Freiburg sollen nicht unerwähnt bleiben. Unterschiede, Gemeinsamkeiten und Verbindungen werden dargestellt. So gab es zum Beispiel viele gegenseitige Besuche und Verbindungen der Züricher mit Berlin. Doch in Zürich ging es nur darum, in der piefigen Schweiz selbstverwaltete Jugendzentren als Freiräume zu erkämpfen. In Amsterdam ging es vorrangig um Wohnraum, aber das unter sehr anderen politischen und rechtlichen Voraussetzungen.
ZDFinfo Doku
Phantom RAF - Der ungelöste Fall Herrhausen GESCHICHTE, D 2019
30. November 1989. Alfred Herrhausen, Vorstandschef der Deutschen Bank, macht sich in seiner gepanzerten Limousine auf den Weg nach Frankfurt. Um 8.34 Uhr dann der Anschlag. Herrhausen - Top-Manager mit Gefährdungsstufe eins - ist sofort tot. In der Nähe des Tatorts: Papier mit RAF-Emblem. Versteckt im Gebüsch: der Zündmechanismus einer Bombe. Ein beispielloser, technisch ausgefeilter Anschlag. Bis heute wirft der Fall Fragen auf. Wer waren die Täter? Warum wurde Herrhausen zum Anschlagsziel? Inwieweit sind internationale Terrorgruppen in den Fall verwickelt? Mit dem Fund des Emblems der Rote Armee Fraktion scheint kein Zweifel über die Attentäter zu bestehen. Auch ihr Anschlagsziel reiht sich in eine beispiellose Mordserie ein. Aber die 3. RAF-Generation bleibt ein Phantom. Bis heute. Der Fall Alfred Herrhausen beschäftigt die deutsche Justiz immer noch. Zu viele Ungereimtheiten gibt es in dem Fall, zu viele Pannen der Ermittler. Alfred Herrhausen ist eines von 34 Opfern der linken Terrororganisation RAF. Am 30. November 1989, um 8.30 Uhr, verlässt Herrhausen sein Haus in Bad Homburg und macht sich auf den Weg nach Frankfurt. Wie immer wird seine gepanzerte Limousine von zwei weiteren Fahrzeugen begleitet. 8.34 Uhr. Die Wagen biegen in den Seedammweg ein. Der erste Wagen mit zwei Personenschützern fährt an einem unauffälligen Kinderfahrrad vorbei. Auf dem Gepäckträger: eine unauffällige Tasche. Nur Sekunden später folgt die Limousine mit Alfred Herrhausen. Die Tasche auf dem Fahrrad explodiert. Eine gewaltige Ladung Sprengstoff schleudert Herrhausens Limousine herum. Alfred Herrhausen verblutet Minuten nach dem Anschlag auf dem Rücksitz seines Autos. Fast zwei Jahre lang haben die Ermittler keine Spur. Dann bringt ein "abgeschalteter" V-Mann den hessischen Verfassungsschutz auf eine Spur. Im September 1989 habe ihn die auf den Fahndungsplakaten abgebildete RAF-Terroristin Andrea Klump, eine alte Bekannte aus V-Mann-Zeiten, gebeten, sie und den ebenfalls auf Fahndungsplakaten mit Foto gesuchten Christoph Seidler in seiner Wohnung aufzunehmen. Sie hatten ihm erklärt, dass sie auf Herrhausen ein Attentat vorbereiten, und er möge ihnen dabei helfen.
ZDFinfo Doku
forum am freitag KIRCHE UND RELIGION
Das Format bietet Einblicke in die Welt der Muslime in Deutschland. Von konservativ bis liberal, von politisch über kulturell bis religiös oder theologisch sind alle Lebenseinstellungen zu finden.
ZDFinfo Show
Frontal 21 INFOMAGAZIN
Für Empörung haben die Beiträge schon des Öfteren gesorgt. Denn die knallharten Recherchen decken auf, was bisher politisch, wirtschaftlich oder gesellschaftlich im Verborgenen lag.
ZDFinfo Doku
auslandsjournal AUSLANDSREPORTAGE
Wer wissen will, was außerhalb des Landes auf der politischen und gesellschaftlichen Bühne passiert, der ist hier richtig: Das Magazin liefert in ausführlichen und unterhaltsamen Beiträgen Antworten.
ZDFinfo Doku
Die innere Unsicherheit - Wenn Bürger Streife gehen GESELLSCHAFT UND SOZIALES, D 2019
Achtung, Bürger auf Patrouille! In Deutschland tauchen immer wieder selbst ernannte Bürgerwehren auf, die behaupten, die Straßen wären nicht mehr sicher. Die oft martialischen Auftritte und Streifgänge provozieren. Was steckt hinter dem Phänomen? Die Dokumentation macht sich auf Spurensuche: Wer sind die Akteure? Welche Motivation haben sie? Was ist legal, und wo wird eine Grenze überschritten? Dabei wird schnell klar: So griffig der Begriff "Bürgerwehr" in Zusammenhang mit Patrouillen im öffentlichen Raum auf den ersten Blick erscheint - dahinter kann sich vieles verbergen: von besorgten Bürgern über reine Netzaktivisten bis hin zu rechtsextremen Gewalttätern, die unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehen. In der Dokumentation kommen ebenso Opfer zu Wort wie Akteure aus der rechten Szene, Kritiker, Anwohner, Polizisten und Forscher. Ein Gegenbeispiel aus Bayern zeigt zudem: Wer als Bürger Streife gehen will, kann das auch in Zusammenarbeit mit der Polizei tun - als Mitglied einer Sicherheitswacht. Doch untergraben Bürger auf Streife nicht langfristig das Gewaltmonopol des Staates? Können sie - selbst wenn sie mit dem Staat zusammenarbeiten - überhaupt ein Gefühl der Sicherheit erzeugen? Die Dokumentation gewährt spannende Einblicke und sucht nach Antworten: Viele Bürgerwehren gründeten sich als Reaktion auf die Ereignisse der Kölner Silvesternacht 2015. Ist Deutschland in den letzten Jahren tatsächlich unsicherer geworden?
ZDFinfo Doku
Sachsen zwischen Mauerfall und Rechtspopulismus GESELLSCHAFT UND POLITIK Eine Spurensuche, D 2019
Bei der Bundestagswahl 2017 holte die AfD in Sachsen die meisten Stimmen. Bei den Umfragen zur Landtagswahl im September 2019 lag sie mit der CDU fast gleichauf. ZDFinfo geht auf Spurensuche. Die AfD Sachsen hat deutschlandweite Spitzenwerte, die Pegida wurde hier gegründet, Chemnitz steht seit dem Herbst 2018 für rechtsextreme Ausschreitungen. Erklärungen sind nicht leicht zu finden. Die CDU-geführte Landesregierung habe den keimenden Rechtsextremismus jahrzehntelang unterschätzt - so viele Experten. Doch viele der Gründe für die Fruststimmung, die viele Sachsen 30 Jahre nach dem Mauerfall ergriffen hat, liegen tiefer und weit zurück, wie die ZDFinfo-Dokumentation analysiert.
ZDFinfo Doku
Störfall AfD - Das Netz der Rechten GESELLSCHAFT UND POLITIK, D 2019
Aktuell 91 Abgeordnete der AfD sitzen im Bundestag und bemühen sich um öffentliche Aufmerksamkeit. Gleichzeitig pflegen Teile der Partei ihre Kontakte ins Netzwerk der Neuen Rechten. Der Verfassungsschutz erkennt "Anhaltspunkte für eine gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung ausgerichtete Politik". Wohin entwickelt sich die AfD? Wer gehört zu ihren Unterstützern? Gibt es eine klare Abgrenzung gegen Rechtsextreme? Die Dokumentation beleuchtet öffentliche und nicht öffentliche Aktivitäten in und im Umfeld der "Alternative für Deutschland" - mit zum Teil unveröffentlichtem Filmmaterial sowie namhaften Experten aus Wissenschaft und politischem Journalismus. Welches Konzept verfolgt die AfD, wer sind heute die maßgeblichen Köpfe? Wie stark sind die Landesverbände im Osten, welche Bedeutung hat die innerparteiliche Gruppierung "Der Flügel" rund um Björn Höcke? Gibt es ein Gegengewicht zum Rechtsaußen-Lager? Wer trifft sich mit wem hinter verschlossenen Türen? Und was hat es mit den vielen stimmungsvoll gemachten Videofilmchen im Netz auf sich?
ZDFinfo Doku
Chemnitz - Eine Stadt zwischen Trauer und Hass ZEITGESCHEHEN, D 2019
Die tödliche Messerattacke auf Daniel Hillig hat Chemnitz verändert. Aus Trauer wurde Hass. ZDFinfo auf Spurensuche in einer Stadt, die noch immer ihren Frieden sucht. Nach dem Verbrechen an Daniel Hillig eskalierte in Chemnitz die Gewalt. Rechtsradikale griffen Migranten, linke Demonstranten und ein jüdisches Restaurant an. Die Bilder gingen um die Welt, führten die Bundesregierung in eine Krise. Eine Frage hallt bis heute nach. Gab es in Chemnitz Hetzjagden? Der Film fragt: Wie kam es zur Eskalation, welche Verantwortung tragen Polizei und Politik, wie hat Chemnitz das Land verändert? Die Autoren haben mit Angehörigen des Toten, mit dem inzwischen verurteilten Täter, mit politisch Verantwortlichen, mit Demonstrationsteilnehmern und mit Chemnitzer Bürgerinnen und Bürgern gesprochen und rekonstruieren die Tage von Chemnitz, die Stadt und Land verändert haben.
ZDFinfo Doku
Migration - Die Welt auf Wanderschaft DOKUMENTATION, CH 2018
Das Thema Migration und Flucht polarisiert und spaltet unsere Gesellschaft. Dabei ist es gar nichts Neues, dass Menschen auf Wanderschaft gehen. Verbunden mit Migration sind viele Ängste: vor dem Fremden, vor Benachteiligung, vor sozialem Abstieg. Doch wie berechtigt sind sie? Umfragen belegen: Menschen schätzen den Ausländeranteil in ihrer Gesellschaft fast immer doppelt so hoch ein, als er wirklich ist. Migrationsökonomen verweisen auf den wirtschaftlichen Nutzen, den Zuwanderung mit sich bringt. Der Film beleuchtet, warum Migration trotzdem brandgefährlich sein kann und wie man sie zum Wohle der europäischen Gesellschaften besser managen könnte - eine Dokumentation über Migration als Geschichte von Verlust und Bereicherung.
ZDFinfo Doku
Operation souveräne Grenzen Australiens harte Migrationspolitik GESELLSCHAFT UND POLITIK
Australiens Migrationspolitik gilt als eine der härtesten weltweit. Wer es ohne Visa über das Meer versucht, wird von Marineschiffen zur Umkehr gezwungen oder auf abgelegenen Inseln interniert. Die Zahl der Flüchtlinge ist seither gegen null gesunken. Gleichzeitig nimmt Australien offiziell jedes Jahr etwa 14 000 Flüchtlinge auf und integriert sie in einem international als vorbildlich geltenden Verfahren. Australiens Bevölkerung wächst vor allem dank der jährlichen Einwanderung von rund 200 000 Menschen überdurchschnittlich. Dienen die strengen Auswahlverfahren auch anderen Ländern als Vorbild? Bringt die rigorose Steuerung der Zuwanderung nur Vorteile?
ZDFinfo Doku
Der 68er-Check - Sieben Mythen und Wahrheiten GESCHICHTE, D 2018
Demos, Straßenrevolten, Hippies, Kommunen, Hasch, Rockmusik, freie Liebe: Das alles überrollt in den späten 60er-Jahren das bis dahin biedere Nachkriegsdeutschland. 1968 bringt eine noch verhältnismäßig junge Bundesrepublik aus dem Tritt. Und hinterlässt tiefe Spuren bis heute. Doch wie sehr haben die 68er unser Leben wirklich beeinflusst? Ist die Sexualität wirklich freier geworden? War 1968 wirklich das Signal zur Befreiung der Frau? Haben die 68er den Zeitgeist geprägt oder die Kindererziehung zum Guten revolutioniert? Haben erst die 68er Ernst gemacht mit der Aufarbeitung der Nazizeit und die Demokratie in Westdeutschland vorangebracht? Und - sind wir heute vor allem von den 68ern und ihren Ideen geprägt? Drei Experten stellen den Mythos 68 auf den Prüfstand und geben Antworten auf die vielen Facetten dieses Phänomens.
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Die Geschichte der RAF ZEITGESCHICHTE Die Brandstifter - Die Gründung der RAF, D 2014
Wie entstand die RAF? 28 Jahre lang versetzte die Terrororganisation Rote Armee Fraktion die deutsche Politik und Wirtschaft in Angst und Schrecken. Die Frauen und Männer der RAF wollten die Republik radikal verändern. Dieses Ziel haben sie nicht erreicht - doch mit ihren Taten brachten sie den Staat an seine Grenzen.
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Die Geschichte der RAF ZEITGESCHICHTE Die Jagd auf die "Baader-Meinhof-Bande", D 2014
Mit der Baader-Befreiung am 14. Mai 1970 taucht die Journalistin Ulrike Meinhof in die Illegalität ab. Zusammen mit Gudrun Ensslin gründen Baader und Meinhof die RAF. Bevor es zu politischen Taten kommt, sorgt die RAF mit Banküberfällen, Fahrzeug- und Dokumentendiebstählen für Aufsehen. In dieser Zeit entsteht einer der stärksten Mythen der RAF von raffinierten jungen Leuten, die die Polizei an der Nase herumführen.
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Die Geschichte der RAF ZEITGESCHICHTE Der deutsche Herbst - das Jahr 1977, D 2014
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Der Fall Susanne Albrecht GESCHICHTE Die vielen Leben einer RAF-Terroristin, D 2017
Am 30. Juli 1977 verschafft sich Susanne Albrecht in Begleitung von zwei RAF-Terroristen Zutritt zum Haus von Jürgen Ponto, dem Chef der Dresdner Bank. Er war ihr gut bekannt. Jürgen Ponto war ein Freund der Familie, der Patenonkel ihrer Schwester. Das Ziel: Ponto soll entführt werden, um die Top-Leute der RAF aus dem Gefängnis freizupressen. Der Plan scheitert: Jürgen Ponto wird erschossen. Der Film zeigt, wie es zu dem Verrat kommen konnte und wie diese Entscheidung das Leben von Susanne Albrecht geprägt hat - bis heute. Hochaktuell, auch mit Blick auf heutige Terroristen, sind die Passagen, in denen die Filmautoren eingangs die allmähliche Radikalisierung Albrechts nachzeichnen, die in der Hamburger Hausbesetzerszene Anfang der 70er-Jahre beginnt. Akribisch rekonstruiert die Koproduktion von ZDFinfo und phoenix die Phase im Leben der gebürtigen Hamburgerin, die sie zu dem unbeschreiblichen Verrat an dem langjährigen Familienfreund führt. Ein kleiner Kreis von RAF-Terroristen setzt die damals 26-jährige Albrecht im Sommer 1977 massiv unter Druck, die Türöffnerin für die geplante Gewalttat zu spielen. Dr. Nahlah Saimeh, forensische Psychiaterin und Expertin für Extremismus und Terrorismus, erläutert im Film, wie und warum solche Radikalisierungsprozesse ablaufen. Neue Zeitzeugen präsentiert die Dokumentation auch zu Susanne Albrechts Leben auf der Flucht, während der sie mithilfe der ostdeutschen Stasi unter neuem Namen zunächst ab 1980 in der DDR und später in der Sowjetunion untertauchte. Darunter Barbara Dörr, die Albrecht als Arbeitskollegin an einer DDR-Ingenieurhochschule erlebte. Als Barbara Dörr und andere Kolleginnen Albrecht 1986 in einem Fernsehbericht über die RAF wiedererkennen, muss die Aussteigerin weiter fliehen. Die Stasi versteckt Albrecht und ihre Familie in der Sowjetunion, nördlich von Moskau. Auch dahin führt die Dokumentation die Zuschauer, gemeinsam mit dem Physiker Peter Michel, der auf einer Spurensuche zeigt, wo die RAF-Terroristin seit 1988 in der russischen Stadt Dubna abgetaucht war und seine Nachbarin wurde. Während deutsche Sicherheitsbehörden die Terroristin lange Zeit im Nahen Osten vermuteten, verhalf die Stasi Albrecht hier zu einer neuen Identität als Chemielaborantin an einem sowjetischen Kernforschungszentrum. Albrecht hatte einen DDR-Physiker geheiratet, mit ihm einen Sohn bekommen. Doch ihre neue Familie erfährt erst nach ihrer Verhaftung in Berlin im Juni 1990 die ganze Wahrheit über Albrechts Vergangenheit als Terroristin. Die Dokumentation "Der Fall Susanne Albrecht" präsentiert neues Foto- und Filmmaterial aus jenen Jahren, als die RAF-Terroristin ganz oben auf den Fahndungsplakaten prangte. Entscheidende Szenen aus jener Zeit haben die Filmautoren auf Grundlage von Prozessunterlagen und Stasi-Dokumenten mittels grafischer Szenarien faktengetreu rekonstruiert. Ein Film über einen furchtbaren Verrat und den verzweifelten Versuch, der eigenen Verantwortung zu entkommen.
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Tod in Bad Kleinen ZEITGESCHICHTE Das letzte Gefecht der RAF, D 2018
Der Name eines kleinen Ortes in Mecklenburg-Vorpommern steht für die größte Panne des Staates im Kampf gegen die RAF - und zugleich für deren Ende: Bad Kleinen. Was als große Erfolgsgeschichte beginnt, endet in einer Tragödie. Sie fordert das Leben eines GSG-9-Beamten und eines RAF-Terroristen und mündet im Rücktritt des Bundesinnenministers und der Entlassung des Generalbundesanwaltes. Ein wahres Erdbeben für die deutschen Sicherheitsbehörden - und die Presse, die die Deutungshoheit mittels gefälschter eidesstattlicher Versicherungen und Bestechung betrunkener Zeugen gewinnt.
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Phantom RAF - Der ungelöste Fall Herrhausen GESCHICHTE, D 2019
30. November 1989. Alfred Herrhausen, Vorstandschef der Deutschen Bank, macht sich in seiner gepanzerten Limousine auf den Weg nach Frankfurt. Um 8.34 Uhr dann der Anschlag. Herrhausen - Top-Manager mit Gefährdungsstufe eins - ist sofort tot. In der Nähe des Tatorts: Papier mit RAF-Emblem. Versteckt im Gebüsch: der Zündmechanismus einer Bombe. Ein beispielloser, technisch ausgefeilter Anschlag. Bis heute wirft der Fall Fragen auf. Wer waren die Täter? Warum wurde Herrhausen zum Anschlagsziel? Inwieweit sind internationale Terrorgruppen in den Fall verwickelt? Mit dem Fund des Emblems der Rote Armee Fraktion scheint kein Zweifel über die Attentäter zu bestehen. Auch ihr Anschlagsziel reiht sich in eine beispiellose Mordserie ein. Aber die 3. RAF-Generation bleibt ein Phantom. Bis heute. Der Fall Alfred Herrhausen beschäftigt die deutsche Justiz immer noch. Zu viele Ungereimtheiten gibt es in dem Fall, zu viele Pannen der Ermittler. Alfred Herrhausen ist eines von 34 Opfern der linken Terrororganisation RAF. Am 30. November 1989, um 8.30 Uhr, verlässt Herrhausen sein Haus in Bad Homburg und macht sich auf den Weg nach Frankfurt. Wie immer wird seine gepanzerte Limousine von zwei weiteren Fahrzeugen begleitet. 8.34 Uhr. Die Wagen biegen in den Seedammweg ein. Der erste Wagen mit zwei Personenschützern fährt an einem unauffälligen Kinderfahrrad vorbei. Auf dem Gepäckträger: eine unauffällige Tasche. Nur Sekunden später folgt die Limousine mit Alfred Herrhausen. Die Tasche auf dem Fahrrad explodiert. Eine gewaltige Ladung Sprengstoff schleudert Herrhausens Limousine herum. Alfred Herrhausen verblutet Minuten nach dem Anschlag auf dem Rücksitz seines Autos. Fast zwei Jahre lang haben die Ermittler keine Spur. Dann bringt ein "abgeschalteter" V-Mann den hessischen Verfassungsschutz auf eine Spur. Im September 1989 habe ihn die auf den Fahndungsplakaten abgebildete RAF-Terroristin Andrea Klump, eine alte Bekannte aus V-Mann-Zeiten, gebeten, sie und den ebenfalls auf Fahndungsplakaten mit Foto gesuchten Christoph Seidler in seiner Wohnung aufzunehmen. Sie hatten ihm erklärt, dass sie auf Herrhausen ein Attentat vorbereiten, und er möge ihnen dabei helfen.
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Paris unterm Hakenkreuz - Terror, Widerstand, Befreiung GESCHICHTE, GB 2018
Im Juni 1940 marschiert die deutsche Wehrmacht in Paris ein. Die Hauptstadt wird den Nazis kampflos überlassen, doch die Untergrundkämpfer der Résistance formieren sich rasch. Ihren Widerstandskampf steuert die Résistance auch aus unterirdischen Bauten. Jüdische Kämpfer graben mit bloßen Händen Fluchttunnel. Aber auch die Nazis verschanzen sich an strategisch günstigen Orten und nutzen die Megabunker von Paris für ihre Zwecke. In abgeriegelten Gebäuden foltert die Gestapo die Kämpfer der Résistance systematisch, viele werden erschossen. Vor den Toren von Paris wird eine Wohnsiedlung zum Lager für Juden umfunktioniert. Das sogenannte Durchgangslager Drancy wird auch "Vorhof von Auschwitz" genannt. Von dort rollen Züge direkt zu den Vernichtungslagern im Osten. Um ihrer Deportation zu entkommen, graben bis zu 70 Inhaftierte einen Tunnel, der bis vor das Lager und in die Freiheit führen soll. Wenige Meter vor ihrem Ziel werden sie entdeckt. Doch 19 von ihnen gelingt die Flucht aus dem Zug, der sie nach Auschwitz bringen soll. Zurück in Paris verstärken sie die Kämpfer der Résistance. Im August 1944 organisiert der Kommandeur des Widerstands, Henri Tanguy, Kampfname "Rol", den Aufstand der Pariser Bevölkerung gegen die Besatzer. Mit seiner Hilfe gelingt General Leclerc der Einmarsch in Paris und damit die Befreiung der Stadt vom Terrorregime der Nazis. Die Dokumentation führt zu den wichtigsten Schauplätzen dieser bewegten Zeit.
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Krieg der Bunker - Westwall gegen Maginot-Linie GESCHICHTE, F 2018
Die Maginot-Linie und der Westwall - beide Verteidigungslinien werden zwischen den Weltkriegen errichtet. Sie weisen große Unterschiede auf. In Bauweise und Funktionalität, vor allem aber in der Kriegsphilosophie, die dahintersteckt. Die Franzosen wollen mit der "Ligne Maginot" bereit sein für den Verteidigungsfall, die Anlage entlang der Ostgrenze des Landes ist modern und technisch auf höchstem Niveau. Hitlers Wall, 630 Kilometer entlang der Westgrenze des Deutschen Reiches, hat neben dem militärischen vor allem auch propagandistischen Wert. Warum setzen Frankreich und Deutschland auf solche Anlagen in einer Zeit, in der Kriege doch in der Luft und mit Panzeroffensiven entschieden werden? Wie unterscheiden sich die beiden Verteidigungslinien? Welchen Nutzen haben sie? Und halten sie, was man sich von ihnen erhofft? Nach Kriegsende weiß man: Beide Befestigungswälle, die Maginot-Linie und der Westwall, waren im Grunde schon im Moment ihrer Planung überholt.
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Geheime Unterwelten der SS DOKUMENTATION Wunderwaffen und Verstecke, D 2019
Kein anderes Bundesland wird mehr mit Geheimnissen des "Dritten Reiches" in Verbindung gebracht als Thüringen - im Zweiten Weltkrieg ein Zentrum der unterirdischen Rüstungsindustrie. Unter Tage wurden modernste Waffen produziert. Die bekannteste Anlage ist Mittelbau-Dora, dort wurden V2-Raketen gefertigt. Auch Hitlers letztes Führerhauptquartier sollte im Jonastal errichtet werden. Zehntausende KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter waren beim Bau der unterirdischen Anlagen und in der V-Waffen-Produktion zu Tode geschunden worden. Den Amerikanern bot sich ein schreckliches Bild, als sie das Konzentrationslager Ohrdruf befreiten. Auf dem naheliegenden Truppenübungsplatz der SS sollen in den letzten Monaten vor der Befreiung angeblich noch Versuche mit nuklearen Sprengkörpern stattgefunden haben, wie aus russischen Militärakten hervorgeht. Unter der Erde sollen zahlreiche Anlagen in dieser durch Karsthöhlen durchzogenen Gegend existieren. Was die Amerikaner tatsächlich in der Region um Ohrdruf vorgefunden haben, unterliegt bis heute der Geheimhaltung. Auch in der russischen Besatzungszeit drangen kaum Informationen über das wahre Ausmaß der geheimen Aktivitäten der SS ans Tageslicht. Das Ausmaß dessen, was nach der Befreiung im Raum des Jonastales an Waffen oder wertvollen Gütern gefunden wurde, ist bis heute nicht bekannt. Zahlreiche Kunstschätze sollen noch in den Untertageanlagen und Bergwerken versteckt liegen. Auch über den Verwendungszweck dieser Unterwelten streiten sich seit Jahrzehnten die Historiker. Eine zu DDR-Zeiten ins Leben gerufene Kommission der Stasi suchte an mehr als 30 Orten, auch nach dem Bernsteinzimmer. Laut Behörden existieren im Raum Ohrdruf keine weiteren Anlagen, bis auf das nie fertig gestellte angebliche Führerhauptquartier und das von den Amerikanern demontierte Amt 10. Doch locken diverse Spekulationen immer noch Schatzsucher aus aller Welt nach Thüringen. Auch im brandenburgischen Ludwigsfelde, wo bereits von der Gemeinde veranlasste Bohrungen vom ZDF gefilmt und die dabei entdeckte Anlage besichtigt wurden, gab es Erkundungen. Auch hier stellt sich die Frage, welche Rolle die SS in den Unterwelten vor Ort spielte.
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Geheime Unterwelten der SS DOKUMENTATION Das Geheimnis von Stechovice, D 2019
Das zur Zeit der NS-Herrschaft "Protektorat Böhmen und Mähren" genannte Gebiet mit seiner weitläufigen, dünn besiedelten hügeligen Landschaft ist heute ein Teil von Tschechien. Jedes Jahr kommen zahlreiche Forscher und Schatzsucher hierher. Auch in dieser Region ist immer wieder von verborgenen Einlagerungen aus der NS-Zeit und geheimsten Entwicklungen deutscher "Wunderwaffen" die Rede. Unterirdische Gewölbe einiger Schlösser, erweiterte ehemalige Bergwerke und ausgebaute Höhlen geben noch immer Rätsel auf. Tausende Häftlinge arbeiteten beim Bau von riesigen Untertageanlagen und in der Produktion für V-Waffen. Die Areale "Richard I, II, III" bei Leitmeritz sind nur ein Beispiel für den Größenwahn der Nazis. Amerikanische und sowjetische Einheiten transportierten dort kurz nach dem Krieg modernste Waffentechnologie ab. Rätsel gibt auch der ehemalige SS-Truppenübungsplatz Beneschau auf, einst eine mehrere Quadratkilometer umfassende Sperrzone. Auch noch in der Nachkriegszeit suchten hier US-Geheimkommandos - unter Bruch des Völkerrechts - nach NS-Hinterlassenschaften. Tatsächlich wurden sie bei Stechovice fündig, zahlreiche Kisten und Geheimdokumente wurden entdeckt. Darin befanden sich Dokumente und verschlüsselte Hinweise über weitere unterirdische Depots beim nahe gelegenen Staudamm der Moldau. Seit Jahrzehnten versuchen Geheimdienste, Behörden und Schatzsucher, das Rätsel von Stechovice zu entschlüsseln. Die Meldung ging um den Globus: Im polnischen Walbrzych sei ein Panzerzug aus den letzten Tagen des "Dritten Reiches" unterirdisch geortet worden, womöglich beladen mit Gold. Das entpuppte sich schließlich als Irrtum. Doch befinden sich mehrere Untertageanlagen in der Region. Es sind verschiedene Teile einer Unterwelt, die ihrem Namen gerecht wird: "Riese". Geheime Kommandos der SS des nahe gelegenen Konzentrationslagers "Groß-Rosen" bauten mit Tausenden Häftlingen bereits ab 1943 zahlreiche unterirdische Produktionsstätten in den Hügeln des Eulengebirges. Wissenschaftler rätseln, wofür die zum Teil domartigen Hallen unter Tage errichtet wurden. Sowjetische Elitetruppen sperrten die Areale nach dem Krieg ab. Hochrangige Wissenschaftler inspizierten die Anlagen. Dokumente deuten darauf hin, dass es offenbar Pläne der SS gab, den Widerstand nach dem Krieg aus unterirdischen Stellungen heraus fortzusetzen.
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Böse Bauten ARCHITEKTUR Hitlers Architektur - Von Weimar bis zum Krieg, D 2019
Die ZDF-Dokumentationsreihe "Böse Bauten" beschäftigt sich mit dem baulichen Erbe aus der NS-Zeit. Das Ziel diesmal: Weimar und Umgebung. Vom Goethehaus bis zum KZ Buchenwald - Glanz und Elend lagen nah beieinander in der Klassik-Residenz. Hitler wollte Weimar zu einer Nazi-Musterstadt machen, und die Spuren findet man noch heute. Die ZDF-Dokumentation beginnt in Weimar - die idyllische Klassik-Stadt von Goethe und Schiller, die von den Nationalsozialisten für ihre Propagandazwecke missbraucht wurde. Ausgerechnet aus Weimar sollte eine NS-Musterstadt werden. Das ehemalige Gauforum bestimmt heute noch das Bild der Stadtmitte. Nicht weit davon hat im Jahr 2019 das neue Bauhaus-Museum eröffnet. Weimar war eine der Lieblingsstädte Adolf Hitlers. Residiert hat er häufig im 1937/38 neu gebauten Hotel Elephant. Vom Balkon aus trat er damals mit dem berüchtigten Thüringer NSDAP-Gauleiter Fritz Sauckel vor das Volk. Dessen riesige Dienstvilla, im Stil eines Stadtpalais, ist heute eine Schulungsstätte der Bundesagentur für Arbeit. Zahlreiche weitere Bauten zeugen hier noch von der NS-Zeit: die Erweiterung des Goethe-Nationalmuseums, eine völkische Gedächtnishalle für Friedrich Nietzsche oder die evangelische Johanneskirche, ein Bauwerk aus dem Jahr 1938 für damals nazitreue Christen. Klassik-Residenz und Todeslager: Das grausamste Kapitel der Geschichte Weimars zeigt sich im unmittelbar benachbarten ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg. Lagergebäude sowie das Krematorium erinnern an die elende Geschichte, mehr als 56 000 Menschen starben an Folter, medizinischen Experimenten und Auszehrung. Die Dokumentation begleitet ein internationales Sommercamp, bei dem Jugendliche Erinnerungsarbeit für die Gedenkstätte leisten. Gauleiter Sauckel hatte das KZ Buchenwald in "seine" Gauhauptstadt Weimar geholt und belieferte später die deutsche Rüstungsindustrie mit einem Millionenheer von Zwangsarbeitern. So auch für den Walpersberg, wo Tausende Menschen an den Folgen der Zwangsarbeit starben, als sie riesige Stollen für eine nie fertiggestellte Düsenjäger-Fabrik vorantreiben mussten. Der Krieg war mitten in Deutschland angekommen. Die ZDF-Reihe "Böse Bauten" über unbequeme, verstörende Baudenkmale aus der Zeit des Nationalsozialismus ist im Jahr 2018 mit dem Journalistenpreis des "Deutschen Preises für Denkmalschutz" ausgezeichnet worden, der auf diesem Gebiet höchsten Auszeichnung in der Bundesrepublik Deutschland.
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Böse Bauten ARCHITEKTUR Hitlers Architektur - Spurensuche in München und Nürnberg, D 2015
Jahrzehnte nach Kriegsende stehen sie immer noch: Bauten aus der Zeit des Nationalsozialismus. Zu entdecken sind besonders protzige und prominente Nazi-Relikte in München und Nürnberg. Trotz Kriegsbomben und späterer Versuche, die baulichen Hinterlassenschaften des Naziregimes auszulöschen, haben einige dieser unbequemen Monumente bis heute überlebt. Wie sollen wir mit der Architektur der NS-Zeit umgehen? Sanieren oder dem Zerfall preisgeben? München: Nur einen Steinwurf vom Königsplatz entfernt lag einst der "Führerbau", in dem heute die Hochschule für Musik und Theater residiert. Selbst für Alexander Krause, der seit 18 Jahren Kanzler der Hochschule ist, birgt der noch weitgehend unerforschte Untergrund des Gebäudes immer wieder Überraschungen. Mit dem Archäologen Christian Behrer und dem Kunsthistoriker Timo Nüßlein arbeitet er sich von einer ungeklärten Frage zur nächsten: eine "Treppe ins Nichts", ein mit Stacheldraht verbarrikadierter Durchgang, ein einsturzgefährdeter Raum unter dem "Ehrentempel" mit einer seltsamen Telefonanlage. Welche Geheimnisse verbergen sich in der Tiefe? Der benachbarte "NSDAP-Verwaltungsbau", in dem heute das Zentralinstitut für Kunstgeschichte seinen Sitz hat, das Haus der Kunst, das Wirtschaftsministerium, der Odeonsplatz mit der Feldherrenhalle - viele dieser von Nazi-Architekten gestalteten Bauwerke sind längst zum gewohnten und lange wenig hinterfragten Bestandteil des Stadtbilds geworden. Die ZDF-Dokumentation geht auch an Orte, die weniger bekannt sind. In das ehemalige Atelier des Nazi-Bildhauers Josef Thorak, das einstige Zwangsarbeiterlager Neuaubing oder in die Polizeiinspektion 22 am Prinzregentenplatz. Hier hat sich tatsächlich die ehemalige Privatwohnung Hitlers befunden. "Böse Bauten" ist der zweite Teil einer Reihe, die sich mit dem baulichen Erbe aus der NS-Zeit beschäftigt. Die sperrigen, die verstörenden Baudenkmale: Sie sind ein Teil unserer Geschichte, die nicht zu verdrängen sind und die an einigen Stellen auch nicht so einfach abgeräumt werden können.
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Böse Bauten ARCHITEKTUR Hitlers Architektur - Eine Spurensuche in Berlin, D 2013
Trotz Kriegsschäden und späterer Versuche, sämtliche bauliche Hinterlassenschaften des Naziregimes auszulöschen: Einige dieser unbequemen Monumente haben bis heute überlebt. Manche Zeugnisse von Hitlers architektonischem Größenwahn sind im Stadtbild von Berlin noch gut zu erkennen, andere aber sind versteckt und überwuchert oder nur durch Forschungen im Untergrund oder Erkundungen aus der Luft aufzuspüren.
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ZDF-History GESCHICHTE Hitlers Geheimwaffen-Chef - Die zwei Leben Hans Kammlers, D 2019
Überlebte Hitlers Geheimwaffen-Chef den Krieg? Wurde SS-General Hans Kammler heimlich in die USA gebracht? "ZDF-History" zeigt dafür erstmals Belege. Hitlers mächtiger Geheimwaffen-Chef Hans Kammler wurde 1948 von einem deutschen Gericht für tot erklärt. Angeblich beging der SS-General am 9. Mai 1945 Selbstmord. Doch neueste Quellenfunde widerlegen die amtliche Version. Ein auf den 30. Mai 1945 datiertes Dokument des Geheimdienstes der US-Luftwaffe listet eine Reihe hochrangiger deutscher Kriegsgefangener auf, die zum Verhör zur Verfügung stehen: neben Albert Speer und Hermann Göring auch Hans Kammler - drei Wochen nach dessen angeblichem Tod. Im November 1945 ordnete der Militär-Geheimdienstchef der U.S. Air Force an, Kammler aufgrund seines Wissens über die wichtigsten bombensicheren unterirdischen Rüstungsanlagen zu vernehmen, da Erkenntnisse darüber für künftige mit Raketen und Atombomben geführten Kriege von Bedeutung sein könnten. Weitere Dokumente belegen die weitreichenden Zuständigkeiten des SS-Generals bei den Geheimprojekten: Raketen, Atomenergie und Düsenflugzeuge. Zudem kontrollierte er ein Netz wichtiger Rüstungsstandorte unter Tage und Forschungseinrichtungen. Ein brisanter Fall: Denn Hans Kammler war nicht nur für neueste Waffensysteme zuständig. Der SS-General und promovierte Architekt hatte auch maßgeblichen Einfluss auf die Errichtung von Konzentrationslagern und den systematischen Arbeitseinsatz von KZ-Häftlingen, der Zehntausende Opfer forderte. Er war ein "Technokrat des Todes" und wurde als Kriegsverbrecher bei den Nürnberger Prozessen offenbar nur deshalb nicht zur Verantwortung gezogen, weil er einer Siegermacht als Wissensträger dienen konnte.
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heute journal NACHRICHTEN
Das Magazin geht über einen reinen Nachrichtenüberblick hinaus und bereitet das aktuelle Tagesgeschehen mit Hintergrundinformationen, redaktionellen Beiträgen und Interviews auf.
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Das Neandertaler-Rätsel - Brudermord in der Steinzeit? DOKUMENTATION, GB 2018
Vor 400 000 Jahren leben Neandertaler in Europa und Asien, lange Zeit parallel zum Homo sapiens, Urahn des modernen Menschen. Vor 40 000 Jahren sterben sie aus. Warum? Was ist geschehen? Die Dokumentation stellt alle bisherigen Erklärungen auf den Prüfstand. Ist der Neandertaler einem Klimawandel zum Opfer gefallen oder einer Epidemie? Wurde er ausgerottet, oder ist er an Mangelernährung gestorben? Kann die DNA fossiler Funde Aufschluss geben?
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Der Neandertaler-Code - Rätselhafte Urzeitjäger DOKUMENTATION
Vor über 60 000 Jahren verließen die ersten modernen Menschen ihr afrikanisches Heimatland und erreichten Europa - damals ein trostloser Kontinent. Als sie ankamen, waren sie nicht allein. Die stark gebauten Neandertaler lebten dort schon seit Hunderttausenden von Jahren. Aber was passierte, als die modernen Menschen mit ihnen in Berührung kamen? Ein Genetiker-Team entdeckt Unglaubliches: Die ersten Menschen haben sich mit den Neandertalern vermehrt.
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Sex in der Steinzeit ARCHÄOLOGIE, D 2014
Über 60 000 Jahre koexistierten Neandertaler und moderne Menschen. Zur Vermischung kam es nur selten. Gab es noch andere Arten, die als Vorfahr des modernen Menschen gezählt werden müssen? Bislang galt dieser Gedanke als abwegig, doch eine Entdeckung im sibirischen Altai-Gebirge legt diesen Schluss nahe: In einer Höhle entdeckten Paläontologen Zähne eines Wesens, das sich keiner der beiden Arten zuordnen lässt.
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Wunderwerk Penis WISSENSCHAFT Neues vom männlichen Zentralorgan, D 2016
Kein anderer menschlicher Körperteil führt solch ein Eigenleben wie "das beste Stück des Mannes". Warum so viel Aufhebens um ein kleines Organ aus Bindegewebe, Schwellkörpern und Haut? Der Penis ist der ganze Stolz, aber auch die größte Sorge des Mannes. Medizin und Forschung bieten immer neue Lösungen: Schönheitsoperationen für Größe und Umfang des Fortpflanzungsorgans, Transplantation bei Verlust des Penis oder gar eine künstliche Nachbildung. Eine breit angelegte Studie britischer Forscher lieferte im Frühjahr 2015 für den menschlichen Penis zumindest statistische Anhaltspunkte. Demnach ist der durchschnittliche Penis im Ruhezustand 9,16 Zentimeter lang, im erigierten Zustand 13,12 Zentimeter. Die deutschen Männer schneiden mit 8,6 Zentimetern im schlaffen Zustand unterdurchschnittlich ab, die Franzosen mit 10,7 Zentimetern überdurchschnittlich. Das ist nicht wirklich neu, erklärt aber vielleicht, warum hierzulande die plastische Chirurgie für Männer boomt. Mit rund 2800 Penisverlängerungen im Jahr ist Deutschland international Spitzenreiter. Als führend auf dem Gebiet gilt das Zentrum für Urologie und Phalloplastische Chirurgie in Darmstadt. Allerdings übernehmen nur in medizinisch indizierten Fällen die Krankenkassen die Kosten für eine solche Operation - wenn der Penis in erigiertem Zustand nicht die Länge von 7,5 Zentimetern erreicht und es sich um einen sogenannten Mikropenis handelt. Mediziner weltweit arbeiten daran, auch den Verlust des Penis beheben zu können. Im Dezember 2014 gelang es einem Ärzteteam an der Stellenbosch University in Südafrika erstmals, einen fremden Penis erfolgreich zu transplantieren. Drei Jahre zuvor war dem 21-jährigen Patienten nach einer schlecht ausgeführten Beschneidung der Penis amputiert worden. Das transplantierte Organ funktioniert einwandfrei - wenige Monate später, Mitte 2015, wurde bekannt, dass der Patient ein Kind gezeugt hat. In den USA stellt die Johns Hopkins University ein ambitioniertes Programm auf die Beine: Mehr als 60 Penis-Transplantationen sollen erfolgen, zumeist an im Krieg versehrten Soldaten. Ein Forscherteam vom Wake Forest Institute in North Carolina geht noch weiter: Nachdem es den Ärzten gelungen war, künstliche Vaginen zu züchten und erfolgreich zu implantieren, testen sie nun künstliche Penisse aus dem Labor. Für die Form wird allerdings auch hier ein Spenderpenis als "Kollagengerüst" benötigt. Darauf werden die körpereigenen Zellen des Empfängers angesiedelt. Die Zulassung für Tests an Patienten haben die Forscher beantragt. Noch ist das Zukunftsmusik - und doch für zahlreiche Männer eine große Hoffnung.
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Leschs Kosmos WISSENSCHAFT Mythos Geschlecht Was Männer und Frauen wirklich unterscheidet, D 2018
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
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Mysterien des Weltalls WISSENSCHAFT Mann? Frau? Oder beides?, USA 2016
Junge oder Mädchen? Die Wissenschaft stellt fest, dass die Grenze zwischen Mann und Frau fließend ist. Sind manche Menschen also weder männlich noch weiblich? Manche behaupten: ja. Doch was sagt die Wissenschaft dazu? Es gibt verschiedene Ansätze, das Geschlecht zu untersuchen: Manche Wissenschaftler bestimmen die Testosteronwerte im Blut, während Neurowissenschaftler Unterscheidungsmerkmale im Gehirn untersuchen. Und was passiert, wenn Geschlecht und Geschlechtsidentität nicht zusammenpassen? Die Geschlechtsidentität ist tief in jedem Einzelnen verwurzelt und kann nicht anerzogen werden. Immer mehr Menschen passen ihren Körper ihrem Gefühl an und nehmen dabei einiges auf sich.
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Die innere Unsicherheit - Wenn Bürger Streife gehen GESELLSCHAFT UND SOZIALES, D 2019
Achtung, Bürger auf Patrouille! In Deutschland tauchen immer wieder selbst ernannte Bürgerwehren auf, die behaupten, die Straßen wären nicht mehr sicher. Die oft martialischen Auftritte und Streifgänge provozieren. Was steckt hinter dem Phänomen? Die Dokumentation macht sich auf Spurensuche: Wer sind die Akteure? Welche Motivation haben sie? Was ist legal, und wo wird eine Grenze überschritten? Dabei wird schnell klar: So griffig der Begriff "Bürgerwehr" in Zusammenhang mit Patrouillen im öffentlichen Raum auf den ersten Blick erscheint - dahinter kann sich vieles verbergen: von besorgten Bürgern über reine Netzaktivisten bis hin zu rechtsextremen Gewalttätern, die unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehen. In der Dokumentation kommen ebenso Opfer zu Wort wie Akteure aus der rechten Szene, Kritiker, Anwohner, Polizisten und Forscher. Ein Gegenbeispiel aus Bayern zeigt zudem: Wer als Bürger Streife gehen will, kann das auch in Zusammenarbeit mit der Polizei tun - als Mitglied einer Sicherheitswacht. Doch untergraben Bürger auf Streife nicht langfristig das Gewaltmonopol des Staates? Können sie - selbst wenn sie mit dem Staat zusammenarbeiten - überhaupt ein Gefühl der Sicherheit erzeugen? Die Dokumentation gewährt spannende Einblicke und sucht nach Antworten: Viele Bürgerwehren gründeten sich als Reaktion auf die Ereignisse der Kölner Silvesternacht 2015. Ist Deutschland in den letzten Jahren tatsächlich unsicherer geworden?
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Sachsen zwischen Mauerfall und Rechtspopulismus GESELLSCHAFT UND POLITIK Eine Spurensuche, D 2019
Bei der Bundestagswahl 2017 holte die AfD in Sachsen die meisten Stimmen. Bei den Umfragen zur Landtagswahl im September 2019 lag sie mit der CDU fast gleichauf. ZDFinfo geht auf Spurensuche. Die AfD Sachsen hat deutschlandweite Spitzenwerte, die Pegida wurde hier gegründet, Chemnitz steht seit dem Herbst 2018 für rechtsextreme Ausschreitungen. Erklärungen sind nicht leicht zu finden. Die CDU-geführte Landesregierung habe den keimenden Rechtsextremismus jahrzehntelang unterschätzt - so viele Experten. Doch viele der Gründe für die Fruststimmung, die viele Sachsen 30 Jahre nach dem Mauerfall ergriffen hat, liegen tiefer und weit zurück, wie die ZDFinfo-Dokumentation analysiert.
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