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3satTextVision PROGRAMMVORSCHAU
Das Informationsangebot wird nachts zur programmfreien Sendezeit ausgestrahlt. Aktuelle Nachrichten sowie Wetter- und Sport-News werden dabei ebenso integriert wie das Sender-Programm des nächsten Tages.
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Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
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Alpenpanorama KAMERAFAHRT
Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
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ZIB NACHRICHTEN
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
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NDR Talk Show classics TALKSHOW
Die Gesprächsrunde des NDR wird bereits seit 1979 ausgestrahlt. In dieser Zeit hat sich so manches ereignet. Die Sendung lässt die Highlights vergangener Folgen Revue passieren.
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Rund um die Uhr VERKEHR Junge Männer als Mädchen für alles
Er ist "Muskelkraftersatz" für Menschen, die nicht mehr Herr ihrer Glieder sind, er ermöglicht ein Leben zuhause statt im Heim. Christoph Massow aus Jena ist Persönlicher Assistent. Doch selbstverständlich ist diese Hilfe noch nicht und das trotz Rechtsanspruch. Seit Anfang 2008 besteht in Deutschland ein Rechtsanspruch auf ein "persönliches Budget", mit dem ein Mensch mit Behinderung selbst über einen bestimmten Betrag verfügen kann. In Modellprojekten entstanden die sogenannten "Persönlichen Assistenten", die rund um die Uhr für Menschen mit schwersten körperlichen Einschränkungen den Ersatz der eigenen Muskelkraft bieten. Doch auch, wenn der Rechtsanspruch besteht, ist es nicht einfach, einen Persönlichen Assistenten finanziert zu bekommen. Während in der einen Stadt die Sozialämter großzügig das Geld bewilligen, türmen sich bei der nächsten Gemeinde die Schwierigkeiten. Die Wege sind lang, oft geht es nicht ohne Gerichte. Jeder hat ein Recht auf ein Leben in den eigenen vier Wänden - dafür setzt sich Christoph ein. Er gründete in Jena den Verein "Pro-Assistenz" mit inzwischen elf Mitarbeitern. Viele sind Quereinsteiger. Empathie müssen sie mitbringen, kein Fachwissen, meint Christoph, das kann man sich aneignen. Doch einem Menschen nahe sein, sein "zweites Ich" werden - dafür muss man schon ein besonderer Mensch sein.
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Ein Haus der Hoffnung DOKUMENTATION Das Caritas Baby Hospital in Bethlehem
Das Caritas Baby Hospital in Bethlehem ist das einzige Kinderkrankenhaus im palästinensischen Westjordanland. Neben medizinischen Notfällen prägen logistische Probleme den Alltag in der Klinik. Für besondere Eingriffe müssen die Patienten in ein Krankenhaus ins israelische Jerusalem verlegt werden. Dann benötigt die Klinik eine Transfererlaubnis für die Straßensperren zwischen dem palästinensischen Autonomiegebiet und dem israelischen Staat. Obwohl Jerusalem mit seinen Kliniken nur zehn Autominuten von Bethlehem entfernt liegt, können Stunden verstreichen, bis die Bewilligung erteilt ist und der Patiententransport erfolgen kann. Wertvolle Zeit, die über Leben und Tod eines kranken Kindes entscheiden kann. Mehr als 36 000 Kinder werden jährlich im Caritas Baby Hospital in Bethlehem behandelt. Oft werden Neugeborene eingeliefert, die an Atemwegserkrankungen, Infektionen oder Erbkrankheiten leiden. "Wir sind eine funktionierende Kinderklinik in einem faktisch nicht funktionierenden Staat", sagt Chefärztin Hiyam Marzouqa-Awad.
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Der Bauernchef PORTRÄT Wie Ritter den Bauernverband dirigiert
Wie ein Wanderprediger eilt er durchs Land für seine Schäfchen: Der oberste Chef der Schweizer Bauern, Markus Ritter. Kathrin Winzenried hat ihn dabei begleitet. Die Abstimmung zur Ernährungssicherheit macht er kurzerhand zum Werbefeldzug für die einheimische Landwirtschaft. Sein Bio-Hof im St. Galler Rheintal ist ein Idyll. Und er wird nicht müde zu betonen, wie gerne er hier sei und wie viel Kraft er da tanken könne. Fakt ist: Der Bio-Landwirt Markus Ritter kennt zwar noch all seine Kühe beim Namen, sehen tut er sie aber kaum mehr. Die Mehrheit der Woche ist er auswärts, daheim übernimmt dann seine Frau Heidi: "Ich denke, wir müssen das beide mittragen." Der CVP-Nationalrat ist in erster Linie Präsident des Schweizerischen Bauernverbandes. "Jeden Morgen sitze ich auf der Bettkante und denke an die 53 000 Bauernfamilien im Land. Für die will ich da sein. Die verlassen sich auf uns." Ritters jüngster Coup: die Initiative zur Ernährungssicherheit. In Rekordzeit zustande gekommen, hatte sie im Rat einen schweren Stand. Schließlich gab es einen Gegenvorschlag, den sich die Bauern zu eigen machten, weil er mehr Erfolg versprach. "Das Wichtigste ist, flexibel zu sein", sagt Ritter. Der Bauernverband sei wie ein Motorboot, "schnell und wendig." Das bedeute immer wieder viel Basisarbeit. Dass diese Abstimmung nun zum Sololauf für die Bauern wurde, freut Ritter. Wenn Kritiker monieren, die Ernährungssicherheit in dieser Form in der Verfassung festzuschreiben sei überflüssig und ein staatspolitischer Unsinn, lässt das den Bauernpräsidenten kalt. Viel mehr will er die Abstimmung dazu nutzen, "die Leute im Herzen zu berühren." Kathrin Winzenried hat den unablässig kommunizierenden Bauernpräsidenten, der Politiker auch mal mit Kühen vergleicht, auf der Mission für seine Leute begleitet.
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Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
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Old Burma Road DOKUMENTATION Von Kumming nach Dali (Folge: 1)
Die Old Burma Road, die den Briten und Chinesen im Zweiten Weltkrieg als Versorgungsstraße diente, spielt auch heute wieder eine wichtige geopolitische Rolle. Die Reise entlang der legendären Old Burma Road, aufgeteilt in sechs Etappen, führt Südostasienkorrespondentin Barbara Lüthi und ihr Team durch drei faszinierende und hochaktuelle Länder: China, Burma und Indien. Sie beginnt in der südchinesischen Stadt Kunming. Die Partnerstadt von Zürich hat sich in den letzten Jahrzehnten von einer gemütlichen Kleinstadt zu einer großen Metropole gewandelt. Barbara Lüthi geht Traditionellem nach, besucht aber auch den gigantischen neuen Stadtteil Chenggong, der in wenigen Jahren aus dem Boden gestampft wurde. Die Old Burma Road führt durch die kulturell vielfältigste Provinz Chinas, Yunnan. "Hier zeigt sich China von seiner schönsten und unbekanntesten Seite", sagt Barbara Lüthi. Mit ihrem Team trifft sie interessante Menschen, die sich mutig für ihre Überzeugungen einsetzen. In der Stadt Dali schafft die große Distanz zu Peking einen einzigartigen Freiraum für Kreative, die sich den Regeln des Zentralkomitees nicht unterordnen wollen. Ein Künstler, der in seinem einzigartigen Museum lebt und zwischen New York und Dali pendelt, erzählt ihr beim Atelierbesuch vom Spagat zwischen den beiden Welten. Lüthi trifft weitere beeindruckende Aussteiger wie ein Journalistenpaar, das wegen seiner investigativen und mutigen Publikationen vor der Zensurbehörde Pekings geflohen ist und nun ein Gasthaus betreibt. Beim Treffen mit Brian Linden, der schon als "einer der zehn einflussreichsten Ausländer in China" bezeichnet wurde, erfährt sie, wieso dieser - trotz unzähliger Hürden - sich nicht davon abbringen lässt, seinen Traum in diesem Land zu verwirklichen, und mit sanfter Diplomatie zwischen Westen und Osten vermitteln will.
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Old Burma Road DOKUMENTATION Von Dali nach Ruili (Folge: 2)
Ihre Reise entlang der Old Burma Road führt Barbara Lüthi in dieser Folge durch eine der vielfältigsten Provinzen Chinas, durch Yunnan. Dort lebt das Volk der Naxi. Sie gehören zu den 56 ethnischen Minderheiten, die in China leben. Barbara Lüthi besucht eine Naxi-Familie, deren Kultur bedroht ist. Diese setzt auf Ökotourismus, um die Abwanderung zu verhindern. Außerdem trifft Barbara Lüthi eine Orchideenschützerin, die sich für mehr Biodiversität und Nachhaltigkeit engagiert und sich dabei von einem Tao-Meister beraten lässt. An der Old Burma Road besichtigt Barbara Lüthi auch ein unbekanntes Mahnmal, das an die Gräueltaten der japanischen Besetzer während des Zweiten Weltkriegs erinnert: ein Bordell, in dem Frauen zur Prostitution gezwungen wurden. Auf dem Weg nach Burma, dem heutigen Myanmar, erreicht sie mit ihrem Team den chinesischen Grenzort Ruili. Hier boomt das Geschäft mit Jade aus dem Nachbarland Burma. Jade ist in China seit Jahrhunderten begehrt und wird als Symbol von Glück und Reichtum gehandelt. Ein Juwelier zeigt seine wertvollsten Stücke, die Millionen Franken kosten, und Jadeschmuggler erzählen von ihrer riskanten Tätigkeit. In einem Flüchtlingslager der Kachin-Minderheit erfährt Barbara Lüthi zudem erschütternde Geschichten der Vertriebenen - und von deren Hoffnung, dass es ihren Kindern besser gehen soll.
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Old Burma Road DOKUMENTATION Von Hsipaw nach Mandalay (Folge: 3)
Nach China erreicht Barbara Lüthi Burma, heute offiziell Myanmar genannt. Das Land hat sich erst vor wenigen Jahren von einer Militärdiktatur in eine zivile Übergangsregierung gewandelt. Die Old Burma Road führt Barbara Lüthi nach Hsipaw, einer beschaulichen Kleinstadt im Osten. Hier folgt sie den Spuren des letzten Shan-Prinzen und dessen österreichischer Frau - eine dramatische Liebesgeschichte ohne Happy End. Der Prinz, der sich für mehr Rechte für sein Volk einsetzte, war der autoritären Militärregierung ein Dorn im Auge. Anfangs der 1960er-Jahre wurde er verschleppt und ist seitdem verschollen. Bis heute denken viele Shan mit Wehmut an ihn. Burma ist ein Zwerg zwischen den zwei Giganten China und Indien - aber beide Nationen sind begierig auf seine vielen Rohstoffe. Wie groß dieser Hunger nach Öl und Gas ist, zeigt sich Lüthi, als sie Menschen trifft, die ihr Land für den Bau einer Pipeline verkauft haben. Angesichts des kurzfristigen Gewinns vergessen diese aber, dass ihnen am Ende nichts bleibt, als wegzuziehen. Eine spannende Zugreise führt die Reporterin weiter nach Pyin Oo Lwin, der ehemaligen Sommerresidenz der britischen Kolonialherren. Ein Autor und Zeitzeuge zeigt ihr deren Erbe. Er ist überzeugt, dass Burma bis heute eine Kolonie sei, allerdings unter der Herrschaft der Chinesen. Die nächste Station der Reise ist Mandalay, die ehemalige Königstadt. Hier begleitet Lüthi eine junge Frau, deren Eltern sie im Zug kennengelernt hat. Zusammen feiert man den Universitätsabschluss der Tochter - für alle ein großer Tag. Mandalay ist aber auch die Stadt der Goldschläger, die in mühseliger Arbeit von Hand hauchdünne Goldfolien herstellen. Diese werden für die Verehrung Buddhas verwendet. Ein Werkstattbesuch gibt Einblick in einen der ältesten Berufe der Welt. Im berühmten Kloster Mahagandayon trifft Barbara Lüthi den Mönch Ashin Kelasa. Er hat unter anderem ein Buch über Buddhismus und Demokratie verfasst und unterweist Europäer in Meditation und buddhistischer Lebensweise. Burma wird eines Tages eine Demokratie sein, davon ist er überzeugt. Allerdings habe es noch einen langen Weg vor sich.
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Old Burma Road DOKUMENTATION Von Bagan nach Yangon (Folge: 4)
Der wohl magischste Ort der Reise entlang der legendären Old Burma Road ist das Pagodenfeld der alten Königsstadt Bagan in Myanmar, mitten in der Steppe. Ein Ballonflug bei Sonnenaufgang über die Hauptstadt des ersten burmesischen Reiches ist ein Höhepunkt. Dass ein chinesischer Tourist dabei seiner Verlobten einen Heiratsantrag macht, ist für alle eine Überraschung. Auch die nächste Station, der Inle-See, ist Pflichtprogramm für Burma-Reisende. Lüthi besucht hier die Familie eines Fischers, die noch immer so lebt wie ihre Vorfahren. Sie begleitet den Vater frühmorgens auf den See und wird von der Familie zum Essen eingeladen. Dabei erfährt sie, welche Folgen der Tourismusboom auf Mensch und Tier hat. Schließlich erreicht Barbara Lüthi mit dem Team die ehemalige Hauptstadt Yangon, die früher Rangun hieß. Sie lernt einen Dissidenten und dessen Frau kennen und erfährt, wieso er bis heute große Risiken eingeht, um sich für ein demokratisches Burma einzusetzen. Auch Mo Hom, eine erfolgreiche Designerin, die jahrelang in New York gearbeitet hat, engagiert sich für ihre Vision eines besseren Landes. Als dieses sich 2011 öffnete, kehrte sie in ihre Heimat zurück. Die erfolgreiche Geschäftsfrau, die auch Uniformen für Fluggesellschaften herstellt, bildet Frauen aus, die ohne sie kaum eine Chance auf einen Arbeitsplatz hätten. Eine für Barbara Lüthi unvergessliche Begegnung ist die mit dem Chefredakteur der "Democratic Voice of Burma", einer Radio - und Fernsehstation mitten in Yangon. Zusammen mit seinem Team sorgte der mutige Journalist jahrzehntelang dafür, dass die Welt von den Gräueltaten des früheren Militärregimes erfuhr. Im Gespräch mit Lüthi erklärt er die Situation im Land, kurz vor den Wahlen im November 2015. Auf ein besonderes Abenteuer lässt sich Barbara Lüthi ein, als sie Lone Chaw besucht. Der ehemalige Champion in Lethwei-Kickboxen erzählt ihr mehr über den Nationalsport Burmas und fordert sie gleich auf, selbst in den Ring zu steigen.
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Old Burma Road DOKUMENTATION Von Assam nach Darjeeling (Folge: 5)
Nach China und Myanmar, dem früheren Burma, bereist Barbara Lüthi die größte Demokratie der Welt: Indien. Assam in Nordindien ist eine Gegend, wo kaum je ein Tourist hinkommt. Nach einer Fahrt auf dem heiligen Fluss Brahmaputra besucht Lüthi die größte Flussinsel der Welt, Majuli Island. Aber die Insel ist von der fortschreitenden Erosion bedroht, und die Bewohner wissen, dass ihr Zuhause bis in 20 Jahren vielleicht nicht mehr existiert. Majuli Island ist für die Hindus in Assam auch ein bekannter Pilgerort. Die 20 Klöster, die sogenannten Satras, sind alle auch Hüter alter Tanztraditionen. Vorgeführt werden die Tänze von Knaben, die dem Kloster von den Eltern gespendet wurden. Auf ihrem Besuch erfährt Barbara Lüthi mehr über den Hintergrund dieser Tradition. Der Name der Boots-Klinik "Hoffnung" ist Programm: Doktor Juganta Kumar Deori und sein Team helfen Menschen, die am Brahmaputra leben und medizinisch völlig unterversorgt sind. Vier Mal im Monat fährt er in abgelegene Gegenden und wird von den Kranken bereits sehnlichst erwartet. Zurück auf dem Festland besucht die Reporterin in Jorhat eine Schule. Alle hier wissen, wie wichtig eine gute Ausbildung ist, um der Armut zu entkommen. Barbara Lüthi lernt Barnali kennen, ein elfjähriges, aufgewecktes Mädchen, das einen großen Traum hat: Sie will Frauen vor gewalttätigen Männern schützen. Wie sie das machen will, erzählt sie Barbara Lüthi bei sich zu Hause. Der Kaziranga-Nationalpark ist bekannt als Schutzgebiet zahlreicher Tierarten und steht auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Das vom Aussterben bedrohte Panzernashorn ist nur eine der dortigen Attraktionen. Tierschützer wie Bashkar Barua setzen sich für den Erhalt der Tiere ein und tun alles, um sie vor Wilderern zu schützen - allerdings nicht immer erfolgreich. Eine Zugfahrt mit einer alten Dampflokomotive, die noch die Engländer ins Land gebracht haben, bringt Lüthi und ihr Team in das wohl bekannteste Teeanbaugebiet der Welt, Darjeeling. Hier folgt die Reporterin den Spuren des weltberühmten Sherpa Tenzin Norgay, der zusammen mit Sir Edmund Hillary den Mount Everest bezwang. Ein Besuch bei seinem Sohn, der den Nachlass des berühmten Sherpas bewahrt, ist eine weitere eindrückliche Begegnung auf dieser Reise.
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Old Burma Road DOKUMENTATION Von Darjeeling nach Kolkata (Folge: 6)
Das wohl berühmteste Teeanbaugebiet der Welt ist Darjeeling im Norden Indiens. Hier trifft Barbara Lüthi Ranjee Banarjee, dessen Familie seit vier Generationen eine Teeplantage besitzt. Für den beliebten Tee werden Spitzenpreise bezahlt - davon haben die Pflückerinnen aber wenig. Darjeeling ist auch ein Anziehungspunkt für Immigranten aus Nepal, die auf der Suche nach Arbeit sind. Vor allem Frauen werden dort Opfer von Menschenhändlern. Barbara Lüthi trifft eine furchtlose Frau, die sich den kriminellen Banden entgegenstellt. Mit der legendären Indian Railways reist Lüthi nach Kolkata, dem früheren Kalkutta, Hauptstadt Westbengalens. Hier, wo arm und reich besonders hart aufeinandertreffen, leben über 14 Millionen Menschen. Barbara Lüthi begleitet Rikschafahrer Manguar Jadhar, der an keinem Tag weiß, ob er einen Kunden und damit einen Verdienst haben wird oder nicht. Es gibt aber auch Erfolgsgeschichten wie diejenige des IT-Unternehmers Abishek Rungta, der 600 Angestellte beschäftigt und mit seinen Applikationen weltweit Geschäfte macht. Er ist überzeugt, dass sein Land im wirtschaftlichen Wettrennen der beiden Giganten China und Indien gewinnt. Dies erklärt er der reisenden Reporterin bei ihrem Besuch in seinem Imperium. Mitten in Kolkata weht ein Hauch von Bollywood. In einem der zahlreichen Filmstudios wirft Lüthi einen Blick hinter die Kulissen der Erfolgssoap "Koja Gori". Die weibliche Hauptrolle, die ein selbstbestimmtes, modernes Leben führen will, wurde zum Vorbild für hunderttausende junge Frauen. Lüthi trifft die Drehbuchautorin, die jeweils an vier Serien gleichzeitig arbeitet. Gold hat in Indien schon immer eine wichtige Rolle gespielt, sowohl als Geldanlage als auch als Schmuck - und Prestigeobjekt. Ein Goldhändler zeigt der Reporterin wertvolle Hochzeitscolliers und erklärt, wieso Frauen in der Vergangenheit der Mitgift wegen drangsaliert wurden und dass sich das nur langsam ändert. Goldgeschmückt ist auch die Braut bei einer bengalischen Hochzeit. Rupsa und Anubhab haben sich ganz modern im Internet kennengelernt. Bei ihrer Vermählung aber müssen sie alten Traditionen folgen. Das Team begleitet das Hochzeitspaar beim Fest, das mehrere Tage dauert.
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Mustang DOKUMENTATION Das Tor zum Himmel im Himalaya
Im Schatten des Himalayas liegt Mustang, eines der entlegensten Täler der Welt. Dort lebt der italienische Kunstrestaurator Luigi. Er will die kulturellen Reichtümer bewahren. Wer die Hauptstadt Lo Manthang erreichen will, muss 11 000 Höhenmeter und über 200 Kilometer zu Fuß bezwingen. Der Lohn dafür ist nicht nur eine unberührte Landschaft, sondern vor allem ein unerwarteter Reichtum an Kultur. Wer das Tal durchquert, findet die ursprüngliche Reinheit des Buddhismus wieder.
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heute NACHRICHTEN
Das informative Magazin versorgt die Zuschauer mit aktuellen Meldungen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Gesellschaft und Sport.
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3sat-Wetter WETTERBERICHT
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
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Tagesschau NACHRICHTEN
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
3SAT Doku
Mensch Trump! PORTRÄT Provokateur, Populist, Präsident
3SAT Doku
"Die Rechte Wende" - Beobachtungen jenseits der Mitte GESELLSCHAFT UND POLITIK
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ZIB 2 NACHRICHTEN

Die Themen der heutigen ORF-Nachrichten "ZIB 2" Sendung finden Sie hier.

 

 

 

3SAT Film
Es war einer von uns TV-DRAMA, D 2000
Nach der Geburtstagsfeier ihrer Freundin Leonie wacht Johanna verstört in einem Park auf. Sie realisiert, dass sie vergewaltigt wurde. Jemand muss ihr eine Partydroge verabreicht haben. Johanna ist sich sicher, dass der Täter unter den Gästen zu finden sein muss - also in ihrem engsten Freundeskreis. Die Polizeiermittlungen bleiben ergebnislos. Johanna, die mittlerweile jegliches Vertrauen verloren hat, recherchiert wie besessen auf eigene Faust. Mehr und mehr spalten die Ereignisse die sonst unzertrennbare Clique, doch Johanna kann mit dem Geschehen nicht abschließen. Als Fotos auftauchen, die darauf hinweisen, dass niemand anders als ausgerechnet Björn, Leonies Verlobter, der Täter gewesen sein muss, wird Johannas Suche endgültig zu der Frage, was Freundschaft ausmacht, wer auf wessen Seite steht und wie weit man gehen muss, um sich wieder sicher fühlen zu können.
3SAT Doku
Nur für Erwachsene - Erfolgsmodell kinderfreie Zone REPORTAGE
Für viele sind lärmende Kinder eine Zumutung. Es liegt daher voll im Trend, dass immer öfter Kinder ausgeschlossen werden - in Hotels, in Wellness-Anlagen, in Restaurants. Reiseveranstalter offerieren "Adults only"-Angebote und schließen so Familien mit Kindern aus. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes stuft Hotel-Angebote mit einem Mindestalter von 16 Jahren als möglichen Verstoß gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz ein. Ruhe und kinderfreie Zonen sind auch Thema bei der Wohnungssuche. Immobilienmakler wissen, dass viele Vermieter sich gegen Familien mit Kindern entscheiden würden, auch wenn beide Eltern einen sicheren Verdienst nachweisen könnten. "Doppelverdiener ohne Kinder werden bevorzugt behandelt, schon weil da kein Kind mit dem Bobbycar die Sonntagsruhe stört." Laut Bundes-Immissionsschutzgesetz wird Kinderlärm anders eingestuft als der Lärm von Maschinen und Autos. Der Akustikprofessor Ercan Altinsoy an der TU Dresden sieht in den kinderfreien Zonen mehr als ein Marketingkonzept. Er spricht vom gesteigerten Ruhebedürfnis in der Gesellschaft. "Ruhe und Stille werden für jeden Einzelnen von uns immer wichtiger. Und natürlich sind Kinder laut. In unserer Wahrnehmung aber werden sie noch lauter, als sie eigentlich sind. Das birgt Konfliktpotenzial."
3SAT
10 vor 10 NACHRICHTEN
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
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ECO WIRTSCHAFT UND KONSUM
Aktuell und wirtschaftsbezogen zeigt die Sendung, was momentan in der Welt passiert. Während sich zwei der drei Beiträge auf neueste Nachrichten beziehen, findet auch regelmäßig ein Porträt seinen Platz.
3SAT Doku
Wunderwelt Schweiz LANDSCHAFTSBILD Die Jura-Region (Folge: 1)
Die Schweiz braucht sich hinter den exotischen Naturparadiesen dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder. Die Reihe porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz. Diese Folge führt in eine vergleichsweise unbekannte Ecke des Landes: die Jura-Region. Eine Entdeckungsreise in eine fast unberührte Natur im Wechsel der Jahreszeiten. Das Juragebirge ist der kleine Bruder der Alpen. Es verläuft im Nordosten der Schweiz entlang der französischen Grenze. Im Vergleich zu den touristischen Hotspots der Schweiz ist das facettenreiche Mittelgebirge noch relativ unbekannt. Dabei gibt es hier viel zu entdecken. Der Jura scheint fast wie in einem Dornröschenschlaf. Während der Rest der Schweiz vergleichsweise dicht besiedelt ist, gibt es in der Jura-Region noch viel Platz für unberührte Natur. Vom Frühling im bunt blühenden Ajoie, dem Obstgarten der Nordostschweiz, über den Sommer im idyllischen Vallée de Joux bis hin zum bitterkalten Winter im kältesten Ort der Schweiz - das Jahr im Jura steckt voller Überraschungen. Wir begegnen Füchsen und Fledermäusen, und statten einer der größten Ameisenkolonien Europas einen Besuch ab. Sogar der Luchs ist mittlerweile ins Jura zurückgekehrt. Wir tauchen ab in die Erdgeschichte und erfahren, warum das Juragebirge zum Namensgeber einer ganzen Erdepoche wurde. Die Juraregion ist rau und lieblich zugleich. Die schroffen Kalkfelsen des Mittelgebirges sind dicht bewaldet, und auf ihren Gipfeln finden sich bunt blühende Bergwiesen. Inmitten ragt der "Schweizer Grand Canyon" empor, der Creux du Van, ein einzigartiges Naturmonument, geschaffen durch Wasser, Eis und Zeit. Auf dem Hochplateau des Bezirks Franches-Montagnes begegnen wir den "Freibergern", einer Ur-Schweizer Pferderasse. Seit über 200 Jahren werden sie in der Schweiz gezüchtet. Besonders hier im Jura sieht man die Pferde häufig auf den grünen Koppeln stehen - ein Abbild von Wildnis, Freiheit und Abenteuer inmitten der Schweiz. In aufwendigen Hochglanzbildern und liebevollen Tiergeschichten zeigt der Film die ganze Schönheit der Jura-Region.
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Wunderwelt Schweiz LANDSCHAFTSBILD Winterliches Graubünden (Folge: 2)
Graubünden im Winter, das heißt für viele Pistenspaß und Aprés-Ski-Vergnügen. In der Natur herrscht jedoch wegen Kälte, Schnee und Eis ein ständiger Kampf um das Überleben. Ob Steinbock, Murmeltier oder Kreuzotter, sie alle haben sehr unterschiedliche Strategien, um in der Eiseskälte des Alpenwinters zu überleben. Der Film erzählt erstaunliche Geschichten aus der winterlichen Natur Graubündens und zeigt prächtige Landschaftsaufnahmen. Bei den Murmeltieren lautet die Strategie: Fett anfressen und die kalte Jahreszeit schlafend überstehen. Dieser Winterschlaf ist jedoch nicht mit dem erholsamen Schlaf in der Nacht zu vergleichen: Er ist vielmehr eine lebensbedrohliche Notsituation. Forscher haben herausgefunden: Wenn Murmeltiere nicht manchmal aus dem Winterschlaf erwachen, und "richtig" schlafen, dann sterben sie. Verblüffend auch die Überlebenstaktik der Steinböcke. Obwohl sie im Hochgebirge leben, scheinen sie keinen Schnee zu mögen, Sie gehen ihm aus dem Weg, wo immer sie können. In den kalten Winternächten sinkt zum Energiesparen ihre Körpertemperatur in den Beinen auf bis zu 15 Grad. Was für andere Tiere den Tod durch Erfrieren bedeuten würde, ist für den Steinbock eine Fähigkeit, die ihm das Überleben sichert. Doch auch der härteste Winter ist irgendwann einmal zu Ende, und die Natur atmet auf. Dies wird am deutlichsten beim Anblick von Gamsen, die voller Lebensfreude mit verrückten Sprüngen die Ankunft des Frühlings zu feiern scheinen. Die Murmeltiere haben für so etwas keine Zeit. Ihr Sommer ist oft so kurz, dass die Männchen die noch schlafenden Weibchen begatten. Für sie sind Frühling und Sommer nichts anderes als Vorbereitungszeit für den nächsten Überlebenskampf im Graubündner Winter. Mehrere Filmteams waren zu Lande, unter dem Eis und in der Luft unterwegs. Unter anderem wurde auch ein Cineflex-System eingesetzt, mit dem besonders ruhige Aufnahmen vom Helikopter ausgedreht werden können.
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Wunderwelt Schweiz LANDSCHAFTSBILD Das Tessin (Folge: 3)
Die Schweiz braucht sich hinter den exotischen Naturparadiesen dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder. Die Reihe porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz - in dieser Folge das Tessin. Von der rauen Bergwelt der Tessiner Hochalpen bis ins liebliche Muggiotal im südlichsten Eck des Tessins: Kaum ein anderer Kanton steckt so voller Kontraste. Es ist die sonnigste, aber gleichzeitig die regnerischste Region der Eidgenossenschaft. Schroffes Hochgebirge trifft auf mediterranes Klima, und während im Norden noch Schnee liegt, blühen im Süden bereits Kamelien und Magnolien. Durch seine geografische Lage vereinen sich hier die unterschiedlichsten Klimazonen auf engstem Raum. Berühmt ist das Tessin auch für seine Seen. Die bekanntesten sind der Lago Maggiore und der Luganer See. Entstanden aus den Gletschern der Eiszeit, sind sie heute das Sinnbild für italienisches Dolce-Vita-Flair vor alpiner Kulisse und beliebte Touristenziele. Doch unweit der Piazzas und Promenaden findet sich wilde Natur, sei es im Vogelparadies Bolle di Magadino oder im rauen Maggiatal. Noch vor gar nicht langer Zeit war das Tessin ein bitterarmer Kanton. Davon zeugen viele verlassene Dörfer - besonders in den unzugänglichen Seitentälern der rauen Bergwelt. In manchen, wie dem Val Bavona, gibt es nur in einem Dorf Strom. Doch das Tessin ist schon immer reich an landschaftlicher Schönheit gewesen. Auf den Bergwiesen der Alpe Piora und Dötra liegen wahre Blumenmeere. Doch nicht nur die Flora, auch die Fauna ist bunt und abwechslungsreich: vom Murmeltier bis zur Smaragdeidechse reicht die Palette. Auf dem Monte Generoso begegnet man mit etwas Glück sogar Wildpferden. Der Film zeigt in farbenprächtigen Bildern die ganze Vielfalt des Tessins. Aufregende Tieraufnahmen wie die berühmten Balztänze der Haubentaucher oder die Flugkünste der Rauchschwalben lassen den Zuschauer staunen und entführen ihn in eine der zauberhaftesten Regionen der Schweiz.
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Wunderwelt Schweiz LANDSCHAFTSBILD Wasser und Eis (Folge: 4)
Die Schweiz gilt als "Wasserschloss Europas". Obschon sie flächenmäßig nur knapp vier Promille am Kontinent ausmacht, befinden sich auf ihrem Boden sechs Prozent der Süßwasservorräte. Die Reihe porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz. Diese Folge nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise von den höchsten Gipfeln des Berner Oberlandes, die Aare und den Rhein entlang bis zum spektakulären Finale des Rheinfalls bei Schaffhausen. Die vier größten Flüsse Europas - Rhein, Rhone, Donau und Po - haben in den Alpen ihren Ursprung. Ohne das Wasser der Schweizer Gletscher würden weite Landstriche Europas auf dem Trockenen sitzen. Die Alpen versorgen die umliegenden Länder jedes Jahr mit der Wassermenge von fünf kompletten Bodenseen. Die Reise beginnt auf den mächtigen Gipfeln von Eiger, Mönch und Jungfrau, wo selbst im Sommer an vielen Tagen Frost herrscht. In der auf den ersten Blick lebensfeindlichen Wüste aus Felsen, Schnee und Eis haben die Tierfilmer einige Überlebenskünstler aufgespürt: Die unverwüstliche Alpendohle lebt hier und profitiert von den vielen Touristen und ihren Butterbroten. Das Schneehuhn verbringt sein Leben weitgehend unsichtbar, in jeder Jahreszeit perfekt getarnt. Die Landschaft wird hier vom Wasser geformt: Die gewaltigen Eispanzer der Gletscher verbiegen mit ihrem Gewicht das Gestein, fließendes Wasser schneidet Hunderte Meter tiefe Schluchten in den harten Fels. Der Film zeigt viele der beeindruckenden Landschaften, die so entstehen, wie etwa die zehn unterirdischen Trümmelbachfälle oder das liebliche Lauterbrunnental, das mit seinen 72 Wasserkaskaden J. R. R. Tolkien zur Beschreibung des Elbenreiches in seinem Mammutwerk "Der Herr der Ringe" inspirierte. Je weiter das Wasser abwärts fließt, umso bunter und reichhaltiger wird die Tier - und Pflanzenwelt. Diese muss sich oft genug gegen die Zivilisation behaupten, doch gelingt es scheuen Tieren wie dem Biber oder Neubürgern wie dem Kormoran, stille Refugien in der dicht besiedelten Schweiz zu finden. Doch auch ernste Themen verschweigt der Film nicht und zeigt diese in beeindruckenden Aufnahmen: Angesichts der furchterregenden Geschwindigkeit, mit der lebenswichtige Gletscher zurückweichen, spielt auch der Klimawandel eine Rolle. Das Kamerateam hat dafür im wahrsten Sinne des Worts eindrückliche Bilder gefunden: Es fand genau jene Orte wieder, an denen der Schweizer Maler Caspar Wolf im 18. Jahrhundert die grandiosen Gletscher und schneebedeckten Bergpanoramen in Ölgemälden verewigte. Der Vergleich der damaligen Pracht und der heutigen Situation wird Klimawandelskeptiker verstummen lassen. "Die Dreharbeiten", erzählt Regisseur Ulf Marquardt, "waren äußerst anstrengend, aber trotzdem immer ein Vergnügen. Nicht zuletzt wegen der enormen Hilfsbereitschaft der Schweizer, ohne die der Film nicht hätte gedreht werden können." Die Gärtnerinnen des Alpengartens Schynige Platte, das Team des Nationalparks Entlebuch, die Fachleute des Schutzprojektes "Hallo Biber!", die Vogelschutzwarte Sempachersee, die zuständigen Tourismusbüros und viele mehr trugen mit Rat und Tat zum Gelingen des Filmes bei. Auf diese Weise ist ein Film entstanden, der staunen und schmunzeln lässt, nachdenklich stimmt und dabei immer eine Augenweide ist.
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Banjo und Bluegrass UNTERHALTUNG Die Krüger Brothers und ihr Traum von Amerika
Vom Aargau bis an den Broadway in die "David-Letterman-Show": Die Krüger Brothers haben das mit ihrer Bluegrass-Musik geschafft. Doch hinter dem erfolgreichen Duo liegt ein steiniger Weg. Jahrelang tingelten Jens und Uwe Krüger als Straßenmusiker und singende Cowboys durch die Schweiz. Doch der Versuch, in der Schweizer Volksmusik-Szene Fuß zu fassen, scheitert kläglich. Es missfällt, dass die Brüder mit Banjo und Gitarre traditionelle Musik spielen. Bis Ende der 1990er-Jahre lassen sich die Krüger Brothers in so viele musikalische Schubladen stecken, bis sie schließlich in keine mehr hineinpassen. Frustriert und mit dem Gefühl, nicht verstanden zu werden, kehren die Brüder ihrer Heimat den Rücken, um sich in den USA ihren Traum von einem unabhängigen Musikerleben zu erfüllen. Seitdem gehören sie zu den ganz Großen in der amerikanischen Folkszene. Noch bekannter wurden die beiden Schweizer durch die Auftritte mit ihrem Freund, dem Hollywoodstar und Musiker Steve Martin. Trotz des Erfolgs haben die Krüger Brothers ihre Heimat niemals vergessen. 2015 kommt es für die Auswanderer zu einem Höhepunkt in ihrer Karriere: Die beliebte Unterhaltungssendung "Viva Volksmusik" holt die Band für einen Auftritt in die Schweiz. Mit der Vergangenheit versöhnt, folgen weitere Auftritte mit Volksmusik-Größen wie Carlo Brunner und Nicolas Senn.
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San Sebastián - Kulinarik, Kunst und Tamborrada TOURISMUS
San Sebastián ist eine lebensfrohe Stadt mit mondänen Hotels, luxuriösen Thalasso-Zentren - und sie ist die kulinarische Hauptstadt Europas. Nirgends gibt es mehr Sterne-Restaurants. Wenn in San Sebastián gefeiert wird, dann wird laut getrommelt - "Tamborradas" heißen die Trommelumzüge. Anlässlich der Eröffnung zur Kulturhauptstadt 2016 trommelten mehrere Tausend Menschen am Strand der malerischen Muschelbucht gemeinsam die Europahymne. Parallel dazu fand auf dem Friedhof der Stadt eine Gedenkfeier für ein in den 1990er-Jahren erschossenes ETA-Opfer statt. Donostía, so der baskische Name des Seebads San Sebastián, ist eine Stadt voller Widersprüche. "Achtung Tourist, merke dir eins: Du bist hier weder in Spanien noch in Frankreich, Du bist hier im Baskenland", das steht an einer Hauswand in der Altstadt. Zwar hat die ETA vor ein paar Jahren ihre Waffen offiziell niedergelegt, aber die Region leidet immer noch unter dem Konflikt. Jahrzehntelang machten San Sebastián und die umliegende Region immer wieder Schlagzeilen, mit Bombenanschlägen, gezielten Morden, vor allem auf Vertreter des spanischen Staates. In keiner Stadt wurden mehr Menschen von der ETA getötet als hier. Ein Teil der Bevölkerung will das alles vergessen, ein anderer die Erinnerung wach halten.
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