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Ja, nein, jein: Politik auf Belgisch

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Ja, nein, jein: Politik auf Belgisch

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Dokumentation

„Am Ende gibt es sowieso einen Kompromiss – also können wir auch gleich mit einem beginnen“, erklärte einst der ehemalige belgische Ministerpräsident Jean-Luc Dehaene. Manche bezeichnen diese Strategie als intelligent, andere halten sie für einen verheerenden Fehler mit absurden und teuren Resultaten. Seriös und humorvoll enthüllt der Film die Geheimnisse der belgischen Kompromisskunst. Er konfrontiert Politiker mit ihrem eigenen Verhalten und ihren Strategien und blickt hinter die Verhandlungskulissen. Er zitiert die berühmtesten Kompromisse der belgischen Geschichte: von der Teilung der Universität Löwen im Jahr 1968, dem politischen Taschenspielertrick von 1990, als der König für regierungsunfähig erklärt wurde, um das Abtreibungsgesetz nicht gegen sein Gewissen unterzeichnen zu müssen, bis zur Einigung nach der 541 Tage andauernden Krise, in der Belgien ohne Regierung war. Natürlich geht es auch um die Gründung Belgiens, die an sich schon ein Kompromiss war, und um die Verhandlungen in der zweisprachigen Region Brüssel. Könnte die belgische Kompromissstrategie auch im Europaparlament von Nutzen sein? Ist sie gar ein Modell für ganz Europa? Könnte man sie lehren und etwa im israelisch-palästinensischen Konflikt anwenden? Die Dokumentation verfolgt die spannende Gratwanderung Belgiens zwischen politischen Extremen, unterschiedlichen Kulturen und Sprachen. Kommentiert werden die Ereignisse der letzten Jahrzehnte von Historikern, Soziologen, Politologen sowie von den Politikern, die selbst in sie verwickelt waren.
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Beethovens Klavierkonzert Nr. 5

Beethovens Klavierkonzert Nr. 5 - M. Franck, Orchestre Philharmonique de Radio France

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(Fast) die ganze Wahrheit

(Fast) die ganze Wahrheit - Serge Gainsbourg

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

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(Fast) die ganze Wahrheit KÜNSTLERPORTRÄT Serge Gainsbourg, F 2018
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Ja, nein, jein: Politik auf Belgisch DOKUMENTATION, B, D, F 2014
„Am Ende gibt es sowieso einen Kompromiss – also können wir auch gleich mit einem beginnen“, erklärte einst der ehemalige belgische Ministerpräsident Jean-Luc Dehaene. Manche bezeichnen diese Strategie als intelligent, andere halten sie für einen verheerenden Fehler mit absurden und teuren Resultaten. Seriös und humorvoll enthüllt der Film die Geheimnisse der belgischen Kompromisskunst. Er konfrontiert Politiker mit ihrem eigenen Verhalten und ihren Strategien und blickt hinter die Verhandlungskulissen. Er zitiert die berühmtesten Kompromisse der belgischen Geschichte: von der Teilung der Universität Löwen im Jahr 1968, dem politischen Taschenspielertrick von 1990, als der König für regierungsunfähig erklärt wurde, um das Abtreibungsgesetz nicht gegen sein Gewissen unterzeichnen zu müssen, bis zur Einigung nach der 541 Tage andauernden Krise, in der Belgien ohne Regierung war. Natürlich geht es auch um die Gründung Belgiens, die an sich schon ein Kompromiss war, und um die Verhandlungen in der zweisprachigen Region Brüssel. Könnte die belgische Kompromissstrategie auch im Europaparlament von Nutzen sein? Ist sie gar ein Modell für ganz Europa? Könnte man sie lehren und etwa im israelisch-palästinensischen Konflikt anwenden? Die Dokumentation verfolgt die spannende Gratwanderung Belgiens zwischen politischen Extremen, unterschiedlichen Kulturen und Sprachen. Kommentiert werden die Ereignisse der letzten Jahrzehnte von Historikern, Soziologen, Politologen sowie von den Politikern, die selbst in sie verwickelt waren.
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43:57
Beethovens Klavierkonzert Nr. 5 KLASSISCHE MUSIK M. Franck, Orchestre Philharmonique de Radio France, F 2017
Im Februar 2018 führte das Orchestre Philharmonique de Radio France unter der Leitung von Mikko Franck zusammen mit hochkarätigen Solisten sämtliche Klavierkonzerte von Ludwig van Beethoven auf. Den krönenden Abschluss bildete das auch unter dem Titel „Emperor Concerto“ bekannte Klavierkonzert Nr. 5 mit dem Pianisten Bertrand Chamayou, das ARTE nun ausstrahlt. Beethoven selbst lehnte den Namen „Emperor Concerto“ ab; er akzeptierte lediglich den Untertitel „Grand Concerto“. Der Grund ist verständlich: Beethoven schrieb das Werk praktisch im Kanonendonner, denn im Entstehungsjahr 1809 standen die napoleonischen Truppen vor den Toren Wiens. Der Komponist wählte eine für das Genre ungewöhnliche neue Form, in der sich Solist und Orchester ein virtuoses Wechselspiel liefern, das alle musikalischen Register von heroischen bis hin zu intimen, kammermusikalischen Momenten zieht. Nach der explosiven Einleitung schlägt das Klavier gleich im ersten Satz sehr leise Töne an, während das Orchester beinahe martialisch auftritt. Nach diesem Klavier-Pianissimo mit massivem orchestralem Gegenpart fügen sich beide Stränge zu einem ausgeglichenen epischen Fluss. Das Klavier gewinnt an Stärke. In seinem Donnern entspricht sich ein stimmungsreicher Dialog zwischen Orchester und Instrumentalstimmen. Verspielte Motive wechseln jäh mit Kampfszenen, die wiederum einer versöhnlichen Stimmung weichen. Bertrand Chamayou überzeugt hier als einer der großen Pianisten der Gegenwart. Auch optisch ist das Konzert eine Augenweide. Vor allem die Nahaufnahmen machen die enge Verbindung von Interpreten und Werk nachvollziehbar.
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