No. 300
Ausgabe #300 Cover

Fliegen wie die Stars

Lange Wartezeiten an Flughäfen, überfüllte Förderbänder an den Sicherheitschecks und enge Sitzreihen im Flugzeug – Fliegen ist längst keine luxuriöse Reiseform mehr und hat mehr was von Massenbeförderung. Das gilt zumindest für die heute üblichen Linienflüge. Wer es sich leisten kann, greift lieber auf einen Flug mit dem Privatjet zurück. Ein Luxus, den sich inzwischen nicht nur Stars leisten können und wollen.

Ein bisschen Luxus muss sein: Privatjets im Film

Manchmal fliegt es sich schneller als gedacht. Wenn der Businessman Edward Lewis seiner schönen Vivian in der Hotelsuite zuruft: „Zieh dir was Schönes an“ und ihr anschließend das Collier um den Hals legt, wissen Filmkenner, was gleich passiert: Beide fahren vom Luxushotel zum Flughafen und via Privatjet zur Oper nach San Francisco. Wer kennt nicht die weltberühmte Szene aus dem Oscar- prämierten Film Pretty Woman mit Julia Roberts und Richard Gere in den Hauptrollen?

Auch im echten Leben nutzen viele Stars das private Fliegen liebend gern. Einige Megastars wie Brad Pitt, John Travolta oder Tom Hanks besitzen nicht nur einen Pilotenschein, sondern auch ihre eigenen Flugzeuge. Manche von ihnen nennen sogar eine ganze Flotte ihr Eigen: John Travolta ist stolzer Besitzer von sieben Flugzeugen, darunter drei „Gulfstream“-Jets. Der Kostenpunkt der luxuriösen Jetvariante liegt bei 30 Millionen Dollar. Jim Carey besitzt ebenfalls einen solchen Gulfstream mit anspruchsvollem Interieur, Ledersesseln und exklusiver Bordküche. Dieser Privatjet kann bis zu 16 Personen transportieren und gilt als besonders schnell.

Für romantische und fantastische Filmmomente à la Hollywood wäre eine umständliche Abfertigung an der Sicherheitskontrolle eher unpassend. So wurden einige der bekanntesten Blockbuster der Filmgeschichte mit kleinen Privatjets gedreht. Der Glamour, der allein auf dem Rollfeld vor einem Privatflugzeug verströmt wird, ist ein gern verwendetes Motiv in Filmen:

The Bodyguard: Die dramatische Abschiedsszene der Sängerin Rachel Marron (gespielt von Whitney Houston †) findet vor ihrem Abflug mit ihrem Privatjet statt. Weil sie es nicht schafft, ihren Bodyguard (gespielt von Kevin Costner) einfach so zu verlassen, lässt sie auf dem Rollfeld stoppen und springt aus dem Jet, um ihm noch einmal in die Arme zu rennen.

American Hustle hat im Jahr 2014 etliche Oscar-Nominierungen erhalten. In dem amerikanischen FBI-Drama mit Christian Bale und Jennifer Lawrence mietet der Geheimdienst den Privatjet pro Stunde, um darin verdeckte Ermittlungen zu führen. Top Secret über den Wolken: Filmreif.

Casablanca: Hier ist es zwar kein Privatjet, an dem sich Humphrey Bogart von seiner Geliebten Ingmar Bergmann am Ende des Films verabschiedet, aber die Szene auf dem Rollfeld ging ein in die Filmgeschichte und ist bis heute Kult. Schau mir in die Augen, Kleines: Am Flughafen immer...

Auch im echten Leben nutzen viele Stars das private Fliegen liebend gern. Einige Megastars wie Brad Pitt, John Travolta oder Tom Hanks besitzen nicht nur einen Pilotenschein, sondern auch ihre eigenen Flugzeuge. Manche von ihnen nennen sogar eine ganze Flotte ihr Eigen: John Travolta ist stolzer Besitzer von sieben Flugzeugen, darunter drei „Gulfstream“-Jets. Der Kostenpunkt der luxuriösen Jetvariante liegt bei 30 Millionen Dollar. Jim Carey besitzt ebenfalls einen solchen Gulfstream mit anspruchsvollem Interieur, Ledersesseln und exklusiver Bordküche. Dieser Privatjet kann bis zu 16 Personen transportieren und gilt als besonders schnell.

Privatjets für Business oder private Trips

Von den Vorteilen des privaten Fliegens können nicht nur Hollywood-Stars profitieren. Auch in Österreich nutzen immer mehr nicht-prominente Fluggäste die Möglichkeit, einen Privatjet zu buchen. Die Vorteile von Jet-App übertreffen dabei das Buchen eines First Class- oder Business-Platzes im Linienflugzeug. Viele europäische Metropolen sind innerhalb kurzer Zeit ohne Umsteigen erreichbar. So sind einige Termine viel leichter miteinander zu vereinbaren. Welche Vorteile bietet das Fliegen mit dem Privatjet noch?

Zeit ist wertvoll. Für jeden vielbeschäftigten Geschäftsmann kann ein Privatjet wertvolle Zeit und auch echtes Geld sparen. Werden durch ein solches Booking mit der privaten Jetlinie schon zwei Stunden eingespart, ist dieses Zeitfenster dann noch für einen anderen Termin vor Ort frei. Dieses kann für einen Shopping-Besuch im Stadtzentrum oder für private Treffen mit einem Geschäftspartner oder einer geliebten Person genutzt werden.

Mit einem Privatjet werden besondere Flugrouten erkundet, die sonst so oder in der Kombination nicht geflogen werden. So wird auch ein Business-Flug zum authentischen Reiseerlebnis abseits der Vielfliegerpfade.

Mit einer privaten Maschine wird das Fliegen zwischen Business-Terminen zum leichten Reisevergnügen.

Mit dem Privatjet können auch kleinere Flughäfen angeflogen werden, das macht die schnellere Kombination von Businessterminen und privaten Reiseerkundungen viel leichter möglich. Der Flughafen Wien VIE bietet mit seinem VIP-Service unabhängig von der gewählten Buchungsklasse weitere Annehmlichkeiten für den Fluggast. Persönliche Betreuung, Business Service oder ein privater Salon sorgen für wohlverdiente Entspannung. Das VIP-Terminal liegt im Flughafen Wien, der als wichtigster Verkehrsknotenpunkt Österreichs gilt. Wer ohne lange Wartezeiten einchecken kann, hat oft nur die eigentlichen Flugzeiten als reelle Reisezeit einzuplanen.

Einige Beispiele für das Fliegen von Wien VIE aus verdeutlichen, wie schnell die Verbindungen sein können:

Wien – Salzburg (LOWA /SZG): innerhalb von 50 Minuten
Wien – Nizza (LFMN / NCE): ca. innerhalb 1, 5 Stunden
Wien – Moskau (UUWW / VKO): ca. innerhalb von 2 Stunden 40 Minuten

Hangaring und Transport zum Flughafen per Helikopter sind dabei genauso inbegriffen wie eine Rund-um- Versorgung mit Getränken und Verpflegung. Für hart arbeitende Geschäftsleute sind die Extra-Quentchen Service und eine viel größere Privatsphäre auf den Flügen genau die ausschlaggebenden Punkte. Für einen Top-Manager mit einem Stundenlohn von 300 Euro macht sich die Zeitersparnis schnell bezahlt, zumal auch manche Übernachtungskosten überflüssig werden. Erst recht bei einem kleinen Team ist das gemeinsame Fliegen im Privatjet angesichts enger Zeitpläne eine echte Ersparnis.


Privatjet für privat nicht mehr unerschwinglich

Die neuen Privatjet-Angebote finden großen Anklang: In den letzten sechs Jahren hat sich die Zahl privater Businessflüge innerhalb Europas laut aktuellen Erhebungen um ganze 78 Prozent gesteigert. Mit steigender Nachfrage sind auch die Preise stark nach unten gedrosselt worden. Viele Fluglinien bieten die Restplätze in Privatjets zu vergünstigten Preisen an. In Österreich sind es inzwischen mehr als 70 Flugunternehmen, die private Jetflüge in ihr Programm genommen haben. Der größte Vorteil der Privatjet-Flüge ist die Nutzung von kleinen zentraleren Flughäfen, das spart wertvolle Zeit und ermöglicht andere Planungen.

Man muss kein Film-Millionär sein, um diesen Luxus nutzen zu können. Privatjets sind auch für nicht prominente Fluggäste nicht mehr unerschwinglich. Im Jahr 2007 kostete eine Flugstunde mit einem Bombardier-Jet noch ganze 10.000 Euro, heute ist diese für ein Viertel des Preises erhältlich. Bei kleineren Fliegern kostet ein Flug schon ab 1.900 Euro, dazu kommt die Flughafentaxe von 300 Euro. So ist der Jet-Set kein unerreichbarer Traum mehr, sondern ein kalkulierbares Reisevergnügen. (AD)

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