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So 21.04.

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ARD Doku
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43:02
Leben im Kronendach NATUR UND UMWELT Die Sonnenanbeter (Folge: 1)
Hoch oben im Kronendach der tropischen Regenwälder erstreckt sich ein einzigartiger Lebensraum, auf den ersten Blick eine enthobene, opulente Welt. Doch hinter dem paradiesischen Bild tobt ein unerbittlicher Kampf ums Überleben.
ARTE Doku
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52:10
Nero: Plädoyer für eine Bestie GESCHICHTE (Folge: 1), D 2016
Die Dokumentation stellt dar, dass Nero das Opfer antiker Chronisten wurde, die der Oberschicht angehörten: Sie rächten sich an einem Kaiser, der die Eliten entmachtete. Der Film folgt Neros Lebensweg. Er war Sohn einer machthungrigen Mutter namens Agrippina, mit der er in einen immer größeren Konflikt gerät. Der Muttermord erscheint als letztes Mittel der dynastischen Politik. Dieses Verbrechen wird im Licht der damaligen Zeit analysiert, Neros persönliche Fähigkeiten und Defizite erörtert. Er erscheint als Herrscher, der bereits zu Lebzeiten nie den Erwartungen der Eliten von „gutem Kaisertum” entsprach, wenn auch aus anderen Gründen als zumeist bekannt: Seine künstlerischen Ambitionen verwirrten sie, seine Absage an grausame Gladiatorenkämpfe und kriegerische Expansion verachteten sie. Nero regierte eine Gesellschaft mit anderen Werten und Gesetzen, in der Grausamkeit zur Konvention und Mord an Familienangehörigen zum legitimen Mittel der Politik gehörte.
22.04.
Nero: Plädoyer für eine Bestie GESCHICHTE (Folge: 1), D 2016
ZDF Doku
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28:42
planet e. DOKUMENTATION Kesse Kuh, perfekte Milch - Ein Jahr mit der Weidekuh Samura, D 2019
Kühe sind unsere ältesten Nutztiere. Aber vieles aus dem Leben der Kühe ist unbekannt. Oft gelten sie als dumm und langweilig. Doch die elfjährige Milchkuh Samura beweist das Gegenteil.
ARTE Doku
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51:39
Das Vermächtnis der Zisterzienser DOKUMENTATION Italien, D 2018
Nach der Gründung des Ordens in Frankreich 1098 zogen schon bald die ersten Mönche nach in Italien. Die Regeln des Bernhard von Clairvaux nahmen sie mit, das Credo von „ora et labora“ lebten sie auch im Süden im strengen Rhythmus von Arbeit und Gebet. Anhand von fünf ausgewählten Klöstern erzählt die Dokumentation die Weiterentwicklung des zisterziensischen Erbes im „Belpaese“. Die Abtei Chiaravalle Milanese im Süden von Mailand beeindruckt nicht nur durch ihren weithin sichtbaren Turm, der wie ein Zeigefinger aus der Flussebene ragt, sondern auch durch ihre großartige Ausmalung. Es war der Einfluss Giottos, der die zisterziensische Nüchternheit und Strenge ignorierte und die Ausmalung der Kirche mit Fresken zur Marienlegende zuließ. Auch in den großen Klöstern des Latium lässt sich die Weiterentwicklung zisterziensischer Kunst und Kultur ausmachen. Lokale Handwerker und Baustoffe trugen dazu bei, aber auch die Nähe zum Papsttum und zu großen Städten. Viele Mönche kamen – und kommen – aus einem großbürgerlichen Umfeld, waren studierte Leute. So fand man in der Abtei Fossanova Keramikscherben, die von einem Essgeschirr herrühren, wie man es eher Adelshäusern als asketischen Mönchen zuschreiben würde. Die filmische Reise widmet sich nicht nur der Kunst- und Kulturgeschichte. Das Kamerateam begegnet auch Klosterbrüdern – und ihren Gästen – die von ihrem Weg zum Glauben erzählen und den Geist dieser Orte spüren lassen. Wie oft waren diese von Naturgewalten, politische Wirren, menschlichem Versagen bedroht. Aber immer gab es Neuanfänge. Schwestern und Brüder, denen es zu verdanken ist, dass die Klöster nicht als Museen erstarren, sondern spirituelle Orte bleiben.
28.04.
Das Vermächtnis der Zisterzienser DOKUMENTATION Italien, D 2018
ARTE Doku
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52:00
Der Kindermörder von Bethlehem? GESCHICHTE Herodes der Große, IL 2016
Er ist berühmt und berüchtigt: Im Neuen Testament wird von Herodes dem Großen berichtet, er habe die Ermordung aller männlichen Säuglinge in Bethlehem befohlen. Doch ist das wahr? Viele Zeitgenossen hätten Herodes einen solchen Befehl durchaus zugetraut, denn obsessiver Ehrgeiz und rücksichtsloser Machterhalt gepaart mit heftiger Leidenschaft und einer wahnhaften Eifersucht wurden dem König Judäas schon zu Lebzeiten nachgesagt. Kaiser Augustus soll gesagt haben, er sei lieber des Herodes Schwein als des Herodes Sohn. Sein Aufstieg zur Macht war das Ergebnis kluger politischer Schachzüge in einer unruhigen Zeit, denn geboren wurde er in eine vornehme idumäische Familie, die zum Judentum erst zwangskonvertiert wurde. Seinen Untertanen war er somit „nicht jüdisch genug“. Seine Position versuchte Herodes durch die Heirat mit Mariamne, einer Prinzessin aus dem alten jüdischen Herrschergeschlecht, zu legitimieren. Populär wurde er bei seinen jüdischen Untertanen dennoch nicht. Seine offen zur Schau gestellte Freundschaft mit Rom, der damals bestimmenden Macht in der Region, nahmen sie ihm übel. Um sich Anerkennung zu verschaffen, startete Herodes ein großes Bauprogramm rund um das Mittelmeer. Sein bedeutendstes Projekt war der Neubau des Zweiten Tempels in Jerusalem, das absolute Zentrum jüdischen Glaubens. Jerusalem verhalf er so zu neuem Glanz.   Seine lange Regierung wurde von ständigen Palastintrigen überschattet, die zu Morden und Hinrichtungen, selbst im allerengsten Familienkreis, führten. Und doch gelang es Herodes dem Großen im Gegensatz zu seinen Nachfolgern, den Frieden im Heiligen Land für viele Jahrzehnte zu bewahren.
ARD Doku
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44:33
Raubtiere vor der Haustür TIERE Harzluchse und Heidewölfe
Wie fühlt es sich für den Menschen an, wenn der Luchs hinterm Gartenzaun ein Reh tötet? Was macht ein Schäfer, wenn Wölfe seine Schafe reißen? Einerseits wollen alle die Natur erhalten, aber wie wild darf es vor der eigenen Haustür sein?
24.04.
Raubtiere vor der Haustür TIERE
ARD Doku
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88:00
Zeig mir Deine Welt DOKUMENTATION Die Weisheit der Hundertjährigen
In der dritten Staffel der berührenden und außergewühnlichen Doku-Reihe "Zeig mir Deine Welt" besucht Kai Pflaume Menschen, die auf 100 und mehr Lebensjahre zurückblicken. Was ist das Geheimnis eines langen und erfüllten Lebens?
ARTE Doku
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26:00
Im Lauf der Zeit GESCHICHTE Deepwater - Ein Ozean aus Öl, F 2018
Die Bohrinsel „Deepwater Horizon“ war von dem Mineralölunternehmen BP angemietet worden, um im Golf von Mexiko das schwarze Gold zu fördern. Am 20. April 2010 ging sie in Flammen auf und versank anschließend im Meer. Auf der Wasseroberfläche verbreitete sich der größte Ölteppich aller Zeiten … Die Ursache waren mangelnde Wartung und unzureichende Funktionstests. Am 19. September, nach monatelangen Arbeiten, wurde das Leck schließlich gefunden und abgedichtet. Doch der Schaden war da: Die bis dato größte Ölpest hatte verheerende Folgen für Natur und Wirtschaft in der Region.
01.05.
Im Lauf der Zeit GESCHICHTE Deepwater - Ein Ozean aus Öl, F 2018
ARTE Doku
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26:31
Zoom auf Indien LAND UND LEUTE Das unfertige Land, F 2014
Existiert eine indische Identität? Als die Briten ihre ersten Handelsniederlassungen auf dem Subkontinent gründen, erkennen sie schnell, dass die Konturen dieses Landes stark variieren – je nachdem, ob man Hindu, Paria, Muslim, Sikh, Christ, Buddhist, Jain oder Angehöriger eines indigenen Stammes ist. Nachdem sie die unendliche Vielfalt Indiens während ihrer 200-jährigen Kolonialherrschaft kartographiert und klassifiziert haben, müssen die Briten weichen: Mahatma Gandhis pazifistischer, aber kompromissloser Kampf begeistert die Massen und führt sie in die Freiheit. Nach ihrer Unabhängigkeit sollten sich die Inder nicht das politische System der Kolonisatoren zum Vorbild nehmen. Trotz ihrer Leidenschaft für das Kricketspiel wollen sie keine schlechte Kopie der Engländer werden. Doch was ist die Alternative zur Modernität der westlichen Welt? Eine schwierige Frage, die Jawaharlal Nehru zu beantworten versucht, der 1947 erster Ministerpräsident der jungen indischen Demokratie wird. Wie soll er die Einheit dieses Vielvölkerstaats mit seinen 400 Millionen Einwohnern bewahren? Zwei Faktoren verhindern seinen sehnlichen Wunsch nach einem modernen Indien: der erste ist der religiöse Fanatismus. Er fordert im ganzen Land – von Kaschmir über die Regionen der Sikhs und Tamilen bis hin zum Bundesstaat Nagaland – zahlreiche Todesopfer. Der zweite besteht in der wirtschaftlichen Unterentwicklung, wodurch sich die Kluft zwischen Arm und Reich weiter vertieft. Bis heute ist Indien auf der Suche nach seiner Identität. Raghu Rai, der als Vater der indischen Fotografie gilt, zeigt in seinen Arbeiten, was Indien in den letzten 50 Jahren ausgemacht hat – die Vielfalt seiner Natur, seiner Gemeinschaften und Traditionen. Die Fotografin Uzma Mohsin setzt sein Werk nun in Schwarz-Weiß und Blau fort. In Goa, einem zum Touristenzentrum avancierten multikulturellen Schmelztiegel, zeigt sie den Kampf Indiens mit der ungebändigten Globalisierung. Am Fuße des Himalayas wirft Dileep Prakash seinen Blick auf das koloniale Erbe der jungen indischen Nation. Seine Arbeit auf den Spuren der Briten führt klar vor Augen, dass dieses komplexe Land erst dann zu sich findet, wenn es sich sowohl seiner Vielfalt als auch seiner Vergangenheit stellt.
ARTE Doku
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25:31
Zoom auf Indien LAND UND LEUTE Persönliche Erinnerungen, F 2014
Lange bevor die introspektive Fotografie aufkommt, ist Indien ein Land, in dem die Gruppe gesellschaftlich dominiert und dem Einzelnen nur wenig Raum lässt. Bis heute bleiben die Unterschiede in Form von Kasten, Religionen und Volksgruppen allgegenwärtig. Nur eines ist inmitten dieser Vielfalt von universeller Bedeutung: die Zugehörigkeit zu einer Großfamilie, die aus bis zu 20 Personen bestehen kann. Die Familie ist der Grundpfeiler der Gesellschaft, sie bestimmt seit jeher den Lebensweg. Kurz nach der Unabhängigkeit 1947, die zwei Jahrhunderte britischer Kolonialherrschaft beendet, kommt es zu einer stärkeren Öffnung zum Ausland. Das rebellische und spirituelle Indien zieht Menschen aus der ganzen Welt an. Selbst die Beatles suchen hier nach dem inneren Frieden und bereiten so den Weg für Generationen von Hippies auf der Suche nach dem Nirwana. Umgekehrt übernehmen die Inder auch die Sitten und Gebräuche des Westens. Mit dem Aufstieg der Konsumgesellschaft entdecken sie nach und nach neue Lebensweisen – aber vor allem sich selbst. So löst sich die Gruppe schließlich langsam auf, an ihre Stelle tritt das Individuum. Dieser Wandel veranlasst viele indische Fotografen, die Veränderungen innerhalb ihrer Gesellschaft aus einer persönlichen Perspektive zu betrachten. Pablo Bartholomew, Pionier beim Ablichten des Privatlebens, hat gerade mit den Arbeiten seiner Jugend im anarchistischen Indien der 1970er und 1980er Jahre ein komplexes Werk geschaffen. Nun tritt Atul Loke in seine Fußstapfen. Er fotografiert immer und immer wieder das Haus seiner Kindheit und zeigt damit, wie das Leben in der Gemeinschaft sich dem Ende zuneigt. Sohrab Hura gräbt noch tiefer in der kollektiven Psyche Indiens. Sie veröffentlichte ein Fototagebuch, das die Schizophrenie ihrer Mutter thematisiert und somit in der breiten Öffentlichkeit für große Aufregung sorgte, da die Mutter in Indien unantastbar ist.
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25:24
Zoom auf Indien LAND UND LEUTE Aufbruch in die Moderne, F 2014
Mumbai, Kalkutta, Neu-Delhi – mit dem Bau von Städten will Indiens erster Ministerpräsident Jawaharlal Nehru den Übergang zur Moderne erreichen. Während ein Fünfjahresplan auf den nächsten folgt, entstehen riesige Baustellen. Die Getreide- und Milchproduktion wird verdoppelt, und das bäuerliche Indien wandelt sich allmählich – freilich ohne zu ahnen, dass 20 Jahre später, im Jahr 1984, in Bhopal eine Chemiefabrik explodieren und eine der größten Umweltkatastrophen der Geschichte auslösen würde. Am Beispiel der heiligen Flüsse, den bedeutenden Pilgerstätten des Hinduismus, ist zu erkennen, wie stark sich der Bezug der Inder zu ihrer Umwelt verändert. Die Umweltprobleme, mit denen das Land heute kämpft, verstärken die Angst vor den zerstörerischen Folgen des Wachstums. Das moderne Indien ist aus einem Kulturschock entstanden und scheinbar für immer zwischen seinen Wurzeln und seiner Zukunft hin- und hergerissen. Das westliche Modell mit seinem Streben nach wissenschaftlichem und materiellem Fortschritt wird nicht von allen Indern mitgetragen. Diese Zerrissenheit empfinden auch die Fotografen, wenn sie sehen, wie sich ihre Heimatstädte wandeln. Die Fotografen Sameer Tawde, Saibal Das und Ravi Agarwal stammen selbst aus Indiens Metropolen, die zum Inbegriff der Entwicklung des Landes geworden sind. Sie gehen mit ihrer Kamera auf Erkundungstour – von den historischen Stadtzentren bis in die abgelegenen Vororte. Sie fotografieren in der Weltstadt Mumbai, in Kalkutta mit seinem Erbe der britischen Kolonialzeit oder auch in der Stadt in der Stadt, in Neu-Delhi, das mittlerweile weit über das alte Delhi hinausgewachsen ist.
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26:30
Zoom auf Indien LAND UND LEUTE Soziale Ungleichheiten, F 2014
Wer an Indien denkt, hat zwei Welten vor Augen: das Indien der reichen Enklaven mit ihren Wolkenkratzern, deren Bauplätze den Armen abgekauft wurden, und das andere Indien, das von Armut geprägt ist. Das unterentwickelte Indien, in dem Not und Elend herrschen, wird einem massiven Modernisierungsprogramm unterworfen. Doch der landesweite Kampf gegen die Armut findet nicht überall Zustimmung und bleibt schwierig in diesem riesigen Staat, der von tiefgreifenden sozialen Ungleichheiten geprägt ist. Die Armut nährt Religionskonflikte und hat tiefgreifende Auswirkungen auf die indische Demokratie. Der Großteil der Menschen hier wünscht sich eine medizinische Grundversorgung und ein Minimum an Bildung. Sudharak Olwe und Sanjit Das, zwei indische Fotojournalisten, sowie ihre Kollegin Mansi Thapliyal rücken die enormen Ungleichheiten ihres Landes in den Fokus und zeigen, wie viel noch im Argen liegt. Der Grat zwischen Fotojournalismus und Aktivismus ist in Indien sehr schmal. Von den Tamasha-Tänzerinnen bei den Nomadenstämmen in der Region Maharashtra bis hin zu den Bauern in Orissa, die von der Stahlindustrie enteignet wurden, von Müllmännern in den Slums von Mumbai über Jutehändler am Brahmaputra bis hin zur Yoga-Hochburg Rishikesh am Fuße des Himalayas – ein Brückenschlag zwischen Stadt und Land, der die Ungleichheiten im heutigen Indien deutlich zutage treten lässt. Doch trotz dieser Widrigkeiten macht das Land Fortschritte. Die Zivilgesellschaft erobert alle Bereiche, Frauen erkämpfen sich Machtpositionen und bei den Wahlen drängt das Volk an die Urnen. Beharrlich haben Generationen von Fotografen versucht, die Gegensätze dieses unruhigen Landes mit seinen 1,3 Milliarden Einwohnern einzufangen.
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