Bahnbrechend anders wohnen - Gleis 21

Bahnbrechend anders wohnen - Gleis 21

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Bahnbrechend anders wohnen - Gleis 21

Bahnbrechend anders wohnen - Gleis 21

Dokumentarfilm

Ausgangspunkt des Dokumentarfilms der österreichischen Regisseurin Andrea Eder ist eine Gruppe von Menschen, die miteinander Wohnraum schaffen und diesen gemeinsam gestalten will. Fünf Protagonisten der Baugruppe "Gleis 21" - benannt nach dem Grundstück, eines ehemaligen Teils des aufgelassenen Südbahnhofgeländes - wurden über den Zeitraum eines Jahres begleitet: mit all ihren Ängsten, Sorgen und Erfolgen, die das Vorhaben mit sich bringt. Das Thema Wohnen ist emotional, leidenschaftlich und zutiefst persönlich. Wie es funktionieren kann, die Bedürfnisse von unterschiedlichsten Charakteren auf den "gemeinsamen Nenner" zu bringen, zeigt der Dokumentarfilm über ein außergewöhnliches Unterfangen. Nahe des neuen Hauptbahnhofs, zwischen den Gleisen der ehemaligen Ostbahn und dem neu errichteten Helmut-Zilk-Park in Wien-Favoriten, nordöstlich des bereits bewohnten Sonnwendviertels, entsteht ein weiteres neues Viertel, bei dessen Planung von Anfang an andere Wege gegangen wurden. Mittendrin: das Gemeinschaftswohnprojekt "Gleis 21", die Errichtung eines Hauses durch eine Baugruppe. Es begann im Januar 2015. 22 Leute fanden sich mit dem Architekturbüro einszueins und Realitylab zusammen, entwickelten eine Vision und Leitideen für ihr Projekt: solidarisch wohnen, g'scheit genießen, medial gestalten. Sie begannen die Planung eines Hauses mit Gemeinschaftseinrichtungen am Dach, einer offenen Erdgeschoßzone mit verschiedenen Begegnungsräumen und drei Flüchtlingswohnungen. Das Ziel: sich den Traum eines leistbaren, selbstbestimmten Wohnens zu erfüllen, aber auch, einen sozialen und kulturellen Treffpunkt für das Stadtviertel zu schaffen und zur Entwicklung einer sozialen Urbanität beizutragen. Andrea Eder zeigt die Realisierung dieser ambitionierten Ziele, die gruppendynamischen Prozesse wie auch die finanziellen, rechtlichen und technischen Konflikte, die es zu bewältigen galt: von der Grundsteinlegung bis ein halbes Jahr nach Bezug. Im Lauf des Jahres sieht man das Entstehen eines Wohnhauses für 57 Bewohner von der Grundsteinlegung bis zum Bezug im Sommer 2019. Der Film thematisiert Diskussionen rund um gruppendynamische Prozesse, das Sich-Zusammenraufen zu gemeinsamen Entscheidungen, Mediation zur Konfliktlösung und Basisdemokratie in einem ungeheuren Ausmaß. Das Motto der Baugruppe: partizipativ entscheiden und agieren.
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Traumseen der Schweiz - Frühlingsgeschichten am Wasser

Land und Leute Ob der Silsersee im Engadin oder der Genfer See: Im Frühling zeigen sich die Seen der Schweiz von ihrer besten Seite. Die Menschen an ihren Ufern leben im Einklang mit der Natur. Die Seen sind Heimat und Kraftort für sie. Der Vierwaldstättersee etwa hilft dem Fotografen Armin Grässl bei einem Verlust. Für den Fischer Henri Champier ist der Genfer See sein Auskommen. Der Geologe Flavio Anselmetti forscht im Silsersee nach einer Naturkatastrophe. Vom Gipfel des Pilatus oberhalb von Luzern erinnert die Form des Vierwaldstättersees mit den gewaltigen Seebecken an das Schweizer Kreuz. Die Landschaft ist durchtränkt von Sagen und Legenden - und berühmt für den Mythos von Wilhelm Tell. Der südliche Teil des Vierwaldstättersees nennt sich "Urnersee". Seine fjordartigen Ufer sind die Lieblingsmotive des Fotografen Armin Grässl. Als sein kleiner Sohn starb, zog der Tiroler sieben Jahre lang mit seinem Boot auf den See. Die Reuss ist ein Zubringer des Urnersees. Als Geschenk bringt der Fluss Geröll aus dem Gotthardmassiv, ein gefundenes Fressen für die "Kompanie". Der gigantische Schwimmbagger ist ein Stahlungeheuer mit unstillbarem Hunger nach Sand und Kies. Eingebettet in eines der höchst gelegenen Täler Europas liegt der Silsersee. Es ist der Arbeitsplatz von Flavio Anselmetti. Den Geologen interessieren römische Altäre, die tief vergraben in einer alten Schlammschicht aus Seewasser am Ufer gefunden wurden. Vermutlich hat ein Tsunami die Altäre dort hin gespült. Anselmetti geht dem Mysterium auf den Grund. Schwester Monja von den Schönstätter Marienschwestern lebt in einem Kloster oberhalb des Walensees. Da ihr Bruder in jungen Jahren ertrank, dauerte es lange, bis sie das Wasser und die Wellen des Sees wieder genießen konnte. Montreux liegt am Genfer See und ist sowohl für die Schweiz als auch für Frankreich der größte See des Landes. Aber als Berufsfischer darf Henri-Daniel Champier die Landesgrenze nach Frankreich nicht überschreiten. Gemeinsam mit seiner Frau betreibt der 62-Jährige eine der letzten Fischereien. Von Montreux aus erreicht man das malerische Nyon mit dem Schiff in knapp 90 Minuten. Im Hafenbecken des kleinen Städtchens dümpeln die Jachten, und draußen auf dem offenen Genfer See trainiert die legendäre Segeljacht "Alinghi". Die Französin Coraline Jonet ist Teil der Crew und ist begeistert von den ideale Segelbedingungen des Genfer Sees. Es gibt nicht nur einen Wind, sondern je nach Wetterlage verschiedene.
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Traumseen der Schweiz - Sommergeschichten am Wasser

Land und Leute Auf dem Vierwaldstättersee verabschiedet sich Kapitän Kuno Stein von seinem Schiff. Am Walensee wagen sich Höhlentaucher in ein Labyrinth. Und das Strandbad "Bain de Pâquis" am Genfer See hat Geschichte. Genf, das ist die "kleinste Metropole der Welt", so meinen seine Bewohner liebevoll. Im altehrwürdigen Strandbad "Bain des Pâquis" am Ufer des Sees treffen sich alle: vom Bankier bis zu Vertretern des angrenzenden Rotlichtviertels. Philippe Constantin gehört schon fast zum Inventar des Strandbads und hat jahrelang für den Erhalt dieses historischen Kleinods gekämpft. Die Seepolizei der Stadt Genf ist an der "Rive Gauche", dem linken Seeufer der Stadt, stationiert. Während der heißen Sommermonate müssen die Beamten auf Badeunfälle vorbereitet sein, denn es sind mehr Menschen als sonst auf und im See unterwegs. Deswegen finden zweimal die Woche Tauchtrainings statt. Die Ufer des Walensees sind fast das ganze Jahr hindurch geprägt von einem milden Klima. Mit Unterstützung des ehemaligen Höhlentauchers Christian Steiner erkundet ein Taucherteam das Unterwasser-Tunnelsystem hinter den Seerenbachfällen. Ein gefährliches Unterfangen, denn es besteht immer die Gefahr sich zu verschwimmen oder aufgrund der starken Strömung keine Kraft mehr für den Rückweg zu haben. Nicht weit von den Seerenbachfällen liegt Quinten. Fast scheint es so, als verstecke sich das kleine Dorf mit seinen knapp 60 Einwohnern vor dem Rest der Schweiz. Mit dem Auto ist Quinten nicht zu erreichen. Nur zu Fuß. Oder über den See. Der ehemalige Tunnelbauer Hampi Cadonau hat sich mit seinem Weinanbau oberhalb von Quinten ein kleines Paradies geschaffen. Nun möchte die Eigentümerin seines Pachtlandes die Liegenschaft zum Verkauf ausschreiben. Luzern, die größte Stadt am Vierwaldstättersee, ist ein touristischer Hotspot. Dabei ist das Luzerner Seebecken Ausgangspunkt für Ausflüge mit der legendärsten historischen Dampfschiff-Flotte der Schweiz. Der Schaufelraddampfer "Stadt Luzern" ist das Flaggschiff. Bald geht der Dampfer für drei Jahre in die Werft und wird überholt. Auch sein Kapitän Kuno Stein geht von Bord und wird pensioniert. Die letzten gemeinsamen Fahrten stehen an.
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Sender Zeit Zeit Titel Start Titel
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Die jungen Diplomaten REPORTAGE Bundesräte und die große Schlussprüfung (Folge: 5)
Der Tag der Entscheidung naht: Bestehen die fünf jungen Diplomaten bei der Schlussprüfung vor der hochkarätig besetzen Prüfungskommission? Werden sie die zweijährige Ausbildung erfolgreich abschließen und von Bundesrat Ignazio Cassis das Diplom als Diplomatin oder Diplomat erhalten? Noch ist es nicht so weit. Noch immer haben sich die angehenden Diplomaten in ihren Auslandpraktika zu beweisen. Am UNO-Hauptsitz in New York hat Cristina dafür zu sorgen, dass Bundespräsident Alain Berset zu jeder Zeit am richtigen Ort ist und punktgenau zu seiner Rede vor der UNO-Hauptversammlung eintrifft. Samira hat in Kairo vor gewichtigen Vertretern großer Schweizer Firmen einen Vortrag zu verantwortungsvollem Wirtschaften zu halten und findet sich auf dem Weg dahin unvermittelt in einer Polizeikontrolle wieder. In der senegalesischen Hauptstadt Dakar ist Jean-Baptiste als Wahlbeobachter bei den Präsidentschaftswahlen an vorderster Front im Einsatz - geht in den Wahllokalen alles mit rechten Dingen zu und her? In Argentinien beschäftig die Wirtschaftskrise auch die Schweizer Diplomatie, was für Jonas bedeutet, diese Krise in einem Bericht für Bern zu erfassen. Aber dann kommt der Tag der Entscheidung: Alle Absolventen des "Concours diplomatique" müssen in Bern eine Schlussprüfung vor einer mit Spitzenleuten aus verschiedensten Disziplinen besetzen Kommission bestehen. "Die größte Herausforderung ist die intellektuelle Neugier, die Neugier, sich alle vier Jahre mit ganz neuen Themen, fremden Kulturen und anderen Sichtweisen auseinanderzusetzen und dabei nie auszudrücken, es besser zu wissen", so fasst Spitzendiplomat Jean-Jacques Pitteloud die Anforderungen an einen Diplomaten in Worte. Wer also wird Diplomatin oder Diplomat? Erhalten alle fünf in der Serie begleiteten, jungen Diplomaten von Bundesrat Cassis das begehrte Diplom? Oder muss sich jemand trotz der harten zweijährigen Ausbildung für das weiterführende Berufsleben gänzlich neu orientieren?
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Spaniens stolzer Süden AUSLANDSREPORTAGE
Riesige Ländereien, Stolz und alte Traditionen prägen Andalusien - aber auch Armut, hohe Einwanderungszahlen und Arbeitslosigkeit: Der Film stellt die südlichste Provinz Spaniens vor. Jerez de la Frontera ist Spaniens Treffpunkt für Liebhaber edler Rösser. Reitkunst in Perfektion gibt es in der dortigen Spanischen Hofreitschule zu bestaunen. In Tarifa trennen Europa nur 14 Kilometer von Afrika - eine begehrte Route für Flüchtlingsboote. Das bedeutet viel Arbeit für die spanische Küstenrettung, die über die Gefahren der Straße von Gibraltar berichtet.
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Alpenpanorama KAMERAFAHRT
Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
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ZIB NACHRICHTEN
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
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Alpenpanorama KAMERAFAHRT
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Die jungen Diplomaten REPORTAGE Bundesräte und die große Schlussprüfung (Folge: 5)
Der Tag der Entscheidung naht: Bestehen die fünf jungen Diplomaten bei der Schlussprüfung vor der hochkarätig besetzen Prüfungskommission? Werden sie die zweijährige Ausbildung erfolgreich abschließen und von Bundesrat Ignazio Cassis das Diplom als Diplomatin oder Diplomat erhalten? Noch ist es nicht so weit. Noch immer haben sich die angehenden Diplomaten in ihren Auslandpraktika zu beweisen. Am UNO-Hauptsitz in New York hat Cristina dafür zu sorgen, dass Bundespräsident Alain Berset zu jeder Zeit am richtigen Ort ist und punktgenau zu seiner Rede vor der UNO-Hauptversammlung eintrifft. Samira hat in Kairo vor gewichtigen Vertretern großer Schweizer Firmen einen Vortrag zu verantwortungsvollem Wirtschaften zu halten und findet sich auf dem Weg dahin unvermittelt in einer Polizeikontrolle wieder. In der senegalesischen Hauptstadt Dakar ist Jean-Baptiste als Wahlbeobachter bei den Präsidentschaftswahlen an vorderster Front im Einsatz - geht in den Wahllokalen alles mit rechten Dingen zu und her? In Argentinien beschäftig die Wirtschaftskrise auch die Schweizer Diplomatie, was für Jonas bedeutet, diese Krise in einem Bericht für Bern zu erfassen. Aber dann kommt der Tag der Entscheidung: Alle Absolventen des "Concours diplomatique" müssen in Bern eine Schlussprüfung vor einer mit Spitzenleuten aus verschiedensten Disziplinen besetzen Kommission bestehen. "Die größte Herausforderung ist die intellektuelle Neugier, die Neugier, sich alle vier Jahre mit ganz neuen Themen, fremden Kulturen und anderen Sichtweisen auseinanderzusetzen und dabei nie auszudrücken, es besser zu wissen", so fasst Spitzendiplomat Jean-Jacques Pitteloud die Anforderungen an einen Diplomaten in Worte. Wer also wird Diplomatin oder Diplomat? Erhalten alle fünf in der Serie begleiteten, jungen Diplomaten von Bundesrat Cassis das begehrte Diplom? Oder muss sich jemand trotz der harten zweijährigen Ausbildung für das weiterführende Berufsleben gänzlich neu orientieren?
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Alles anders auf dem Land REPORTAGE Eine Reise durch die Provinz
Städter träumen vom Landleben: Sie sehnen sich zurück aufs Dorf, weil dort alles besser, sauberer und natürlicher sei. Doch wie sieht die Realität aus? Was ist, wenn der Landarzt in Rente geht, der Bäcker aufhört und kein Bus mehr fährt? Vielerorts machen sich die Menschen Sorgen, aber es gibt andererseits auch viel Aufbruch und Gemeinschaftssinn. Denn: Die Menschen lassen sich einiges einfallen, ihre Dorfgemeinschaft am Leben zu erhalten. Die Freiwillige Feuerwehr Üdersdorf stemmt sich mit witzigen Ideen gegen ihre Nachwuchsprobleme. Die Feuerwehrchefs Mike und Thomas gehen auf persönliche "Haustür-Tour", um neue Mitglieder zu werben. Als Motivation verschenken sie einen roten Eimer - den braucht man möglicherweise, wenn keine freiwilligen Helfer mehr kommen. Die Westpfalz gilt als strukturschwache Gegend, hat kaum Industrie. Die Jungen ziehen oft in die Stadt - der Arbeit hinterher. Viele alte Häuser stehen leer, werden nicht mehr gebraucht. Gerade ältere Gebäude im Dorfkern finden keinen Abnehmer mehr, sind renovierungsbedürftig und verfallen. Auch die Erben haben kein Interesse mehr. Am Ende muss der Staat einspringen. Alle Kosten wie Winterdienst und Sicherung muss das Land aufbringen. Denn die Preise sind am Boden - ein Verkauf ist kaum möglich, oft bleibt nach jahrelangem Leerstand nur der Abriss. Mehr als die Hälfte der Deutschen lebt in Dörfern und Kleinstädten. Doch was tun gegen den Sog der Städte? Wer geht, wer bleibt, wie geht es weiter auf dem Land? Die "ZDF.reportage" unterwegs zu Menschen, die gern auf dem Land leben und nicht aufgeben, trotz aller Schwierigkeiten.
3SAT Doku
Bulgariens Bergwelten LANDSCHAFTSBILD Das Balkan-Gebirge
Stara Planina, Pirin, Rila und Rhodopen - Bulgariens Bergwelten sind nur wenigen Nicht-Bulgaren ein Begriff. Die abgeschiedene Gegend ist die Heimat von Karakatschan-Hunden und Braunbären. Der zweiteilige Film lädt zu einer Entdeckungsreise in eine unbekannte Region mitten in Europa ein, deren landschaftliche Vielfalt von atemberaubender Schönheit ist. Der erste Teil begleitet den Kletterer Todor Tsankov und den Biologen Wladimir Todorow. Das Balkangebirge zieht sich vom Nordwesten Bulgariens bis zur Schwarzmeerküste. Tiefe Täler schieben sich zwischen die Bergmassive des "alten Gebirges" Stara Planina, wie das Gebirge offiziell in Bulgarien heißt. Über 600 Kilometer erstreckt sich das Massiv, das auf seiner Nordseite ein ausgeprägtes Vorgebirge hat, nach Süden aber steil abfällt. Es wird von Pässen überquert und Tälern durchschnitten. Das Balkangebirge ist vielseitig und zeigt dem Besucher ein immer neues Gesicht. Bis zu 200 Meter sind die roten Sandsteinfelsen von Belogradtschik hoch. Vor Millionen Jahren durch tektonische Bewegungen entstanden, ziehen sich diese Steinformationen über eine Länge von rund 30 Kilometern. Die Felsen bestehen aus rotem Sandsteinkonglomerat, sie brechen leicht und sind daher eine Herausforderung für jeden Kletterer. Der 18-jährige Todor Tsankov gehört zu Bulgariens talentiertesten Kletterern. 500 Felsen und fast 1000 Kletterrouten gibt es in der Region. Todor hat davon schon 200 gemeistert. Auf den 70 Meter hohen Felsen "Finger" begleitet ihn zum ersten Mal sein Sicherungspartner Angel. Der Zentralbalkan ist der höchste und wildeste Teil des Balkangebirges. Größtenteils steht er als gleichnamiger Nationalpark unter Naturschutz. Flächenmäßig ist er einer der größten in Europa und eines der letzten Refugien des Braunbären. Wladimir Todorow ist Biologe und auf diese großen Raubtiere spezialisiert. Eine Bärin hat sich in der Falle eines Wilderers verfangen. Wladimir versucht, die junge Bärin zu retten.
3SAT Doku
Bulgariens Bergwelten LANDSCHAFTSBILD Rila, Pirin und Rhodopen
Rila, Pirin, Rhodopen und Strandscha sind vier Gebirgszüge im Süden Bulgariens. Sie wurden in ihrer jahrtausendealten Geschichte von Thrakern, Slawen, Byzantinern und Römern besiedelt. Das Rila-Gebirge ist das höchste Gebirge der Balkanhalbinsel. Schneebedeckte Gipfel, zackige Felsformationen und tiefe Schluchten sind typisch für die Gegend. Die Hänge rund um den Belmeken-Gipfel zählen zu den größten Weideflächen Bulgariens. Deshalb bringt Nikolai Wasilew seit zehn Jahren im Sommer seine Kühe dorthin. Sein Sohn Dimitar und er verbringen vier Monate mit den Tieren auf den Hochweiden im Rhythmus der Natur. Die riesigen Marmor- und Granitfelsen verleihen dem Pirin-Gebirge seinen alpinen Charakter. Dort züchtet Elena Zingarska einige der besten Wachhunde der Welt und rettet so die jahrtausendealte Rasse der Karakatschan vor dem Aussterben. Die Rhodopen sind das größte zusammenhängende Gebirge Bulgariens. Wie gewaltige grüne Wellen schieben sich die Hügel in die Landschaft, durchbrochen von tiefen Schluchten aus Sandstein. Die Rhodopen sind dünn besiedelt, wenige Dörfer in engen Tälern versteckt. Auch Kowatschewiza, das im 17. Jahrhundert erbaut wurde, hat sich kaum verändert. Ganz im Osten, entlang der türkischen Grenze, erstreckt sich das Strandscha-Gebirge, in dem unzählige Rhododendren- und Orchideenarten gedeihen. Die immergrünen Feuchtwälder sind die Heimat voreiszeitlicher Reliktpflanzen wie der wildwachsenden Rhododendren. Ein Blütenmeer in Rosa erwartet den Besucher.
3SAT Show
Zu Tisch in ... ESSEN UND TRINKEN Westfalen
Westfalen: Wo das Land herb ist und die Menschen nicht für ihre redselige Art bekannt sind, da ist das Essen deftig. Herzhafter Knochenschinken und Blutwurst kommen dort auf den Tisch. Der Pumpernickel, ein herzhaftes Roggenvollkornbrot, ist die bekannteste Spezialität aus Westfalen. Für die Herstellung werden traditionell drei Zutaten verwendet: Roggen, Wasser und viel Geduld. Über 24 Stunden backt das Brot. Dann erst karamellisiert die Getreidestärke und gibt dem Brot seine charakteristische dunkle Farbe - und den süßsauren Geschmack. Weil die aufwendige Zubereitung zwei Tage lang die Öfen belegt, wird der Pumpernickel fast nur noch industriell gefertigt. Auch Reiner Bücker, in dessen Backstube noch alles von Hand zubereitet wird, backt das schwarze Westfalenbrot nur einige Male im Jahr, an jeweils einem Wochenende. Die Familie Bücker bewirtschaftet in dritter Generation einen kleinen Bauernhof in der Benninghauser Heide. Die Heide liegt im Herzen Westfalens, zwischen Soest und Paderborn, im Nordwesten Deutschlands. Beim regelmäßigen "Heide-Café" treffen sich die Heidefrauen bei Kaffee und Kuchen und pflegen neben dem Zusammenhalt auch alte Rezepte wie den "Kastenpickert", ein Kartoffelteigkuchen. Reiners Bückers Ehefrau Birgit hat den Hof von ihren Eltern übernommen und umstrukturiert. Statt Vieh- und Getreidewirtschaft betreiben die Bückers heute neben der Backstube eine Pferdepension, bei der Birgits Vater trotz seiner 80 Jahre kräftig mithilft. Dem Altbauern scheint es unmöglich, sich zur Ruhe zu setzen. Seine Frau Else will ebenso wenig vom Altenteil wissen. Sie ist die Köchin auf dem Hof. Zwei Klassiker der westfälischen Küche bereitet sie während des Pumpernickel-Wochenendes zu: "Himmel und Erde", ein herzhaftes Apfel-Kartoffelmus, dazu "Möpkenbrot", eine Blutwurstspezialität. Und dann gibt es noch "Pfefferpotthast", einen Fleischtopf mit Lorbeer, Nelken und viel Pfeffer.
3SAT
Servicezeit Reportage WIRTSCHAFT UND KONSUM
Probleme im Konsumdschungel? Fragen zu Alltagsproblemen? Die Reihe sucht in ihren Reportagen hilfreiche Antworten zu vielen Themen aus dem Service-Bereich.
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Madrid, da will ich hin! STADTBILD
Ein weltberühmtes Wahrzeichen wie den Eifelturm oder den Big Ben gibt es in der spanischen Hauptstadt Madrid nicht. Doch muss sie sich nicht vor Metropolen wie Paris oder London verstecken. Moderator Michael Friemel erkundet den pulsierenden Ballungsraum Madrid, der sechs Millionen Einwohner zählt. Er geht auf Spurensuche nach einem Element, das im eher trockenen Landesinneren rar scheint: Wasser. Doch Madrid ist grüner, als es Touristen erwarten. Parks und Brunnen sorgen für ein erfrischendes Stadtbild. Und das Wasserlebewesen schlechthin, der Fisch, ist in Madrid nicht von der Speisekarte wegzudenken. So sagen die Madrilenen mit einem Augenzwinkern, ihre Stadt sei der wichtigste Fischerhafen Spaniens. Tatsächlich ist Madrid der zweitgrößte Fischumschlagsplatz der Welt. Madrid liegt natürlich nicht am Meer, trotzdem verdankt die Stadt als Sitz des Königshauses ihren Reichtum auch den großen Seefahrern. Schließlich war Spanien in der Kolonialzeit eine Weltmacht. Von all dem ist in Madrid auch heute noch viel zu spüren: In der stolzen, weltoffenen Metropole tobt das pralle Leben. Vielleicht ist dieses Lebensgefühl das eigentliche Wahrzeichen von Madrid.
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"Min Weag" - Soweit das Auge reicht und uns die Füße tragen FREIZEIT UND HOBBY
Immer mehr Menschen gehen Wandern: Eine Zäsur in ihrem Leben, ein tragisches Ereignis, das Gefühl, einer schnelllebigen Zeit etwas entgegensetzen zu müssen, treibt sie an. Durch Vorarlberg führt ein 400 Kilometer langer, abwechslungsreicher Weitwanderweg. "Min Weag", übersetzt "Mein Weg", ist in 31 Etappen gegliedert. Gestartet wird am Bodensee im Norden, dann geht es bis ins Silvrettagebiet im Süden und wieder retour. Der Film begleitet erfahrene Weitwanderer auf mehreren landschaftlich und kulturell interessanten Teilstrecken. Unterwegs erzählen die Weitwanderer von ihren Erlebnissen, Erfahrungen und Erkenntnissen. So erfährt man, was Weitwandern ausmacht, warum man trotz unzähliger Blasen an den Füßen und Dauerregen weitermacht und warum es selten bei einer einzigen Weitwanderung bleibt.
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Extrem! NATUR UND UMWELT Von höchsten Höhen bis unters Meer
In naher Zukunft werden sich durch die Klimaerwärmung einige Siedlungsgebiete als unbewohnbar erweisen, andere werden neu erschlossen werden müssen. Wo liegen die Grenzen des Möglichen? Wie ist das Leben auf Meereshöhe, verglichen mit dem in den Gebirgsgipfeln? Wie ist das Leben in den flachen Lagunen und Palmenstränden der Südseeinseln, verglichen mit dem auf 4000 Metern im Hochland von Äthiopien? Von den seit Urzeiten besiedelten Ufern des Toten Meeres, die 408 Meter unter dem Meeresspiegel liegen, geht es weiter auf 5400 Meter Höhe in das Goldgräberstädtchen La Rinconada in den peruanischen Anden - den höchsten bewohnten Ort der Welt.
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Extrem! NATUR UND UMWELT Licht und Schatten
In Longyearbyen, der Hauptstadt der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen, ist von Oktober bis Februar dauerhaft Nacht. Das andere Extrem ist die Gegend um Yuma im US-Bundesstaat Arizona. Dort ist es an 340 Tagen im Jahr absolut wolkenlos - was alljährlich Sonnenhungrige anzieht. Quartzsite, eine Stadt im Westen von Arizona, hat im glühend heißen Sommer 2500 Einwohner, im Winter eine Million. Die 200 Bewohner der zwischen Felswänden eingekeilten Gemeinde Viganella in Norditalien waren jahrhundertelang im Winter zu einem Schattendasein verdammt. Denn ab November verschwindet die Sonne für 83 Tage hinter den Berggipfeln. Die Idee eines ehemaligen Bürgermeisters sorgte für Abhilfe: Er ließ einen riesigen Spiegel aufstellen, der das Sonnenlicht über den Bergen einfängt und hinunter auf den Dorfplatz spiegelt. Das hat Viganella weltweit bekannt gemacht. St. Shotts in Neufundland ist bekannt als der nebeligste Ort der Welt.
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Extrem! NATUR UND UMWELT Zwischen Dürre und Sintflut
Regenfälle mit 60 Litern Niederschlag in der Stunde in Österreich, tödliche Trockenheit dagegen am Horn von Afrika - das sind Ereignisse, die mögliche Klimaszenarien vor Augen führen. Auch gemäßigte Regionen sollen im 21. Jahrhundert möglicherweise "extrem" werden. Weite Teile der Welt werden austrocknen, während andere im Regen versinken. Wie geht der Mensch mit solchen Verhältnissen um? Antworten darauf findet man in jenen Gebieten, wo schon jetzt außergewöhnliche Verhältnisse herrschen, und wo die Menschen am Limit leben.
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Extrem! NATUR UND UMWELT Heißkalt - Die extremsten Orte der Welt
Das kälteste aller bewohnten Gebiete der Erde ist das Hochland von Oimjakon in Nordostsibirien. Werden die Bewohner dieser Dörfer zu den wenigen Gewinnern der Klimaerwärmung zählen? Sicher ist: Es wird heiß auf der Erde. Die Temperatur hat sich in den letzten 100 Jahren um 0,8 Grad Celsius erhöht und ist weiter im Ansteigen begriffen. Wie gehen Menschen, die schon jetzt an Orten leben, wo Luft und Erde glühen, damit um? Wie Tiere und Pflanzen?
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Yellowstone LANDSCHAFTSBILD Feuer und Eis (Folge: 1)
Der Yellowstone-Nationalpark ist geprägt vom Gegensatz zwischen Feuer und Eis: Vulkanische Aktivität im Untergrund sorgt auch im Winter für offene Wasserstellen, während die Landschaft ringsum bei 40 Grad Celsius unter Null in Frost und Kälte erstarrt. Diese Wasserstellen sind im Hochwinter die Bühne für so manches Drama: Hier bekommt es der noch unerfahrene Nachwuchs des Wolfsrudels zum ersten Mal mit einem ausgewachsenen Elchbullen zu tun. Was anfangs nach einer klaren Sache für den mächtigen Geweihträger aussieht, entwickelt sich im Laufe des Winters zu einem Kampf auf Leben und Tod. Im Gebiet des Yellowstone-Nationalparks herrschen einzigartige Umweltbedingungen: Durchschnittlich fallen im Bergmassiv der Rocky Mountains während der kalten Jahreszeit etwa drei Meter Schnee. Durch tiefe Gebirgseinschnitte gelangen jedoch feuchte Luftmassen vom Pazifischen Ozean im Westen bis nach Yellowstone, wo sie rasch abkühlen - und den Winter über für bis zu 15 Meter Schnee sorgen. Die mächtigen Bisons kommen mit der Kälte im Normalfall gut zurecht. Ihr dichtes, dickes Fell schützt sie weitgehend vor dem Frost. Yellowstone beherbergt die letzten wilden Bison-Herden, die hier seit Jahrtausenden überlebt haben. Aber auch die Bisons haben ihre Grenzen. Wenn es zu kalt wird, suchen sie einen ganz bestimmten Fluss auf, der von warmem Wasser aus der Tiefe gespeist und damit eisfrei gehalten wird. Der Fluss leitet die Bison-Herde in ein Gebiet voller Geysire, deren heißes Wasser den Boden ringsum schneefrei hält und das verdorrte Gras zugänglich. Doch die Tiere dürfen nicht zu viel davon fressen, denn das dürre Gras enthält hohe Konzentrationen von Kieselerde und Arsen. Diese Nahrung ist nicht nur sehr karg, sondern sogar gesundheitsgefährdend. Den meisten Bewohnern des Nationalparks machen Schnee und Eis zu schaffen - so auch dem Fuchs. Dennoch hat er einen Weg gefunden, den Winter zu überstehen: Er jagt Schneemäuse, die sich am Boden in Gängen und Höhlen unter dem Schnee verbergen. Bei seinem Lauschangriff achtet der Fuchs auf das leiseste Geräusch, das den Standort einer Schneemaus verrät. Hat er ein potenzielles Opfer ausgemacht, vollführt der Fuchs eine sehenswerte Aktion: Er springt hoch in die Luft und taucht mit der Schnauze voran tief in den Schnee, wo er mit etwas Glück die begehrte Beute erwischt. Die winterlichen Bedingungen sind auch für die Otter ein Problem. Die meisten Flüsse und Bäche sind jetzt von einer zentimeterdicken Eisschicht bedeckt, und darüber türmen sich die Schneemassen. Die Otter ziehen die Ufer entlang, um einen offenen Zugang zum Wasser zu finden, wo sie ihre wichtigste Nahrung jagen können, Fische. Als einer der Otter endlich einen erwischt, hat er dabei einen höchst interessierten Beobachter: Ein Kojote trachtet danach, dem Otter den Fisch abzujagen. Dieser denkt jedoch nicht daran, seine Beute aufzugeben, sondern taucht blitzschnell ab und versteckt sich unter der verschneiten Eisdecke im Fluss. Am Ende muss der Kojote unverrichteter Dinge abziehen. Wenn es kalt genug ist, zeigt sich in Yellowstone ein faszinierendes Naturschauspiel: Aus heiterem Himmel gefriert die Feuchtigkeit der Luft zu winzigen Eiskristallen, die in der Sonne glitzern, ein Phänomen, das als "Diamond Dust", "Diamantenstaub", bekannt ist.
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Yellowstone LANDSCHAFTSBILD Leben auf dem Vulkan (Folge: 2)
Ein halbes Jahr lang halten Eis und Schnee Yellowstone in frostigem Griff. Doch schließlich erwacht das Leben im Nationalpark langsam wieder. Nach dem langen Winterschlaf führt eine Grizzlybärin ihre neugeborenen Jungen zum ersten Mal durch ihr Revier. Doch sie könnte zu früh erwacht sein, denn das Land liegt dieses Jahr noch unter einer dicken Schneedecke verborgen - und so gibt es kaum Futter. Einmal mehr zeigt sich, wie anpassungsfähig Grizzlys sind. Mit Tatzen, die mit einem Hieb einen Hirsch töten können, tastet die Bärenmutter unter den Eisschollen nach Fischen, die sich zum Überwintern ein allzu seichtes Gewässer ausgesucht haben - und daher erfroren sind. Die Bärin stärkt sich mit gefrorenem Fisch, um bei Kräften zu bleiben und ihre Kleinen säugen zu können. Sobald die Tage wärmer werden, kehren auch Rudel von mächtigen Wapitihirschen und Herden pfeilschneller Gabelböcke auf das Hochplateau zurück. Die Hirsche hatten in den Wäldern am Rand des Nationalparks Schutz vor der Kälte gesucht, die Gabelböcke haben hingegen eine Wanderung von beinahe 200 Kilometern hinter sich. Die Winterquartiere der schnellsten Sprinter Amerikas liegen fernab der unwirtlichen Hochtäler. Gabelböcke sind faszinierende Tiere, die auf der Flucht Geschwindigkeiten von etwa 80 Kilometern pro Stunde erreichen können. Jetzt ist die Zeit für den Nachwuchs: Ob Bisons, Wapitis oder Gabelböcke - sie alle bekommen nun ihre Jungen. Auf diesen Moment haben die Wölfe und Kojoten nur gewartet, denn auch sie müssen ihre neugeborenen Kleinen durchbringen, bis diese sich selbst versorgen können. Dabei stoßen die Tiere auf unerwartete Probleme: Die spezielle Lage und Geologie von Yellowstone bringt es mit sich, dass hier sogar im Juni gelegentlich noch heftige Schneestürme über die Landschaft hereinbrechen. Sie ahnen nichts davon, aber all die Bewohner des Nationalparks verbringen ihr Leben auf einem schlafenden Supervulkan. Tief im Untergrund von Yellowstone verbirgt sich ein gewaltiges Magma-Reservoir. Im Lauf der Erdgeschichte kam es hier bereits mehrfach zu unvorstellbaren Ausbrüchen - seit einigen Jahren registrieren Forscher immer wieder einen zunehmenden Druck im Erdinneren, durch den manche Bereiche des Nationalparks langsam angehoben werden. Die spektakulären Landschaften von Yellowstone wurden auch von den Eiszeiten geprägt: Als die Gletscher wuchsen und vordrangen, planierten sie weite Gebiete und schliffen dabei den Untergrund ab. Als sich die Eismassen wieder zurückzogen, bildete der mineralreiche Gesteinsstaub einen besonders fruchtbaren Boden für schier endlose Grasebenen. Zu Beginn des Sommers beginnt das Land hier unter der sengenden Sonne zu verdorren. Mit Fortschreiten der heißen Jahreszeit trocknet die Landschaft immer mehr aus - und schon ein Blitzschlag genügt, um verheerende Waldbrände auszulösen. Diese alles vernichtenden Feuerstürme sind eine große Bedrohung für das Leben in Yellowstone. So zerstörte 1988 ein katastrophaler Waldbrand etwa ein Drittel des Baumbestandes im Nationalpark. Doch auch diese Brände sind Teil eines ewigen Kreislaufs - denn die Asche düngt den Boden, auf dem dann rasch wieder neues, üppigeres Leben gedeiht.
3SAT Doku
Yellowstone LANDSCHAFTSBILD Zeit des Wandels (Folge: 3)
Im Sommer, wenn die Wiesen ein Meer aus Blumen und Blüten bilden, bietet der Yellowstone-Nationalpark einen eindrucksvollen Anblick. Doch diese Pracht währt nur kurz. Schon nach wenigen Wochen erlebt der Park erneut eine Zeit des Wandels. Der Herbst hält Einzug, und ein besonderes Schauspiel beginnt: Bei der Brunft der mächtigen Wapiti-Hirschbullen kommt es zu spektakulären Kämpfen um die Vorherrschaft über Weibchen und Revier. Andere Tiere bereiten sich auf den nahenden Winter vor: Biber überprüfen und reparieren ihre kunstvollen Baue, mit denen sie Bäche und kleinere Flüsse zu Teichen aufstauen. Diese Gewässer sind auch ein Anziehungspunkt für Elche. Diese gewaltigen Geweihträger ernähren sich unter anderem von Wasserpflanzen, die in den seichten Teichen wachsen. Daneben fressen Elche auch Zweige und Äste, aus denen wiederum die Biber ihre Baue errichten. Als ein Elch einem Biberbau zu nahe kommt, verteidigt der Nager seinen Unterschlupf und vertreibt den riesigen Störenfried, indem er mit seinem breiten Schwanz auf die Wasseroberfläche schlägt. Yellowstone, ein unberührtes Naturjuwel, in dem seit Menschengedenken allein der Rhythmus der Jahreszeiten das Leben bestimmt? Nicht ganz! Zwar ist der älteste Nationalpark der Welt größer als so mancher amerikanische Bundesstaat, doch die Wildtiere kümmern sich nicht um Parkgrenzen und von Menschen willkürlich festgelegte Zonen.
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heute NACHRICHTEN
Das informative Magazin versorgt die Zuschauer mit aktuellen Meldungen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Gesellschaft und Sport.
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3sat-Wetter WETTERBERICHT
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
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Kulturzeit extra MAGAZIN Vor der Zerschlagung? - Die ungewisse - Zukunft der Stiftung Preußischer Kulturbesitz
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Über den Dächern von Paris AUSLANDSREPORTAGE Geschichten aus Frankreich
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Tagesschau NACHRICHTEN
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
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Traumseen der Schweiz LAND UND LEUTE Frühlingsgeschichten am Wasser (Folge: 1)
Ob der Silsersee im Engadin oder der Genfer See: Im Frühling zeigen sich die Seen der Schweiz von ihrer besten Seite. Die Menschen an ihren Ufern leben im Einklang mit der Natur. Die Seen sind Heimat und Kraftort für sie. Der Vierwaldstättersee etwa hilft dem Fotografen Armin Grässl bei einem Verlust. Für den Fischer Henri Champier ist der Genfer See sein Auskommen. Der Geologe Flavio Anselmetti forscht im Silsersee nach einer Naturkatastrophe. Vom Gipfel des Pilatus oberhalb von Luzern erinnert die Form des Vierwaldstättersees mit den gewaltigen Seebecken an das Schweizer Kreuz. Die Landschaft ist durchtränkt von Sagen und Legenden - und berühmt für den Mythos von Wilhelm Tell. Der südliche Teil des Vierwaldstättersees nennt sich "Urnersee". Seine fjordartigen Ufer sind die Lieblingsmotive des Fotografen Armin Grässl. Als sein kleiner Sohn starb, zog der Tiroler sieben Jahre lang mit seinem Boot auf den See. Die Reuss ist ein Zubringer des Urnersees. Als Geschenk bringt der Fluss Geröll aus dem Gotthardmassiv, ein gefundenes Fressen für die "Kompanie". Der gigantische Schwimmbagger ist ein Stahlungeheuer mit unstillbarem Hunger nach Sand und Kies. Eingebettet in eines der höchst gelegenen Täler Europas liegt der Silsersee. Es ist der Arbeitsplatz von Flavio Anselmetti. Den Geologen interessieren römische Altäre, die tief vergraben in einer alten Schlammschicht aus Seewasser am Ufer gefunden wurden. Vermutlich hat ein Tsunami die Altäre dort hin gespült. Anselmetti geht dem Mysterium auf den Grund. Schwester Monja von den Schönstätter Marienschwestern lebt in einem Kloster oberhalb des Walensees. Da ihr Bruder in jungen Jahren ertrank, dauerte es lange, bis sie das Wasser und die Wellen des Sees wieder genießen konnte. Montreux liegt am Genfer See und ist sowohl für die Schweiz als auch für Frankreich der größte See des Landes. Aber als Berufsfischer darf Henri-Daniel Champier die Landesgrenze nach Frankreich nicht überschreiten. Gemeinsam mit seiner Frau betreibt der 62-Jährige eine der letzten Fischereien. Von Montreux aus erreicht man das malerische Nyon mit dem Schiff in knapp 90 Minuten. Im Hafenbecken des kleinen Städtchens dümpeln die Jachten, und draußen auf dem offenen Genfer See trainiert die legendäre Segeljacht "Alinghi". Die Französin Coraline Jonet ist Teil der Crew und ist begeistert von den ideale Segelbedingungen des Genfer Sees. Es gibt nicht nur einen Wind, sondern je nach Wetterlage verschiedene.
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Traumseen der Schweiz LAND UND LEUTE Sommergeschichten am Wasser (Folge: 2)
Auf dem Vierwaldstättersee verabschiedet sich Kapitän Kuno Stein von seinem Schiff. Am Walensee wagen sich Höhlentaucher in ein Labyrinth. Und das Strandbad "Bain de Pâquis" am Genfer See hat Geschichte. Genf, das ist die "kleinste Metropole der Welt", so meinen seine Bewohner liebevoll. Im altehrwürdigen Strandbad "Bain des Pâquis" am Ufer des Sees treffen sich alle: vom Bankier bis zu Vertretern des angrenzenden Rotlichtviertels. Philippe Constantin gehört schon fast zum Inventar des Strandbads und hat jahrelang für den Erhalt dieses historischen Kleinods gekämpft. Die Seepolizei der Stadt Genf ist an der "Rive Gauche", dem linken Seeufer der Stadt, stationiert. Während der heißen Sommermonate müssen die Beamten auf Badeunfälle vorbereitet sein, denn es sind mehr Menschen als sonst auf und im See unterwegs. Deswegen finden zweimal die Woche Tauchtrainings statt. Die Ufer des Walensees sind fast das ganze Jahr hindurch geprägt von einem milden Klima. Mit Unterstützung des ehemaligen Höhlentauchers Christian Steiner erkundet ein Taucherteam das Unterwasser-Tunnelsystem hinter den Seerenbachfällen. Ein gefährliches Unterfangen, denn es besteht immer die Gefahr sich zu verschwimmen oder aufgrund der starken Strömung keine Kraft mehr für den Rückweg zu haben. Nicht weit von den Seerenbachfällen liegt Quinten. Fast scheint es so, als verstecke sich das kleine Dorf mit seinen knapp 60 Einwohnern vor dem Rest der Schweiz. Mit dem Auto ist Quinten nicht zu erreichen. Nur zu Fuß. Oder über den See. Der ehemalige Tunnelbauer Hampi Cadonau hat sich mit seinem Weinanbau oberhalb von Quinten ein kleines Paradies geschaffen. Nun möchte die Eigentümerin seines Pachtlandes die Liegenschaft zum Verkauf ausschreiben. Luzern, die größte Stadt am Vierwaldstättersee, ist ein touristischer Hotspot. Dabei ist das Luzerner Seebecken Ausgangspunkt für Ausflüge mit der legendärsten historischen Dampfschiff-Flotte der Schweiz. Der Schaufelraddampfer "Stadt Luzern" ist das Flaggschiff. Bald geht der Dampfer für drei Jahre in die Werft und wird überholt. Auch sein Kapitän Kuno Stein geht von Bord und wird pensioniert. Die letzten gemeinsamen Fahrten stehen an.
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ZIB 2 NACHRICHTEN

Die Themen der heutigen ORF-Nachrichten "ZIB 2" Sendung finden Sie hier.

 

 

 

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Bahnbrechend anders wohnen - Gleis 21 DOKUMENTARFILM, A 2018
Ausgangspunkt des Dokumentarfilms der österreichischen Regisseurin Andrea Eder ist eine Gruppe von Menschen, die miteinander Wohnraum schaffen und diesen gemeinsam gestalten will. Fünf Protagonisten der Baugruppe "Gleis 21" - benannt nach dem Grundstück, eines ehemaligen Teils des aufgelassenen Südbahnhofgeländes - wurden über den Zeitraum eines Jahres begleitet: mit all ihren Ängsten, Sorgen und Erfolgen, die das Vorhaben mit sich bringt. Das Thema Wohnen ist emotional, leidenschaftlich und zutiefst persönlich. Wie es funktionieren kann, die Bedürfnisse von unterschiedlichsten Charakteren auf den "gemeinsamen Nenner" zu bringen, zeigt der Dokumentarfilm über ein außergewöhnliches Unterfangen. Nahe des neuen Hauptbahnhofs, zwischen den Gleisen der ehemaligen Ostbahn und dem neu errichteten Helmut-Zilk-Park in Wien-Favoriten, nordöstlich des bereits bewohnten Sonnwendviertels, entsteht ein weiteres neues Viertel, bei dessen Planung von Anfang an andere Wege gegangen wurden. Mittendrin: das Gemeinschaftswohnprojekt "Gleis 21", die Errichtung eines Hauses durch eine Baugruppe. Es begann im Januar 2015. 22 Leute fanden sich mit dem Architekturbüro einszueins und Realitylab zusammen, entwickelten eine Vision und Leitideen für ihr Projekt: solidarisch wohnen, g'scheit genießen, medial gestalten. Sie begannen die Planung eines Hauses mit Gemeinschaftseinrichtungen am Dach, einer offenen Erdgeschoßzone mit verschiedenen Begegnungsräumen und drei Flüchtlingswohnungen. Das Ziel: sich den Traum eines leistbaren, selbstbestimmten Wohnens zu erfüllen, aber auch, einen sozialen und kulturellen Treffpunkt für das Stadtviertel zu schaffen und zur Entwicklung einer sozialen Urbanität beizutragen. Andrea Eder zeigt die Realisierung dieser ambitionierten Ziele, die gruppendynamischen Prozesse wie auch die finanziellen, rechtlichen und technischen Konflikte, die es zu bewältigen galt: von der Grundsteinlegung bis ein halbes Jahr nach Bezug. Im Lauf des Jahres sieht man das Entstehen eines Wohnhauses für 57 Bewohner von der Grundsteinlegung bis zum Bezug im Sommer 2019. Der Film thematisiert Diskussionen rund um gruppendynamische Prozesse, das Sich-Zusammenraufen zu gemeinsamen Entscheidungen, Mediation zur Konfliktlösung und Basisdemokratie in einem ungeheuren Ausmaß. Das Motto der Baugruppe: partizipativ entscheiden und agieren.
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Zwei Quadratkilometer Stress MENSCHEN Hilfe für einen Stadtteil
"37°" stellt Menschen vor, die dahin gehen, wo andere lieber wegschauen. Der Film zeigt mutige Mannheimer, die versuchen, einen Stadtteil zu retten, den viele bereits abgeschrieben haben. Die Bevölkerung wächst hier stärker als in der Gesamtstadt, seit Jahren bereitet die Armutseinwanderung aus Osteuropa dem Stadtteil viele Probleme. Auch wenn die Kriminalitätsstatistik im Vergleich zu gesamt Mannheim nicht besonders herausragt - wer kann, zieht weg. "Ich schäme mich für Deutschland, dass wir hier ein Paradies geschaffen haben für billigen Sex, aber nicht die Verantwortung tragen möchten für die Frauen, die hier traumatisiert und ausgebeutet werden", sagt Julia Wege, die sich mit ihrem Verein "Amalie" der Armutsprostitution entgegenstellt. Doch das ist nicht das einzige Problem der Neckarstadt-West. Auch Stefan Semel ist weggezogen, der Müll auf den Straßen, der Lärm in der Nacht, all das war ihm zu viel. Trotzdem kommt er jeden Tag in die Neckarstadt, um vor allem den Kindern hier eine Stütze zu sein. Denn obwohl es immer mehr Schüler ohne Deutschkenntnisse gibt und die sozialen Probleme in den Familien offensichtlich sind, gibt es im Viertel keine einzige Ganztagsschule. Stefan Semel kämpft mit seinem Verein "Aufwind e.V." für das Recht der Kinder auf ein gewaltfreies Leben und für Bildungsgerechtigkeit. Seit 15 Jahren bietet er ihnen ein Ersatz-Zuhause und hat hier aus leistungsschwachen Schülern schon einige Abiturienten gemacht. Melis Sekmen kennt die Nöte der Kinder und Jugendlichen hier, wie kaum eine andere. Sie selbst hat das Milieu hinter sich gelassen. Aufgewachsen vis-à-vis der Rotlichtmeile, zogen ihre Eltern weg, damit die Tochter eine bessere Zukunft hat. Es ist ein offenes Geheimnis: Wer will, dass sein Kind erfolgreich ist, der meidet die Schulen der Neckarstadt-West. Immer mehr bildungsorientierte türkische Familien ziehen weg - Melis Sekmen will das ändern, deshalb macht sie Politik. Die Neckarstadt-West, mit all ihren Herausforderungen von damals und heute, hat aus ihr eine Kämpferin gemacht. Sie will, dass die Schwächsten am stärksten gefördert werden, wie zum Beispiel die Prostituierten, die bei "Amalie" Schutz suchen. Julia Wege hat bisher 90 Frauen aus der Zwangsprostitution gerettet. Mit viel Mut und wenig Geld hat sie Bordelle abgeklappert und den von der Gesellschaft vergessenen Frauen ein neues Leben ermöglicht. Sie wird genauso wie Stefan Semel weitermachen, damit der Stadtteil wieder lebenswert wird, für alle. Der Film zeigt, was drei engagierte Menschen tun, damit ein Stadtteil wie Neckarstadt-West mit seiner kulturellen Vielfalt ein lebenswerter Ort bleibt und nicht in eine parallele Welt abgleitet.
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10 vor 10 NACHRICHTEN
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
3SAT Show
Was gibt es Neues? SHOW
die verrücktesten "Dinge der Woche" und viel Spaß
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Reiseckers Reisen LAND UND LEUTE Alte Donau
Der oberösterreichische Dokumentarfilmer Michael Reisecker bereist in dieser Folge der neuen Staffel "Reiseckers Reisen" die Erholungsregion "Alte Donau", ein Altarm der Donau in Wien. Am Donauturm trifft er auf ein Urlaubspaar aus Bayern, auf der Lagerwiese Romaplatz auf einen begeisterten Stammgast der Freizeitoase und im Bundesbad auf zwei englischsprachige Damen. Auf dem Wasser kreuzt ein Stand-Up-Paddler seine Wege. Am Nordufer entdeckt Michael Reisecker ein multikulturelles Paar in einer Kleingarten-Idylle und auch eine Kanu-Polo-Spielerin. Im Kaiserwasser spricht der Mann mit der Brillenkamera auf der Nase mit einem Schwimmer, der ihn weiter ins Gänsehäufel schickt, wo er die Königin des FKK-Bades interviewt.
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Reiseckers Reisen LAND UND LEUTE Karwendel
Michael Reisecker bereist in dieser "Reiseckers Reisen"-Folge die Region um das Karwendel - eine Gebirgsgruppe der nördlichen Kalkalpen von Tirol und Bayern. Am Achensee entdeckt er einen Kite-Surfer, und in Jenbach hört er von einem gewissen "DJ Toni", den er spontan besucht. In Krün trifft der Filmemacher auf eine junge Polin, die es aus beruflichen Gründen in das Karwendel verschlagen hat. Wieder zurück in Österreich begleitet Michael Reisecker in Scharnitz zwei Rauchfangkehrer bei einer ihrer Touren. In Hinterriß schließlich nimmt ihn ein Berufsjäger zu einem spannenden Ausflug in sein Revier mit.
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Reiseckers Reisen LAND UND LEUTE Wachau
Michael Reisecker bereist in dieser Folge die Wachau an der Donau. Bei einer urigen Tankstelle in Oberansbach trifft er auf einen Marillen-Bauern und folgt ihm zu seinem Obstgarten. In Unterloiben entdeckt der Dokumentarfilmer hinter einer Hochwassermauer ein kleines Gartenparadies, besucht im ehemaligen Kloster Schönbühel einen Meridian-Heiler und begleitet kreative Jugendliche in Spitz an der Donau zum "Roten Tor".
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Reiseckers Reisen LAND UND LEUTE Brandnertal
Michael Reisecker begibt sich in dieser Folge in das südwestlich von Bludenz gelegene Brandnertal in Vorarlberg. Dort begegnet er, neben einem fidelen Gerber, auch einem bikenden Lokführer. Außer einer Tiroler Touristin trifft Reisecker auch zufällig auf die "Harmoniemusik Bürs", deren Marschprobe er mit der Brillenkamera spontan begleitet. Zum Abschluss seiner Reise besucht der Dokumentarfilmer noch einen ganz besonderen Husky-Liebhaber.
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Reiseckers Reisen LAND UND LEUTE Linz
Der Dokumentarfilmer Michael Reisecker begibt sich in dieser Folge in die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz. Auf der Suche nach interessanten Menschen und ihren Geschichten trifft er im Stadtzentrum auf eine junge Abo-Verkäuferin, auf einen Künstler in der "Tabakfabrik" und auf eine junge Familie auf Weltreise. Auf der Erkundungstour unterhält sich Michael Reisecker auch mit einem Unternehmer und einem Hobby-Musiker und besucht schließlich eine Privatschule in Linz-Urfahr.
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Reiseckers Reisen LAND UND LEUTE Gesäuse
In dieser Folge begibt sich Dokumentarfilmer Michael Reisecker in die Region rund um das Gesäuse, das streng genommen das Durchbruchtal der Enns zwischen Admont und Hieflau darstellt. Er geht auf die Suche nach interessanten Menschen und ihren Geschichten. Die Reise führt ihn zu einem leidenschaftlichen Falkner, zum Besitzer eines verlassenen Kaufhauses, zu einem vielgereisten Hauskäufer, zu einer begnadeten Köchin sowie zu einer alten Bäuerin.
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Reiseckers Reisen LAND UND LEUTE Innere Stadt
Der Dokumentarfilmer Michael Reisecker begibt sich in dieser Folge in den ersten Bezirk von Wien, in die "Innere Stadt". Dort trifft er auf eine selbstbewusste Taxifahrerin, einen lebenslustigen Hundebesitzer, eine mutige Geschäftsfrau und auf einen erfahrenen Detektiv. Ebenso begegnet er einer Gruppe Hobby-Jodlerinnen sowie einem Seifenblasenkünstler bei seiner Passion.
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Reiseckers Reisen LAND UND LEUTE Pongau(Salzburg)
Der Dokumentarfilmer Michael Reisecker begibt sich in dieser Folge in den tief verschneiten Pongau im österreichischen Bundesland Salzburg. Dort trifft er neben einem Ballonfahrer, einer fernliebenden Goldeggerin, einem Schwung-Designer und Holzkünstler auch auf ein winterfestes Ehepaar aus Holland, sowie auf einen Mann, der einen Großteil seiner Lebenszeit den Hirschen verschrieben hat.
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Sendung ohne Namen COMEDYSERIE Humor
Was unterscheidet den Menschen vom Tier? Es ist weder die Intelligenz, noch das Bewusstsein, noch die Seele, sondern der Humor. Eine Eigenschaft, die nichts mit dem Überleben der Spezies Mensch zu tun hat. Sicher ist der Alltag mit Humor leichter zu bewältigen. Diese Folge von "Sendung ohne Namen" beschäftigt sich mit den frühen Vorfahren des Menschen und was der Humor ihnen genützt hat.
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