Wilder Planet

Wilder Planet - Vulkane

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Wilder Planet - Vulkane

Natur und Umwelt

Vulkane faszinieren den Menschen schon immer. Ein eben noch friedlicher Berg verwandelt sich zum todbringenden Feuerspucker. Vulkanasche verdunkelt den Himmel, und rotglühende Lava bahnt sich pulsierend ihren Weg. Aus der Ferne betrachtet mögen Vulkanausbrüche spektakuläre Naturschauspiele sein, nicht selten jedoch werden sie zum tödlichen Inferno für Mensch und Tier. Insgesamt 1900 Vulkane gelten heute nach Meinung von Wissenschaftlern als aktiv und könnten jederzeit ausbrechen. Diese Folge der "Terra X"-Reihe "Wilder Planet" dokumentiert, welche Bedeutung die Feuerberge für uns heute haben und wie moderne Forscher versuchen, den rätselhaften Glutriesen ihre letzten Geheimnisse zu entreißen. Weitgehend unbekannt ist beispielsweise der Nyiragongo in der Republik Kongo. In 3500 Metern Höhe brodelt in seinem Krater ein 1000 Grad Celsius heißer Lavasee - ein außergewöhnliches Naturschauspiel und zugleich einer der größten natürlichen Umweltverschmutzer der Welt. Täglich spuckt der Vulkan so viel Schwefeldioxid aus wie alle anderen Vulkane der Erde zusammen. Auch die gesamte europäische Industrie hat ungefähr den gleichen Ausstoß wie der Klimakiller. Aber nicht nur die Luft verpestet der Feuerberg. Zu dem Vulkankomplex gehört auch der rund 2500 Quadratkilometer große Kiwusee. In diesem Gewässer haben sich im Laufe der Zeit riesige Mengen Kohlendioxid und Methan angesammelt. Die Wissenschaftler fürchten nun, dass bei einer größeren Eruption die Gase plötzlich freigesetzt werden könnten. Die geruch- und farblose, tödliche Wolke wäre schwerer als Luft und würde direkt über dem Boden dahintreiben und alles Leben auf ihrem Weg auslöschen. Das "Terra X"-Team begleitet den italienischen Vulkanologen Dario Tedesco bei seiner gefährlichen Expedition in den Krater und trifft den deutschen Physiker Klaus Peter Tietze, der eine Möglichkeit sucht, den tödlichen See zu entgasen. Dass Vulkane auch in den Eiswüsten der Antarktis höchst aktiv sein können, ist den Experten seit Langem bekannt. Trotzdem halten die Feuerriesen im Eis immer wieder Überraschungen für die Forscher bereit. Seit neun Jahren reist der britische Vulkanologe Clive Oppenheimer in die Eiswüste der Antarktis, um den südlichsten Lavasee-Vulkan der Erde zu erforschen. Mit seinem internationalen Expertenteam trotzt er Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius. Die Mühe lohnt sich. Ein Vulkan wie der Mount Erebus ist wie eine offene Tür in die verborgene Welt des Erdinneren. Oppenheimer hofft, dass seine Forschung es ermöglicht, besser zu verstehen, welche Prozesse genau im Herzen der Erde ablaufen. Bei seinen Erkundungstouren entdeckt er verzauberte Welten - Eishöhlen, vom Feuer geschaffen, erstarrt in bizarrer Schönheit. Supervulkane sind seit ihrer Entdeckung vor einigen Jahren immer wieder Thema wissenschaftlicher Forschung. Kaum jemand weiß jedoch, dass einer dieser Supervulkane quasi direkt in Europas Vorgarten steht. Im Jahr 79 begrub der Vesuv die antike Stadt Pompeji unter einer meterdicken Aschewolke, heute überragt er majestätisch die Stadt Neapel und droht hin und wieder mit einer kleineren Eruption. Tatsächlich ist der Vesuv, wie man ihn heute kennt, jedoch nur ein einzelner Schlot eines viel größeren Vulkans. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der gesamte Golf von Neapel die Caldera eines Supervulkans ist. Vor 35 000 Jahren brach der Gigant zuletzt aus und zerstörte große Teile Süditaliens. Das Eis in Grönland zeigt deutlich globale Klimaveränderungen in dieser Zeit. Vulkanologe Giuseppe Mastrolorenzo warnt seit Langem, dass das Ausmaß der Gefahr von Behörden und Anwohnern gleichermaßen unterschätzt wird. Seit einiger Zeit hebt sich die Erde über der gewaltigen Caldera wieder zentimeterweise an, und Schwefelquellen brechen aus dem Boden hervor. Steht ein neuer Superausbruch bevor?
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Die Erde - Unruhiger Planet

Die Erde - Unruhiger Planet - Tsunamis, Vulkane und Wetterextreme

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Wilder Planet - Erdbeben

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Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte GESCHICHTE Das Geheimnis der Moorleichen, GB 2017
Im Jahr 1950 machen dänische Bauern in einem Hochmoor eine grausige Entdeckung: Sie finden einen Körper mit einer Schlinge um den Hals. Es war ein Mord, aber er liegt etwa 2300 Jahre zurück. Das Opfer wurde "Tollund-Mann" genannt. Sogenannte Moorleichen tauchen seit Jahrhunderten immer wieder in ganz Nordeuropa auf. Nahezu alle dieser Menschen wurden gewaltsam getötet. Mit forensischen Methoden versuchen Archäologen, diese Morde aufzuklären.
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Leschs Kosmos WISSENSCHAFT Goldrausch in der Tiefsee, D 2016
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
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Leschs Kosmos WISSENSCHAFT Wettlauf gegen die Flut, D 2017
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
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Neuseeland - Rivalen der Urzeit TIERE Lebende Fossilien, D 2018
In der Abgeschiedenheit Neuseelands können sich Tiere behaupten, die anderswo schon längst ausgestorben sind. Etwa die bedrohte Brückenechse, die schon zu Zeiten der Dinosaurier lebte. Kräfte aus dem Erdinneren haben vor Urzeiten den Inselstaat Neuseeland im Pazifik isoliert und verändern sein Äußeres bis heute. Vulkanausbrüche und Erdbeben lassen ihn nicht zur Ruhe kommen. Tiefe Fjorde, gletscherbedeckte Berge und uralte Wälder bieten dort Kreaturen Lebensraum, die nirgendwo sonst zu finden sind. Einige haben sich seit der Urzeit kaum verändert, andere haben sich auf ungewöhnliche Weise ihrer Umgebung angepasst.
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Neuseeland - Rivalen der Urzeit TIERE Laufvögel auf der Überholspur, D 2018
In Neuseeland haben die laufenden Vögel an Zahl und Vielfalt fast alle anderen Tiere überholt. Kiwis, Moas & Co. hatten kaum Fressfeinde - bis der Mensch fremde Säugetierarten einschleppte. Kräfte aus dem Erdinneren haben vor Urzeiten den Inselstaat Neuseeland im Pazifik isoliert und verändern sein Äußeres bis heute. Vulkanausbrüche und Erdbeben lassen ihn nicht zur Ruhe kommen. Tiefe Fjorde, gletscherbedeckte Berge und uralte Wälder bieten dort Kreaturen Lebensraum, die nirgendwo sonst zu finden sind. Einige haben sich seit der Urzeit kaum verändert, andere haben sich auf ungewöhnliche Weise ihrer Umgebung angepasst.
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Egal, ob Politik, Wirtschschaft, Kultur oder Gesellschaft - das Nachrichtenmagazin informiert kurz und knackig über aktuell relevante Themen.
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Neuseeland - Rivalen der Urzeit TIERE Evolution Extrem, D 2018
Brodelnde Vulkane, eisbedeckte Gipfel und tiefe Höhlen - in Neuseeland gibt es viele Lebensräume der Extreme. Doch Tiere und Pflanzen passen sich auch diesen Bedingungen an. Kräfte aus dem Erdinneren haben vor Urzeiten den Inselstaat Neuseeland im Pazifik isoliert und verändern sein Äußeres bis heute. Vulkanausbrüche und Erdbeben lassen ihn nicht zur Ruhe kommen. Tiefe Fjorde, gletscherbedeckte Berge und uralte Wälder bieten dort Kreaturen Lebensraum, die nirgendwo sonst zu finden sind. Einige haben sich seit der Urzeit kaum verändert, andere haben sich auf ungewöhnliche Weise ihrer Umgebung angepasst.
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Neuseeland - Rivalen der Urzeit TIERE Insel der Giganten, D 2018
In Neuseeland hat die Evolution zahlreiche gigantische Tierarten hervorgebracht. Manche, wie der Haastadler und der Riesen-Moa, sind ausgestorben, andere sind immer noch zu finden. Kräfte aus dem Erdinneren haben vor Urzeiten den Inselstaat Neuseeland im Pazifik isoliert und verändern sein Äußeres bis heute. Vulkanausbrüche und Erdbeben lassen ihn nicht zur Ruhe kommen. Tiefe Fjorde, gletscherbedeckte Berge und uralte Wälder bieten dort Kreaturen Lebensraum, die nirgendwo sonst zu finden sind. Einige haben sich seit der Urzeit kaum verändert, andere haben sich auf ungewöhnliche Weise ihrer Umgebung angepasst.
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Neuseeland - Rivalen der Urzeit TIERE Herrscher der Wasserwelt, D 2018
Neuseelands Wasserwelt hat eine bewegte Geschichte. Manche Urzeitwesen schwimmen immer noch durch den Ozean, andere sind nur noch als Fossilien zu bewundern. Kräfte aus dem Erdinneren haben vor Urzeiten den Inselstaat Neuseeland im Pazifik isoliert und verändern sein Äußeres bis heute. Vulkanausbrüche und Erdbeben lassen ihn nicht zur Ruhe kommen. Tiefe Fjorde, gletscherbedeckte Berge und uralte Wälder bieten dort Kreaturen Lebensraum, die nirgendwo sonst zu finden sind. Einige haben sich seit der Urzeit kaum verändert, andere haben sich auf ungewöhnliche Weise ihrer Umgebung angepasst.
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Die Erde - Unruhiger Planet NATUR UND UMWELT Tsunamis, Vulkane und Wetterextreme
Sie entstand vor mehr als viereinhalb Milliarden Jahren aus Sternenstaub - unsere Erde. Die Dokumentation zeigt die Geschichte unseres Planeten von seiner Entstehung bis heute. Wissenschaftler erforschen an geologischen Hotspots, wie sich die Erde verändert und entwickelt. Solche Hotspots können unter Kontinenten, aber auch unter dem Meeresboden liegen. In dieser Dokumentation berichten führende Geologen über den aktuellen Stand ihrer Forschungen - von der frühesten Erdgeschichte bis zu aktuellen Bedrohungen. Ein Vergleich mit anderen Planeten unseres Sonnensystems zeigt, wie einzigartig unsere Erde ist - was die dramatischen Originalaufnahmen von Vulkanausbrüchen und Erdbeben belegen.
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Wilder Planet NATUR UND UMWELT Vulkane, D 2013
Vulkane faszinieren den Menschen schon immer. Ein eben noch friedlicher Berg verwandelt sich zum todbringenden Feuerspucker. Vulkanasche verdunkelt den Himmel, und rotglühende Lava bahnt sich pulsierend ihren Weg. Aus der Ferne betrachtet mögen Vulkanausbrüche spektakuläre Naturschauspiele sein, nicht selten jedoch werden sie zum tödlichen Inferno für Mensch und Tier. Insgesamt 1900 Vulkane gelten heute nach Meinung von Wissenschaftlern als aktiv und könnten jederzeit ausbrechen. Diese Folge der "Terra X"-Reihe "Wilder Planet" dokumentiert, welche Bedeutung die Feuerberge für uns heute haben und wie moderne Forscher versuchen, den rätselhaften Glutriesen ihre letzten Geheimnisse zu entreißen. Weitgehend unbekannt ist beispielsweise der Nyiragongo in der Republik Kongo. In 3500 Metern Höhe brodelt in seinem Krater ein 1000 Grad Celsius heißer Lavasee - ein außergewöhnliches Naturschauspiel und zugleich einer der größten natürlichen Umweltverschmutzer der Welt. Täglich spuckt der Vulkan so viel Schwefeldioxid aus wie alle anderen Vulkane der Erde zusammen. Auch die gesamte europäische Industrie hat ungefähr den gleichen Ausstoß wie der Klimakiller. Aber nicht nur die Luft verpestet der Feuerberg. Zu dem Vulkankomplex gehört auch der rund 2500 Quadratkilometer große Kiwusee. In diesem Gewässer haben sich im Laufe der Zeit riesige Mengen Kohlendioxid und Methan angesammelt. Die Wissenschaftler fürchten nun, dass bei einer größeren Eruption die Gase plötzlich freigesetzt werden könnten. Die geruch- und farblose, tödliche Wolke wäre schwerer als Luft und würde direkt über dem Boden dahintreiben und alles Leben auf ihrem Weg auslöschen. Das "Terra X"-Team begleitet den italienischen Vulkanologen Dario Tedesco bei seiner gefährlichen Expedition in den Krater und trifft den deutschen Physiker Klaus Peter Tietze, der eine Möglichkeit sucht, den tödlichen See zu entgasen. Dass Vulkane auch in den Eiswüsten der Antarktis höchst aktiv sein können, ist den Experten seit Langem bekannt. Trotzdem halten die Feuerriesen im Eis immer wieder Überraschungen für die Forscher bereit. Seit neun Jahren reist der britische Vulkanologe Clive Oppenheimer in die Eiswüste der Antarktis, um den südlichsten Lavasee-Vulkan der Erde zu erforschen. Mit seinem internationalen Expertenteam trotzt er Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius. Die Mühe lohnt sich. Ein Vulkan wie der Mount Erebus ist wie eine offene Tür in die verborgene Welt des Erdinneren. Oppenheimer hofft, dass seine Forschung es ermöglicht, besser zu verstehen, welche Prozesse genau im Herzen der Erde ablaufen. Bei seinen Erkundungstouren entdeckt er verzauberte Welten - Eishöhlen, vom Feuer geschaffen, erstarrt in bizarrer Schönheit. Supervulkane sind seit ihrer Entdeckung vor einigen Jahren immer wieder Thema wissenschaftlicher Forschung. Kaum jemand weiß jedoch, dass einer dieser Supervulkane quasi direkt in Europas Vorgarten steht. Im Jahr 79 begrub der Vesuv die antike Stadt Pompeji unter einer meterdicken Aschewolke, heute überragt er majestätisch die Stadt Neapel und droht hin und wieder mit einer kleineren Eruption. Tatsächlich ist der Vesuv, wie man ihn heute kennt, jedoch nur ein einzelner Schlot eines viel größeren Vulkans. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der gesamte Golf von Neapel die Caldera eines Supervulkans ist. Vor 35 000 Jahren brach der Gigant zuletzt aus und zerstörte große Teile Süditaliens. Das Eis in Grönland zeigt deutlich globale Klimaveränderungen in dieser Zeit. Vulkanologe Giuseppe Mastrolorenzo warnt seit Langem, dass das Ausmaß der Gefahr von Behörden und Anwohnern gleichermaßen unterschätzt wird. Seit einiger Zeit hebt sich die Erde über der gewaltigen Caldera wieder zentimeterweise an, und Schwefelquellen brechen aus dem Boden hervor. Steht ein neuer Superausbruch bevor?
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Wilder Planet NATUR UND UMWELT Erdbeben, D 2013
Erdbeben verursachen erhebliche Schäden. Spätestens seit der Reaktorkatastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima ist die Erdbebensicherheit weltweit wieder in den Fokus gerückt. Das "Terra X"-Team begleitet Forscher in die seismisch aktivsten Gebiete der Erde. Mit den unterschiedlichsten Methoden versuchen die Wissenschaftler herauszufinden, wie ein Beben tatsächlich entsteht. Nur so kann ein effizienter Erdbebenschutz entwickelt werden. In Chile untersucht beispielsweise der Geophysiker Professor Dr. Stephen Miller von der Universität Bonn mit seinem Team eine Region in den chilenischen Anden. In dieser seismisch hochaktiven Gegend stellen die Wissenschaftler erstaunliche Dinge fest: 2010 hatte ein Erdbeben der Magnitude 8,8 den Seeboden vor der Küste Chiles erschüttert. Der Boden brach auf einer Länge von mehreren Hundert Kilometern auf und hätte eigentlich einen gewaltigen Tsunami auslösen müssen. In Panik flüchteten die Bewohner aus der Küstenregion, doch wie durch ein Wunder blieb der Tsunami aus. Der Grund dafür: Das Beben selbst verhinderte die Katastrophe. Innerhalb weniger Sekunden hob es die Küste um 2,5 Meter und errichtete so einen Schutzwall gegen die Überflutung. Solche überraschenden Beobachtungen machen deutlich, wie wenig vorhersehbar die gewaltigen Kräfte der Erde noch immer sind. Miller sieht vor allem in dem Zusammenwirken von Erdbeben und Vulkanen ein wichtiges Forschungsgebiet. Dass Erdbeben längst nicht immer im Zusammenhang mit Vulkanen stehen müssen, zeigt das Projekt "USArray". In Michigan, mitten in der nordamerikanischen Prärie, begleitet "Terra X" ein USArray-Team. Die Männer versenken einen hochempfindlichen Seismografen in der Erde, Teil eines Netzwerks von 400 solcher Geräte, die überall in den USA Messungen durchführen. Die Seismografen haben keinen festen Platz, vielmehr wird das Netz nach einer festgelegten Zeit immer weiter von Westen nach Osten bewegt. Auf diese Weise soll mit nie da gewesener Genauigkeit die amerikanische "Unterwelt" erforscht werden. Vor allem die Frage, warum Erdbeben gelegentlich auch weit entfernt von den tektonisch aktiven Grenzen der Kontinentalplatten ausgelöst werden können, kann nun beantwortet werden. Offenbar tauchen nicht alle Platten, wie bisher angenommen, als Ganzes an einer sogenannten Subduktionszone in den Erdmantel ein, um wieder eingeschmolzen zu werden. Die gewaltige Ozeanplatte, die seit mehr als 100 Millionen Jahren vor der Westküste der USA in die Tiefe sinkt, tut dies beispielsweise ganz und gar nicht in einem Stück. Im Verlauf der USArray-Forschung wurden stattdessen Fragmente nachgewiesen, die in geringer Tiefe unter dem Kontinent bis nach New York reichen. Diese Bruchstücke sind in der Lage, den Kontinent zu destabilisieren und bis hin zur Ostküste Erdbeben auszulösen, weit weg von der eigentlichen Subduktionszone an der Westküste Amerikas. All diese Forschungen lassen die Möglichkeit sinnvoller Erdbebenvorhersage immer unwahrscheinlicher werden. Allerdings gibt es manchmal überraschende Hilfe. Im Umland der italienischen Stadt L'Aquila erforscht die britische Biologin Rachel Grant seit über vier Jahren das Verhalten von Kröten. Wenige Tage vor dem Beben im Jahr 2009 verschwanden sämtliche Kröten aus dem nahe gelegenen See. Zwei Wochen nach dem Beben tauchten sie wieder auf. Grant vermutet, dass sich im Vorfeld des Bebens die chemische Zusammensetzung des Seewassers geändert haben könnte. Vielleicht eröffnen die sensiblen Amphibien ganz neue Möglichkeiten für die Vorhersage von Erdbeben. In Disaster City in Texas steht nicht die Vorhersage von Erdbeben im Vordergrund, hier übt man vielmehr, was zu tun ist, wenn die Erde bereits gebebt hat. 70 000 Spezialisten aus aller Welt kommen jedes Jahr in die texanische Katastrophenstadt, um hier das ABC des Rettens zu trainieren. Was passiert, wenn bei einem Erdbeben Gebäude über ihren Bewohnern einstürzen? Wo könnten Überlebende verborgen sein, und wie kann man sie bergen? Auf einer Fläche von 30 Fußballfeldern wird der Horror so echt wie nur möglich nachgespielt, damit die Rettungskräfte handlungsfähig sind, wenn es zum Ernstfall kommt. Über die besondere Bedrohung, die von Atomkraftwerken in Erdbeben gefährdeten Gebieten ausgehen, denkt man seit dem Reaktorunglück von Fukushima fast überall auf der Welt ernsthaft nach. Allerdings gibt es auch Ausnahmen: In Akkuyu, im Süden der Türkei, beginnt ein russisches Konsortium mit dem Bau des ersten türkischen Atomkraftwerks in unmittelbarer Nähe einer der seismisch aktivsten Zonen der Welt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass innerhalb der nächsten 100 Jahre ein Beben verglei
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Wilder Planet NATUR UND UMWELT Stürme, D 2013
Zyklone, Taifune, Tornados, Hurrikans - immer häufiger sorgt die ungeheure Zerstörungskraft solcher Luftgiganten für Schlagzeilen. Windforschung wird weltweit immer wichtiger. Wie funktioniert ein großer Sturm? Welche Bedeutung haben die Windriesen für das Weltklima? Wird es in Zukunft möglich sein, den Weg großer Stürme besser vorherzusagen und so präziser warnen zu können? Gelingt es gar, die Windgiganten mit neuer Technologie zu zähmen? Mit einer Breite von über 80 Kilometern und Wandergeschwindigkeiten von 50 Kilometern pro Stunde kann beispielsweise ein einziger Zyklon jede Sekunde mehr als eine Million Kubikmeter Erdatmosphäre durcheinanderbringen. Die Schäden, die die Sturmriesen jährlich verursachen, gehen in die Milliarden. Nach Schätzungen amerikanischer Wissenschaftler sind den großen Stürmen im vergangenen Jahrhundert mehr als eine halbe Million Menschen zum Opfer gefallen. Eine sichere Vorhersage gibt es längst nicht überall. In Florida jedoch steigen die Hurricane Hunters in ihren kleinen, wendigen Flugzeugen sofort auf, wenn sich ein Riesensturm der Küste nähert. Sie fliegen direkt ins Auge des Hurrikans. Ihre gefährliche Mission ist es, die Windgeschwindigkeiten im Inneren des Giganten zu messen und die Daten an das National Hurricane Center in Miami weiterzugeben. Diese Informationen ermöglichen es, Tropenstürme ab einer Entfernung von 260 Kilometern vor der Küste zu überwachen und Vorhersagen über ihren Verlauf und ihre Stärke zu machen. Die Flüge der Sturmpiloten können Leben retten, denn ihre präzisen Messdaten ermöglichen es den Experten, gezielt Warnungen an die Bevölkerung herauszugeben. In Chester County in South Carolina interessiert man sich nicht so sehr für Vorwarnsysteme, sondern mehr dafür, die Schäden, die ein Sturm verursachen kann, von vornherein zu minimieren. Hurrikans machen harmlose Gegenstände zu tödlichen Geschossen und reißen einfache Häuser in Stücke. Das "Terra X"-Team besucht den Windtunnel des Business and Home Safety Research Center. Hier prüfen Fachleute verschiedene Häuser auf ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Hurrikanen, Feuersbrünsten und Hagelschlag. Der Tunnel hat einen quadratischen Grundriss von 45 Metern Länge und Breite und ist 19 Meter hoch. Über 100 Ventilatoren mit zwei Metern Durchmesser können Hurrikane der Kategorie 1 bis 3 simulieren, also Windgeschwindigkeiten bis zu 200 Kilometern pro Stunde. Wenn alle Ventilatoren hochfahren, wird so viel Elektrizität benötigt, wie eine Kleinstadt mit 9000 Einwohnern verbraucht. Glühende Asche, Hagelkörner und alle Arten von Fremdkörpern können der Windströmung über Kanäle beigemischt werden. Durch solche Tests erkennen die Ingenieure Schwachstellen an Gebäuden und entwickeln möglichst günstige und unkomplizierte Methoden, um die Häuser sicherer zu machen. Ob solche Maßnahmen auch in Kalifornien ausreichen werden, ist fraglich. Schon seit Jahrzehnten bereitet sich der Küstenstaat auf ein größeres Erdbeben vor, den Big Bang. Nun glauben einige Wissenschaftler, dass Kalifornien besser beraten wäre, sich vor dem großen Sturm, dem sogenannten Arkstorm, zu schützen. Der Arkstorm ist nach Ansicht der Forscher ein Supersturm von geradezu biblischen Ausmaßen, der alle 100 bis 200 Jahre über Kalifornien hinwegfegt und zu sintflutartigen Regenfällen führt. Der letzte Arkstorm ereignete sich im Winter 1861/62 - was bedeutet, dass der nächste unmittelbar bevorsteht. Experten rechnen mit Schäden durch Überschwemmungen, Erdrutsche und Winde, die die Zerstörungen eines Mega-Erdbebens um ein Vielfaches übersteigen könnten. Bislang glaubte man, dass Stürme in der Regel über den großen Wasserflächen der Weltmeere entstehen. Erst seit Kurzem halten es Wissenschaftler jedoch auch für möglich, dass die Sahara nicht ganz unbeteiligt an der Entstehung großer Stürme ist. Gewitterfronten über den Sandmeeren der Wüste könnten Windsysteme durcheinanderbringen und den ein oder anderen Ministurm auf den Weg über den Atlantik schicken, wo er Kraft sammelt und zu einem Sturmgiganten heranwächst. Dass die Sahara noch viele andere Geheimnisse birgt, davon sind die Wissenschaftler des internationalen Forschungsprojekts FENNEC überzeugt. "Terra X" begleitet die Forscher in ihrem Flugzeug, das in weniger als 100 Metern Höhe über die Sandflächen dahinjagt. Die Wissenschaftler sind bei ihren Flügen einem bislang kaum bekannten Phänomen auf der Spur: Riesige, bisher unentdeckte Hitzeblasen wabern offenbar über der Wüste. Nach Meinu
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Steine, Felsen, Meteoriten - Chronisten der Erdgeschichte DOKUMENTATION
Ob Basalt, Sandstein oder Meteoriten: Seit Jahrmillionen bilden Steine das Fundament, auf dem der Mensch sich über die Erde bewegt. In ihnen lässt sich die Geschichte des Planeten ablesen. Gigantische Mengen von unterschiedlichstem Gestein, Erzen und Mineralien bilden die Grundlage der modernen Welt. Die Dokumentation ist eine Reise zu den Steinen dieser Welt. Stein umgibt den Menschen überall und wird so zum "Gedächtnis unseres Planeten". Unser gesamter Planet ist im Prinzip ein gigantischer Stein. Pflanzen, Tiere und der Mensch bevölkern ihn, hinterlassen Spuren, verändern ihn oder bearbeiten ihn. Das Wort Stein bezeichnet eine fest gewordene, sich verdichtende Masse, bedeutet also etwas Prozesshaftes. Der Film erkundet die bekanntesten und prägnantesten Steine der Welt: Basalt auf Hawaii sowie Sandstein und Meteoriten in Arizona.
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Die Entstehung der Erde WISSENSCHAFT Gold aus dem All
Eine Supernova explodiert und bildet unser Sonnensystem. Viele verschiedene Stoffe fliegen im Weltraum umher, auch Gold, welches sich zu einem kleinen Teil auf unserem Planeten niederlässt. Geologische Prozesse transportieren das Gold über Jahrmillionen in verschiedene Weltregionen. Ein Großteil liegt heute tief unter der Erde in Südafrika. In Amerika dagegen führten oberirdische Vorräte zum sogenannten Goldrausch.
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Die Entstehung der Erde WISSENSCHAFT Grand Canyon
Viermal könnte man das Empire State Building im Grand Canyon übereinanderstapeln, die obere Felskante würde man dennoch nicht erreichen. Die Schlucht ist bis zu 1,8 Kilometer tief. Vor Millionen Jahren kam es im heutigen Arizona zu Bewegungen der Erdkruste. Dabei haben sich riesige Felsplatten aufeinandergetürmt. Gleichzeitig begann sich der Colorado River durch das Gestein zu fressen. Dadurch bildete sich schließlich eine enorme Schlucht.
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Die Entstehung der Erde WISSENSCHAFT Death Valley
Das Tal des Todes: Obwohl es einer der heißesten Orte der Erde ist, lässt das Sedimentgestein im Death Valley auf eine der kältesten Perioden der Geschichte unseres Planeten schließen. Das Death Valley ist eine prachtvolle Naturlandschaft und geologisch höchst interessant: Als Teil einer Reihe von Bergketten, die sich aufgrund von Plattenverschiebungen stets in Bewegung befinden, wird auch das Death Valley immer weiter auseinandergezogen.
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Die Entstehung der Erde WISSENSCHAFT Amerikas Eiszeit
Seit der Entstehung der Erde gab es auf unserem Planeten bereits unzählige Eiszeiten. Doch warum kommt es immer wieder zu diesen Kälteperioden? Wann ist die nächste Eiszeit zu erwarten? Ein Auslöser der Eiszeiten ist die sich in ständigem Wandel befindende Umlaufbahn der Erde. Natürliche Abweichungen könnten ausreichen, um zusammen mit einer leichten Verschiebung der Rotationsachse innerhalb der nächsten tausend Jahre eine neue Eiszeit einzuläuten.
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Die Entstehung der Erde WISSENSCHAFT Tödliche Eruptionen
Tief unter der Schneedecke des sibirischen Ödlands verbergen sich die Spuren einer der größten Naturkatastrophen der Erdgeschichte: Vor 250 Millionen Jahren spuckte die Erde riesige Mengen Lava. Eine Fläche, zweimal so groß wie Deutschland, versank unter einer eineinhalb Kilometer dicken Lavaschicht. Die entweichenden Gase führten zu einer massiven globalen Erwärmung, es kam zu einem Massensterben. 95 Prozent aller Arten starben. Doch das Leben auf der Erde war nicht ganz ausgelöscht, und mit dem Artensterben begann eine neue Ära - die der Dinosaurier.
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Die Erde - Unruhiger Planet NATUR UND UMWELT Tsunamis, Vulkane und Wetterextreme
Sie entstand vor mehr als viereinhalb Milliarden Jahren aus Sternenstaub - unsere Erde. Die Dokumentation zeigt die Geschichte unseres Planeten von seiner Entstehung bis heute. Wissenschaftler erforschen an geologischen Hotspots, wie sich die Erde verändert und entwickelt. Solche Hotspots können unter Kontinenten, aber auch unter dem Meeresboden liegen. In dieser Dokumentation berichten führende Geologen über den aktuellen Stand ihrer Forschungen - von der frühesten Erdgeschichte bis zu aktuellen Bedrohungen. Ein Vergleich mit anderen Planeten unseres Sonnensystems zeigt, wie einzigartig unsere Erde ist - was die dramatischen Originalaufnahmen von Vulkanausbrüchen und Erdbeben belegen.
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Wilder Planet NATUR UND UMWELT Vulkane, D 2013
Vulkane faszinieren den Menschen schon immer. Ein eben noch friedlicher Berg verwandelt sich zum todbringenden Feuerspucker. Vulkanasche verdunkelt den Himmel, und rotglühende Lava bahnt sich pulsierend ihren Weg. Aus der Ferne betrachtet mögen Vulkanausbrüche spektakuläre Naturschauspiele sein, nicht selten jedoch werden sie zum tödlichen Inferno für Mensch und Tier. Insgesamt 1900 Vulkane gelten heute nach Meinung von Wissenschaftlern als aktiv und könnten jederzeit ausbrechen. Diese Folge der "Terra X"-Reihe "Wilder Planet" dokumentiert, welche Bedeutung die Feuerberge für uns heute haben und wie moderne Forscher versuchen, den rätselhaften Glutriesen ihre letzten Geheimnisse zu entreißen. Weitgehend unbekannt ist beispielsweise der Nyiragongo in der Republik Kongo. In 3500 Metern Höhe brodelt in seinem Krater ein 1000 Grad Celsius heißer Lavasee - ein außergewöhnliches Naturschauspiel und zugleich einer der größten natürlichen Umweltverschmutzer der Welt. Täglich spuckt der Vulkan so viel Schwefeldioxid aus wie alle anderen Vulkane der Erde zusammen. Auch die gesamte europäische Industrie hat ungefähr den gleichen Ausstoß wie der Klimakiller. Aber nicht nur die Luft verpestet der Feuerberg. Zu dem Vulkankomplex gehört auch der rund 2500 Quadratkilometer große Kiwusee. In diesem Gewässer haben sich im Laufe der Zeit riesige Mengen Kohlendioxid und Methan angesammelt. Die Wissenschaftler fürchten nun, dass bei einer größeren Eruption die Gase plötzlich freigesetzt werden könnten. Die geruch- und farblose, tödliche Wolke wäre schwerer als Luft und würde direkt über dem Boden dahintreiben und alles Leben auf ihrem Weg auslöschen. Das "Terra X"-Team begleitet den italienischen Vulkanologen Dario Tedesco bei seiner gefährlichen Expedition in den Krater und trifft den deutschen Physiker Klaus Peter Tietze, der eine Möglichkeit sucht, den tödlichen See zu entgasen. Dass Vulkane auch in den Eiswüsten der Antarktis höchst aktiv sein können, ist den Experten seit Langem bekannt. Trotzdem halten die Feuerriesen im Eis immer wieder Überraschungen für die Forscher bereit. Seit neun Jahren reist der britische Vulkanologe Clive Oppenheimer in die Eiswüste der Antarktis, um den südlichsten Lavasee-Vulkan der Erde zu erforschen. Mit seinem internationalen Expertenteam trotzt er Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius. Die Mühe lohnt sich. Ein Vulkan wie der Mount Erebus ist wie eine offene Tür in die verborgene Welt des Erdinneren. Oppenheimer hofft, dass seine Forschung es ermöglicht, besser zu verstehen, welche Prozesse genau im Herzen der Erde ablaufen. Bei seinen Erkundungstouren entdeckt er verzauberte Welten - Eishöhlen, vom Feuer geschaffen, erstarrt in bizarrer Schönheit. Supervulkane sind seit ihrer Entdeckung vor einigen Jahren immer wieder Thema wissenschaftlicher Forschung. Kaum jemand weiß jedoch, dass einer dieser Supervulkane quasi direkt in Europas Vorgarten steht. Im Jahr 79 begrub der Vesuv die antike Stadt Pompeji unter einer meterdicken Aschewolke, heute überragt er majestätisch die Stadt Neapel und droht hin und wieder mit einer kleineren Eruption. Tatsächlich ist der Vesuv, wie man ihn heute kennt, jedoch nur ein einzelner Schlot eines viel größeren Vulkans. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der gesamte Golf von Neapel die Caldera eines Supervulkans ist. Vor 35 000 Jahren brach der Gigant zuletzt aus und zerstörte große Teile Süditaliens. Das Eis in Grönland zeigt deutlich globale Klimaveränderungen in dieser Zeit. Vulkanologe Giuseppe Mastrolorenzo warnt seit Langem, dass das Ausmaß der Gefahr von Behörden und Anwohnern gleichermaßen unterschätzt wird. Seit einiger Zeit hebt sich die Erde über der gewaltigen Caldera wieder zentimeterweise an, und Schwefelquellen brechen aus dem Boden hervor. Steht ein neuer Superausbruch bevor?
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Wilder Planet NATUR UND UMWELT Erdbeben, D 2013
Erdbeben verursachen erhebliche Schäden. Spätestens seit der Reaktorkatastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima ist die Erdbebensicherheit weltweit wieder in den Fokus gerückt. Das "Terra X"-Team begleitet Forscher in die seismisch aktivsten Gebiete der Erde. Mit den unterschiedlichsten Methoden versuchen die Wissenschaftler herauszufinden, wie ein Beben tatsächlich entsteht. Nur so kann ein effizienter Erdbebenschutz entwickelt werden. In Chile untersucht beispielsweise der Geophysiker Professor Dr. Stephen Miller von der Universität Bonn mit seinem Team eine Region in den chilenischen Anden. In dieser seismisch hochaktiven Gegend stellen die Wissenschaftler erstaunliche Dinge fest: 2010 hatte ein Erdbeben der Magnitude 8,8 den Seeboden vor der Küste Chiles erschüttert. Der Boden brach auf einer Länge von mehreren Hundert Kilometern auf und hätte eigentlich einen gewaltigen Tsunami auslösen müssen. In Panik flüchteten die Bewohner aus der Küstenregion, doch wie durch ein Wunder blieb der Tsunami aus. Der Grund dafür: Das Beben selbst verhinderte die Katastrophe. Innerhalb weniger Sekunden hob es die Küste um 2,5 Meter und errichtete so einen Schutzwall gegen die Überflutung. Solche überraschenden Beobachtungen machen deutlich, wie wenig vorhersehbar die gewaltigen Kräfte der Erde noch immer sind. Miller sieht vor allem in dem Zusammenwirken von Erdbeben und Vulkanen ein wichtiges Forschungsgebiet. Dass Erdbeben längst nicht immer im Zusammenhang mit Vulkanen stehen müssen, zeigt das Projekt "USArray". In Michigan, mitten in der nordamerikanischen Prärie, begleitet "Terra X" ein USArray-Team. Die Männer versenken einen hochempfindlichen Seismografen in der Erde, Teil eines Netzwerks von 400 solcher Geräte, die überall in den USA Messungen durchführen. Die Seismografen haben keinen festen Platz, vielmehr wird das Netz nach einer festgelegten Zeit immer weiter von Westen nach Osten bewegt. Auf diese Weise soll mit nie da gewesener Genauigkeit die amerikanische "Unterwelt" erforscht werden. Vor allem die Frage, warum Erdbeben gelegentlich auch weit entfernt von den tektonisch aktiven Grenzen der Kontinentalplatten ausgelöst werden können, kann nun beantwortet werden. Offenbar tauchen nicht alle Platten, wie bisher angenommen, als Ganzes an einer sogenannten Subduktionszone in den Erdmantel ein, um wieder eingeschmolzen zu werden. Die gewaltige Ozeanplatte, die seit mehr als 100 Millionen Jahren vor der Westküste der USA in die Tiefe sinkt, tut dies beispielsweise ganz und gar nicht in einem Stück. Im Verlauf der USArray-Forschung wurden stattdessen Fragmente nachgewiesen, die in geringer Tiefe unter dem Kontinent bis nach New York reichen. Diese Bruchstücke sind in der Lage, den Kontinent zu destabilisieren und bis hin zur Ostküste Erdbeben auszulösen, weit weg von der eigentlichen Subduktionszone an der Westküste Amerikas. All diese Forschungen lassen die Möglichkeit sinnvoller Erdbebenvorhersage immer unwahrscheinlicher werden. Allerdings gibt es manchmal überraschende Hilfe. Im Umland der italienischen Stadt L'Aquila erforscht die britische Biologin Rachel Grant seit über vier Jahren das Verhalten von Kröten. Wenige Tage vor dem Beben im Jahr 2009 verschwanden sämtliche Kröten aus dem nahe gelegenen See. Zwei Wochen nach dem Beben tauchten sie wieder auf. Grant vermutet, dass sich im Vorfeld des Bebens die chemische Zusammensetzung des Seewassers geändert haben könnte. Vielleicht eröffnen die sensiblen Amphibien ganz neue Möglichkeiten für die Vorhersage von Erdbeben. In Disaster City in Texas steht nicht die Vorhersage von Erdbeben im Vordergrund, hier übt man vielmehr, was zu tun ist, wenn die Erde bereits gebebt hat. 70 000 Spezialisten aus aller Welt kommen jedes Jahr in die texanische Katastrophenstadt, um hier das ABC des Rettens zu trainieren. Was passiert, wenn bei einem Erdbeben Gebäude über ihren Bewohnern einstürzen? Wo könnten Überlebende verborgen sein, und wie kann man sie bergen? Auf einer Fläche von 30 Fußballfeldern wird der Horror so echt wie nur möglich nachgespielt, damit die Rettungskräfte handlungsfähig sind, wenn es zum Ernstfall kommt. Über die besondere Bedrohung, die von Atomkraftwerken in Erdbeben gefährdeten Gebieten ausgehen, denkt man seit dem Reaktorunglück von Fukushima fast überall auf der Welt ernsthaft nach. Allerdings gibt es auch Ausnahmen: In Akkuyu, im Süden der Türkei, beginnt ein russisches Konsortium mit dem Bau des ersten türkischen Atomkraftwerks in unmittelbarer Nähe einer der seismisch aktivsten Zonen der Welt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass innerhalb der nächsten 100 Jahre ein Beben verglei
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Wilder Planet NATUR UND UMWELT Stürme, D 2013
Zyklone, Taifune, Tornados, Hurrikans - immer häufiger sorgt die ungeheure Zerstörungskraft solcher Luftgiganten für Schlagzeilen. Windforschung wird weltweit immer wichtiger. Wie funktioniert ein großer Sturm? Welche Bedeutung haben die Windriesen für das Weltklima? Wird es in Zukunft möglich sein, den Weg großer Stürme besser vorherzusagen und so präziser warnen zu können? Gelingt es gar, die Windgiganten mit neuer Technologie zu zähmen? Mit einer Breite von über 80 Kilometern und Wandergeschwindigkeiten von 50 Kilometern pro Stunde kann beispielsweise ein einziger Zyklon jede Sekunde mehr als eine Million Kubikmeter Erdatmosphäre durcheinanderbringen. Die Schäden, die die Sturmriesen jährlich verursachen, gehen in die Milliarden. Nach Schätzungen amerikanischer Wissenschaftler sind den großen Stürmen im vergangenen Jahrhundert mehr als eine halbe Million Menschen zum Opfer gefallen. Eine sichere Vorhersage gibt es längst nicht überall. In Florida jedoch steigen die Hurricane Hunters in ihren kleinen, wendigen Flugzeugen sofort auf, wenn sich ein Riesensturm der Küste nähert. Sie fliegen direkt ins Auge des Hurrikans. Ihre gefährliche Mission ist es, die Windgeschwindigkeiten im Inneren des Giganten zu messen und die Daten an das National Hurricane Center in Miami weiterzugeben. Diese Informationen ermöglichen es, Tropenstürme ab einer Entfernung von 260 Kilometern vor der Küste zu überwachen und Vorhersagen über ihren Verlauf und ihre Stärke zu machen. Die Flüge der Sturmpiloten können Leben retten, denn ihre präzisen Messdaten ermöglichen es den Experten, gezielt Warnungen an die Bevölkerung herauszugeben. In Chester County in South Carolina interessiert man sich nicht so sehr für Vorwarnsysteme, sondern mehr dafür, die Schäden, die ein Sturm verursachen kann, von vornherein zu minimieren. Hurrikans machen harmlose Gegenstände zu tödlichen Geschossen und reißen einfache Häuser in Stücke. Das "Terra X"-Team besucht den Windtunnel des Business and Home Safety Research Center. Hier prüfen Fachleute verschiedene Häuser auf ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Hurrikanen, Feuersbrünsten und Hagelschlag. Der Tunnel hat einen quadratischen Grundriss von 45 Metern Länge und Breite und ist 19 Meter hoch. Über 100 Ventilatoren mit zwei Metern Durchmesser können Hurrikane der Kategorie 1 bis 3 simulieren, also Windgeschwindigkeiten bis zu 200 Kilometern pro Stunde. Wenn alle Ventilatoren hochfahren, wird so viel Elektrizität benötigt, wie eine Kleinstadt mit 9000 Einwohnern verbraucht. Glühende Asche, Hagelkörner und alle Arten von Fremdkörpern können der Windströmung über Kanäle beigemischt werden. Durch solche Tests erkennen die Ingenieure Schwachstellen an Gebäuden und entwickeln möglichst günstige und unkomplizierte Methoden, um die Häuser sicherer zu machen. Ob solche Maßnahmen auch in Kalifornien ausreichen werden, ist fraglich. Schon seit Jahrzehnten bereitet sich der Küstenstaat auf ein größeres Erdbeben vor, den Big Bang. Nun glauben einige Wissenschaftler, dass Kalifornien besser beraten wäre, sich vor dem großen Sturm, dem sogenannten Arkstorm, zu schützen. Der Arkstorm ist nach Ansicht der Forscher ein Supersturm von geradezu biblischen Ausmaßen, der alle 100 bis 200 Jahre über Kalifornien hinwegfegt und zu sintflutartigen Regenfällen führt. Der letzte Arkstorm ereignete sich im Winter 1861/62 - was bedeutet, dass der nächste unmittelbar bevorsteht. Experten rechnen mit Schäden durch Überschwemmungen, Erdrutsche und Winde, die die Zerstörungen eines Mega-Erdbebens um ein Vielfaches übersteigen könnten. Bislang glaubte man, dass Stürme in der Regel über den großen Wasserflächen der Weltmeere entstehen. Erst seit Kurzem halten es Wissenschaftler jedoch auch für möglich, dass die Sahara nicht ganz unbeteiligt an der Entstehung großer Stürme ist. Gewitterfronten über den Sandmeeren der Wüste könnten Windsysteme durcheinanderbringen und den ein oder anderen Ministurm auf den Weg über den Atlantik schicken, wo er Kraft sammelt und zu einem Sturmgiganten heranwächst. Dass die Sahara noch viele andere Geheimnisse birgt, davon sind die Wissenschaftler des internationalen Forschungsprojekts FENNEC überzeugt. "Terra X" begleitet die Forscher in ihrem Flugzeug, das in weniger als 100 Metern Höhe über die Sandflächen dahinjagt. Die Wissenschaftler sind bei ihren Flügen einem bislang kaum bekannten Phänomen auf der Spur: Riesige, bisher unentdeckte Hitzeblasen wabern offenbar über der Wüste. Nach Meinu
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Der Mars - Reiseführer zum Roten Planeten ASTRONOMIE, GB 2018
Der Mars - der Rote Planet. Abgesehen von der Erde kennen wir keinen Planeten so gut wie ihn. Das verdanken wir den vielen erfolgreichen Satelliten- und Rover-Missionen der letzten 50 Jahre. Aus dem Orbit haben sie faszinierende Landschaften aufgenommen: ausgedehnte, von unzähligen Kratern durchzogene Ebenen, tiefe Schluchten und sonderbare Felsformationen. Auf der Erde gibt es nichts Vergleichbares. Nun sind die ersten bemannten Marsmissionen in Planung. Viele Wissenschaftler glauben, dass der Mensch, der als Erster seinen Fuß auf den Mars setzen wird, bereits geboren ist. Dieser "Reiseführer zum Roten Planeten" zeigt uns, wo wir landen und leben würden und was wir während unseres Aufenthalts gesehen und erlebt haben sollten. Dabei geben weltweit führende Mars-Experten Tipps, wohin sie auf dem Mars reisen würden - und was man dort zum Überleben braucht.
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Geheimnisse des Universums ASTRONOMIE Die Wunder unseres Sonnensystems, USA 2010
Es ist eine atemberaubende Reise durch unser Sonnensystem: von eisigen Springquellen auf einem der Monde des Saturn bis hin zum gewaltigsten Sturm unseres Sonnensystems. Noch nie gab es so viele Mittel wie heute, das Weltall zu erkunden. Täglich werden neue, erstaunliche Entdeckungen gemacht - viele davon in unserer kosmischen Nachbarschaft.
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Geheimnisse des Universums WISSENSCHAFT Kolonien im All
Die Besiedelung des Weltalls ist längst kein bloßer Gedanke der Science-Fiction mehr, sondern nahe Realität. Wie weit sind wir mit dem Vorhaben, eine menschliche Kolonie auf dem Mars zu gründen? Experten zeigen uns die neuesten Entwicklungen der Mission: vom Anbau von Lebensmitteln und dem Recyceln von Wasser bis hin zum Einsatz von Treibhausgasen, die den Roten Planeten neu beleben sollen. Doch können wir das eigentlich - und sollen wir überhaupt?
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Leschs Kosmos WISSENSCHAFT Zurück zum Mond - aber warum?, D 2019
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
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Neuseeland - Rivalen der Urzeit TIERE Lebende Fossilien, D 2018
In der Abgeschiedenheit Neuseelands können sich Tiere behaupten, die anderswo schon längst ausgestorben sind. Etwa die bedrohte Brückenechse, die schon zu Zeiten der Dinosaurier lebte. Kräfte aus dem Erdinneren haben vor Urzeiten den Inselstaat Neuseeland im Pazifik isoliert und verändern sein Äußeres bis heute. Vulkanausbrüche und Erdbeben lassen ihn nicht zur Ruhe kommen. Tiefe Fjorde, gletscherbedeckte Berge und uralte Wälder bieten dort Kreaturen Lebensraum, die nirgendwo sonst zu finden sind. Einige haben sich seit der Urzeit kaum verändert, andere haben sich auf ungewöhnliche Weise ihrer Umgebung angepasst.
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Neuseeland - Rivalen der Urzeit TIERE Laufvögel auf der Überholspur, D 2018
In Neuseeland haben die laufenden Vögel an Zahl und Vielfalt fast alle anderen Tiere überholt. Kiwis, Moas & Co. hatten kaum Fressfeinde - bis der Mensch fremde Säugetierarten einschleppte. Kräfte aus dem Erdinneren haben vor Urzeiten den Inselstaat Neuseeland im Pazifik isoliert und verändern sein Äußeres bis heute. Vulkanausbrüche und Erdbeben lassen ihn nicht zur Ruhe kommen. Tiefe Fjorde, gletscherbedeckte Berge und uralte Wälder bieten dort Kreaturen Lebensraum, die nirgendwo sonst zu finden sind. Einige haben sich seit der Urzeit kaum verändert, andere haben sich auf ungewöhnliche Weise ihrer Umgebung angepasst.
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Neuseeland - Rivalen der Urzeit TIERE Evolution Extrem, D 2018
Brodelnde Vulkane, eisbedeckte Gipfel und tiefe Höhlen - in Neuseeland gibt es viele Lebensräume der Extreme. Doch Tiere und Pflanzen passen sich auch diesen Bedingungen an. Kräfte aus dem Erdinneren haben vor Urzeiten den Inselstaat Neuseeland im Pazifik isoliert und verändern sein Äußeres bis heute. Vulkanausbrüche und Erdbeben lassen ihn nicht zur Ruhe kommen. Tiefe Fjorde, gletscherbedeckte Berge und uralte Wälder bieten dort Kreaturen Lebensraum, die nirgendwo sonst zu finden sind. Einige haben sich seit der Urzeit kaum verändert, andere haben sich auf ungewöhnliche Weise ihrer Umgebung angepasst.
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Neuseeland - Rivalen der Urzeit TIERE Insel der Giganten, D 2018
In Neuseeland hat die Evolution zahlreiche gigantische Tierarten hervorgebracht. Manche, wie der Haastadler und der Riesen-Moa, sind ausgestorben, andere sind immer noch zu finden. Kräfte aus dem Erdinneren haben vor Urzeiten den Inselstaat Neuseeland im Pazifik isoliert und verändern sein Äußeres bis heute. Vulkanausbrüche und Erdbeben lassen ihn nicht zur Ruhe kommen. Tiefe Fjorde, gletscherbedeckte Berge und uralte Wälder bieten dort Kreaturen Lebensraum, die nirgendwo sonst zu finden sind. Einige haben sich seit der Urzeit kaum verändert, andere haben sich auf ungewöhnliche Weise ihrer Umgebung angepasst.
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Neuseeland - Rivalen der Urzeit TIERE Herrscher der Wasserwelt, D 2018
Neuseelands Wasserwelt hat eine bewegte Geschichte. Manche Urzeitwesen schwimmen immer noch durch den Ozean, andere sind nur noch als Fossilien zu bewundern. Kräfte aus dem Erdinneren haben vor Urzeiten den Inselstaat Neuseeland im Pazifik isoliert und verändern sein Äußeres bis heute. Vulkanausbrüche und Erdbeben lassen ihn nicht zur Ruhe kommen. Tiefe Fjorde, gletscherbedeckte Berge und uralte Wälder bieten dort Kreaturen Lebensraum, die nirgendwo sonst zu finden sind. Einige haben sich seit der Urzeit kaum verändert, andere haben sich auf ungewöhnliche Weise ihrer Umgebung angepasst.
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Der Mars - Reiseführer zum Roten Planeten ASTRONOMIE, GB 2018
Der Mars - der Rote Planet. Abgesehen von der Erde kennen wir keinen Planeten so gut wie ihn. Das verdanken wir den vielen erfolgreichen Satelliten- und Rover-Missionen der letzten 50 Jahre. Aus dem Orbit haben sie faszinierende Landschaften aufgenommen: ausgedehnte, von unzähligen Kratern durchzogene Ebenen, tiefe Schluchten und sonderbare Felsformationen. Auf der Erde gibt es nichts Vergleichbares. Nun sind die ersten bemannten Marsmissionen in Planung. Viele Wissenschaftler glauben, dass der Mensch, der als Erster seinen Fuß auf den Mars setzen wird, bereits geboren ist. Dieser "Reiseführer zum Roten Planeten" zeigt uns, wo wir landen und leben würden und was wir während unseres Aufenthalts gesehen und erlebt haben sollten. Dabei geben weltweit führende Mars-Experten Tipps, wohin sie auf dem Mars reisen würden - und was man dort zum Überleben braucht.
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Die Erde - Unruhiger Planet NATUR UND UMWELT Tsunamis, Vulkane und Wetterextreme
Sie entstand vor mehr als viereinhalb Milliarden Jahren aus Sternenstaub - unsere Erde. Die Dokumentation zeigt die Geschichte unseres Planeten von seiner Entstehung bis heute. Wissenschaftler erforschen an geologischen Hotspots, wie sich die Erde verändert und entwickelt. Solche Hotspots können unter Kontinenten, aber auch unter dem Meeresboden liegen. In dieser Dokumentation berichten führende Geologen über den aktuellen Stand ihrer Forschungen - von der frühesten Erdgeschichte bis zu aktuellen Bedrohungen. Ein Vergleich mit anderen Planeten unseres Sonnensystems zeigt, wie einzigartig unsere Erde ist - was die dramatischen Originalaufnahmen von Vulkanausbrüchen und Erdbeben belegen.
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